Kulturgut Glocken

Alle Kirchen

Frankfurt am Main : Riederwald : St. Philippuskirche

In der ab 1911 entstehenden Frankfurter Kolonie Riederwald wurde 1923 die Philippusgemeinde als Tochter der St. Nicolai-Gemeinde gegründet. Aus Kostengründen wurde eine Kirche aber erst 1928 erbaut. Sie erhielt zunächst eine kleine Glocke und wurde im Zweiten Weltkrieg zerstört.

Rheingau-Zaunus-Kreis : Idstein-Walsdorf

Walsdorf ist eine kleine Kirchengemeinde im Taunus mit einer Tradition, die bis in die Zeit der Reformation und weit darüber hinaus bis zur ersten urkundlichen Erwähnung im Jahr 774 reicht. In Walsdorf wird 1393 erstmals eine Kirche urkundlich erwähnt.

Main-Kinzig-Kreis : Hanau: Kath. Stadtpfarrkirche Mariae Namen

Das Kirchengebäude wurde in den Jahren 1842 bis 1850 mit einer Bauunterbrechung von 1843 bis 1848 in neugotischem Stil errichtet. Es war das erste römisch-katholische Kirchengebäude in der Stadt nach der Reformation. Baugrundstück war der ehemalige Obstgarten der Grafen von Hanau, der Bangert.

Main-Kinzig-Kreis : Gelnhausen: Marienkirche

Die Marienkirche in Gelnhausen ist die ehemalige Kirche des Prämonstratenserstifts Langenselbold. Sie stammt vermutlich aus dem späten 12. Jahrhundert und wurde 1223 das erste Mal urkundlich in einem Schutzbrief des Papstes Honorius III. für das Kloster Selbold erwähnt.

Landkreis Gießen : Freienseen: Ev. Kirche

Kaiser Friedrich Barbarossa soll – so erzählt die Sage – einmal in Freienseen übernachtet und aus Dank für die Sorge der Bürger um seine ungestörte Nachtruhe den Freienseenern die Rechte eines freien Reichsdorfes verliehen haben. Der imposante Kirchenbau zeugt noch heute vom, die jahrhunderte überdauernden, besonderen Selbstbewusstsein der Feienseener.

Landkreis Gießen : Lich: St. Paulus

Die vier Glocken wurden am 26. März 1965 bei F.W.Schilling in Heidelberg gegossen. Das erste Festgeläute der Glocken schallte am Samstag vor Pfingsten über Lich und die nähere Umgebung und läutete das Pfingstfest ein.

Vogelsbergkreis : Lauterbach: Ev. Stadtkirche

Bereits 812 wird in Lauterbach eine Kapelle erwähnt. Die „capella“ in Luderenbach, dem heutigen Lauterbach, war eine kleine romanisch Tauf- und Missionskirche, die schon gut 450 Jahre vor der Stadtgründung (1266) da war.

Kassel : Innenstadt: Martinskirche

Die Martinskirche (auch St. Martin) in Kassel ist eine evangelische Pfarrkirche und die Predigtstätte des Bischofs der Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck. Die gotische Kirche wurde vor 1364 begonnen und 1462 geweiht.

Kassel : Innenstadt: Karlskirche

Seit 1957 besitzt die Karlskirche ein Glockenspiel. Das ursprüngliche Glockenspiel (Carillon) hatte 35 Glocken und wurde im Jahre 1956 von der Firma F.W. Schilling in Heidelberg gebaut.

Wetteraukreis : Karben-Petterweil: Martinskirche

Die Martinskirche in Petterweil ist eine der ältesten Kirchen der Wetterau. Im Zuge von Umbaumaßnahmen wurde 1585 ein spitzer Turm aufgesetzt, der 1830 durch einen Orkan und 1833 Durch einen Blitz beschädigt wurde. Der Turm wurde danach bis zum Glockenstuhl verkleinert.

Hochtaunuskreis : Schmitten-Niederreifenberg: Johannes der Täufer

Die Niederreifenberger Kirchengeschichte begann im Jahre 1901, als Niederreifenberg eine Pfarrvikarie wurde. Bereits am 6.7.1898 wurden zwei Bronzeglocken geweiht, die heute noch vorhandene, dem Hl.Josef geweihte Glocke in e" und die der Gottesmutter geweihten Glocke, die allerdings im 1. Weltkrieg abgeliefert werden musste.

Offenbach : Innenstadt: Ev. Lutherkirche

Die Offenbacher Lutherkirche wurde in den Jahren 1912 bis 1914 durch Prof. Friedrich Pützer erbaut, der in Darmstadt an der Technischen Hochschule ordentlicher Professor für Städtebau und Kirchenbau und zugleich Kirchenbaumeister der evangelischen Kirche im damaligen Großherzogtum Hessen war.

Offenbach : Innenstadt: Ev. Schlosskirche

Die evangelische Schlosskirche zählt zu den ältesten Gemeinden in Offenbach. Der Vorgängerbau aus dem 17. Jahrhundert wurde bei einem Bombenangriff 1943 völlig zerstört. Der massive Turmstumpf steht bis heute als Mahnmahl da.

Landkreis Offenbach : Obertshausen: Herz-Jesu-Kirche

Bis 1954 besaß die Kirche eine einzige Glocke die dem Hl. Nikolaus geweiht war. Diese Glocke wurde 1898 in Frankenthal bei der Giesserei Andreas Hamm und Sohn gegossen und überdauerte zwei Weltkriege. Sie hatte den Ton A, war 450 Kg schwer und hängt jetzt im Turm der neuen Kirche von Butzbach.

Wetteraukreis : Nidda-Ulfa: Ev. Kirche

Über die Ulfaer Kirche mit ihren alten Glocken ist schon viel geschrieben worden. Meist wurde die größere der drei Glocken aus dem Jahr 1334 hervorgehoben. Den Guss der beiden kleineren Glocken schätzt man auf etwa 100 Jahre später.

Kreis Bergstraße : Mörlenbach: St. Bartholomäus

Eine erste Kapelle bestand bereits in romanischer Zeit. Später waren es Kapellen in frühgotischem und gotischem Baustil, die sich etwa an der Stelle des heutigen südlichen Langhauses befanden. Im 30-jährigen Krieg, 1634, wurde sie durch die Schweden zerstört.

Wiesbaden : Mainz-Kostheim: St. Kilian

Die heutige Kirche wurde im Jahre 1836 errichtet. Zunächst stand nur das Hauptschiff, im Jahre 1894/95 wurde sie um das Herz-Jesu-Seitenschiff erweitert. Im Jahre 2011 feiert die Gemeinde das 175-jährige Bestehen ihres Gotteshauses.

Wiesbaden : Mainz-Kostheim: Michaelskirche

Die Michaelskirche, ein Bauwerk im neoromanischen Stil, wurde in den Jahren 1905/06 auf dem aufgefüllten Gelände der ehemaligen "Kieskaut" errichtet und am 17. Juni 1906 als "Evangelische Kirche Kostheim" feierlich eingeweiht.

Main-Kinzig-Kreis : Ronneburg-Hüttengesäß: Ev. Kirche

Hüttengesäß, ein kleines Dorf zwischen Hanau, Gelnhausen und Büdingen, lag bereits in früherer Zeit günstig zwischen dem Limesgebiet und der Hohen Straße. Die evangelische Kirche von Hüttengesäß gründet sich auf einer Vorgängerkapelle, die 1236 zum ersten Mal erwähnt wird.

Odenwaldkreis : Rothenberg: Ev. Kirche

Die evangelische Kirche in Rothenberg war eine Wehrkirche. Neben den gottesdienstlichen Aufgaben der Gemeinde sollte sie im Krieg auch Zuflucht bieten. Nachdem die Kirchelange schon baufällig war, bekam die Gemeinde 1882 endlich die Möglichkeit eine neue Kirche zu bauen.

Schwalm-Eder-Kreis : Schrecksbach: Ev. Kirche

Von 1752-1754/55 wurde auf den Grundmauern zweier Vorgängerkirchen der jetzige Kirchenbau errichtet. Der Kasseler Landgraf Wilhelm VIII förderte den Bau der Kirche durch die Bewilligung von 57 Eichenstämmen forstfreien Holzes.

Limburg-Weilburg : Weilburg: Schlosskirche

Die barocke Schlosskirche in Weilburg gehört zu der Gesamtanlage des Schlosses Weilburg und wurde in den Jahren 1707 bis 1710 nach den Plänen von Julius Ludwig Rothweil unter Graf Johann Ernst von Nassau Weilburg erbaut.

Lahn-Dill-Kreis : Wetzlar: Dom Unserer Lieben Frau

Die erste Kirche an der Stelle des heutigen Doms wurde im Jahre 897 geweiht. Nach Umbau und Erweiterung zur dreischiffigen Pfeilerbasilika (bis 1190) wurde diese in der Zeit von 1230 - 1490 überbaut, so dass das heutige Gotteshaus als dreischiffige Hallenkirche mit Querhaus entstand.

Wiesbaden : Innenstadt: Lutherkirche

Die Lutherkirche in Wiesbaden wurde 1908 bis 1910 in den Formen des Jugendstils erbaut. Herausragendes Merkmal ist der 50 Meter hohe Turm sowie das großflächige Kirchendach von 20 Metern Höhe. Durch seine Lage auf einer Anhöhe innerhalb der Wiesbadener Innenstadt, kommen diese Elemente städtebaulich besonders zur Geltung.

Wiesbaden : Innenstadt: Ringkirche

Die an der Rheinstraße gelegene Ringkirche in Wiesbanden wurde in den Jahren 1892 bis 1894 von dem Architekten Johannes Otzen gebaut. Der imposante Zwillingsturm der evangelische Kirche beherbert ein dreistimmiges Geläut.

Hochtaunuskreis : Friedrichsdorf: Ev. Kirche

Die Kirchensprache in Friedrichsdorf war bis zum 1. Weltkrieg französisch. Daran erinnert die französische Inschrift auf dem Altar: 'Je suis le pain de vie, celui qui vient á moi, n’aura plus faim, et celui qui croit en moi, n’aura jamais soif. (Jean VI, 35).

Marburg-Biedenkopf : Bad Endbach-Hartenrod: Ev. Kirche

Am 3. November 1858 wurde in Hartenrod nach zehnjähriger Planung und nur zwei Jahren Bauzeit an Stelle der zuvor abgerissenen Vorgängerin eine neue Kirche eingeweiht. 42 Meter hoch ragt der von Kreuz und Hahn bekrönte Turm über das Dorf, eine vierseitige Turmuhr verkündet die Zeit.

Frankfurt am Main : Bockenheim: Frauenfriedenskirche

In Frankfurt am Main stehen drei Kirchengebäude von überregionaler Bedeutung, die mit der politischen Geschichte des deutschen Volkes eng verknüpft sind: der Bartholomäusdom, die Paulskirche und die Frauenfriedenskirche auf der Ginnheimer Höhe in Bockenheim.

Frankfurt am Main : Fechenheim: Melanchthonkirche

Die Fechenheimer evangelisch-lutherische Kirche ersetzte im Jahr 1771 eine baufällig gewordene, größtenteils aus Holz bestehende lutherische Kirche mitten im Ortskern. 1930 benannte sich die Gemeinde nach dem Reformator Philipp Melanchthon; seitdem ist die Kirche die Melanchthonkirche.

Frankfurt am Main : Altstadt: Alte Nikolaikirche

Die spätgotische Kirche liegt nahe dem Main am Römerberg und ist als Teil eines charakteristischen Ensembles auch über Frankfurt hinaus bekannt. Der Mitte des 12. Jahrhunderts als Hofkapelle begründete Bau stammt in seiner heutigen Erscheinung aus dem 15. Jahrhundert und wird als eine der acht Dotationskirchen Frankfurts seit 1949 als Gotteshaus von der Evangelischen Paulsgemeinde genutzt.

Frankfurt am Main : Altstadt: Kaiserdom

Der Kaiserdom zu Frankfurt am Main ist ein herausragender Ort west- und mitteleuropäischer Geschichte. Aus dem Gotteshaus der karolingschen Kaiserpfalz hervorgegangen, gründet er auf Resten einer kleinen merowingischen Kapelle, die vor 680 entstanden sein muss. Wie Funde von Grabungen aus dem Jahre 1992 bis 1994 bestätigen, wurde in dieser Kapelle ein reiches, adeliges Mädchen beigesetzt.

Frankfurt am Main : Altstadt: St. Leonhard

Die Leonhardskirche, nach dem Hauptheiligen auch Sankt Leonhard genannt, wurde im Jahre 1219 als spätromanische Basilika errichtet und später gotisch umgebaut. Sie liegt in der Altstadt am nördlichen Mainufer, unweit des Eisernen Stegs, des Karmeliterklosters und des Römers.

Frankfurt am Main : Innenstadt: Katharinenkirche

Die Katharinenkirche an der Frankfurter Hauptwache entstand 1678 bis 1681. Die einschiffige Hallenkirche mit ihren doppelgeschossigen Emporen war ein Werk des Stadtbaumeisters Melchior Heßler. Ihr 54 Meter hoher Turm war bis Anfang des 20. Jahrhunderts das zweithöchste Bauwerk der Stadt, nach dem Domturm.

Frankfurt am Main : Ostend: Neue St. Nicolai-Kirche

Im Jahr 1900 entstand in Frankfurt die Evangelisch-Lutherische St. Nicolai-Gemeinde durch Teilung des ehemals riesigen Nikolai-Sprengel der großen Frankfurter Stadtgemeinde. Der Kirchenbau der neuen St. Nicolai-Kirche wurde am 31. Oktober 1909 eingeweiht.

Frankfurt am Main : Niederrad: Kath. Pfarrkirche Mutter vom Guten Rat

Das Foto zeigt den Glockenturm der kath. Pfarrkirche Mutter vom Guten Rat und die Apsis der "Weinbergkapelle". In der Krypta dieser Kapelle ruhen die sterblichen Überreste von May von Weinberg, der Gattin des bedeutenden Frankfurter Unternehmers und Mäzens Carl von Weinberg. Die heutigen Glocken sind schon die dritte Glockengeneration in der Gemeinde.

Frankfurt am Main : Nordend: St. Bernhard

Die Kirche hat im Grundriss eine Länge von 50 m und eine Breite von 25 m. Während sonst katholische Gotteshäuser in der Regel mit ihrer Längsachse von Osten nach Westen ausgerichtet sind, war dies wegen der Beschaffenheit des knappen Grundstücks hier nicht möglich.

Wetteraukreis : Echzell: Evangelische Kirche

Der Limes führte durch die Gemarkung Echzell. Am Ortsrand befand sich ein großes Römerkastell zu dem ein römisches Bad gehörte. Die Kirche wurde auf den Grundmauern dieses Bades errichtet und in verschiedenen Bauepochen erweitert und vergrößert. Bei Renovierungsarbeiten wurden Fresken aus dem 14. Jahrhundert entdeckt.

Werra-MeißnerKreis : Datterode: Evangelische Pfarrkirche

Die evangelische Pfarrkirche zu Datterode gehört zu den ältesten und zugleich interessantesten Kirchen im Werra-Meißner-Kreis. Besondere Beachtung dürfen das romanische Langhaus mit den hochgelegenen Rundbogenfenstern, aber auch die 1959-1962 freigelegte spätmittelalterliche Ausmalung von Chor und Kirchenschiff beanspruchen.

Darmstadt : Wixhausen: Evangelische Kirche

Der Kirchturm der evangelischen Kirche wurde 1150 als Wehrturm errichtet und gilt als das älteste erhaltene Bauwerk in Wixhausen. Erst später wurde der ehemalige Wehrturm zum Kirchturm mit romanischem Kirchenanbau umfunktioniert. Das Kirchenschiff entstand in seiner heutigen Form 1775 auf den Fundamenten seiner gotischen und romanischen Vorgängerbauten.

Darmstadt : Innenstadt: Stadtkirche

Die Stadtkirche liegt in unmittelbarer Nähe des Residenzschlosses. Schon seit Jahrhunderten ist sie die evangelische Zentralkirche Darmstadts. Sie ist ein Ort für Gottesdienste, Konzerte, Ausstellungen, Lesungen und Predigtreihen.

Darmstadt : Bessungen: Evangelische Pauluskirche

Im Jahr 1907 erhielt die Darmstädter evangelische Paulusgemeinde ihr Gotteshaus, die Pauluskirche. Sie bildet das Zentrum des Paulusviertels und befindet sich direkt gegenüber der Kirchenverwaltung der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau.

Main-Kinzig-Kreis : Bruchköbel: St. Familia

Nachdem die Kirche St. Bonifatius in Butterstadt zu klein geworden war, wurde nach über einjähriger Bauzeit am 19.10.1958 die Kirche St. Familia in Bruchköbel eingeweiht. Ihre vier neuen Glocken läuteten zum ersten Mal am Heiligen Abend 1999.

Odenwaldkreis : Breuberg Wald-Amorbach: Ev. Kirche

Die heutige Kirche wurde 1741 eingeweiht, hatte aber eine Vorgängerkirche, welche 1524 erstmals erwähnt wurde. Die große Glocke der kleinen Dorfkirche musste im Kriegsjahr 1942 für die Kriegsausrüstung abgeliefert werden. Dank einer Spende von Jakob Schneider konnte die zweite Glocke nach dem Weltkrieg 1949 ersetzt werden.

Main-Kinzig-Kreis : Birstein: St. Mariae-Heimsuchung

Am 19. Mai 1912 wurde der Grundstein für die heutige Kirche St. Mariae-Heimsuchung zu Birstein gelegt. Sie ist ein Umbau bzw. eine Erweiterung der 1840 an gleicher Stelle erbauten Kapelle nach den Plänen der Architekten Marschall und Greifzu in Göllheim (Rheinpfalz).

Main-Kinzig-Kreis : Bad Orb: St. Martin

Die Kirche St.Martin wurde um 1350 als gotischer Neubau an der Stelle einer alten romanischen Kapelle errichtet. Im Kirchturm hängt im obersten Stockwerk das Geläut: Fünf Glocken, davon vier in Stahl und eine in Bronze gegossen.