Bergkirche in Zwingenberg
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Die Zwingenberger Bergkirche ist eine der ältesten bestehenden Kirchen in Südhessen. Auf einem Ausläufer des Melibokus (Malschen) liegend, ist sie ein deutlich sichtbares Wahrzeichen der hessischen Bergstraße.

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Glocken

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Die Bergkirche wurde im Jahr 1258 von den Grafen von Katzenelnbogen gegründet, noch vor der Stadtrechtsverleihung im Jahr 1274. Mit der Einführung der Reformation in Hessen durch Landgraf Philipp den Großmütigen wurde Zwingenberg 1527 evangelisch. Seit diesem Jahr ist die Bergkirche die Pfarrkirche der Zwingenberger evangelischen Kirchengemeinde.

Das Geläut

Die älteste und zugleich kleinste der Zwingenberger Glocken, das sog. Totenglöckchen, stammt aus dem Jahr 1708 und hat alle Kriegswirren seither überstanden. Drei weitere Glocken wurden 1951, nach dem Zweiten Weltkrieg, angeschafft. Ihre Vorgänger wurden 1942 ausgebaut "damit unser Volk durch eine große Metallreserve gegen alle Möglichkeiten der weiteren Kriegsführung gewappnet ist."

Das heutige Geläut klingt in den Tönen fis, a, h. Die Glocken wiegen 710 kg, 420 kg und 295 kg. Ihre Inschriften lauten "O Land, Land, Land, höre des Herrn Wort! ‑ Betet ohne Unterlass! ‑ Die mit Tränen sähen, werden mit Freuden ernten". Seit 1959 wird das Läuten durch eine elektrische Anlage und einem Turmuhrschaltwerk verrichtet.

(Quelle: Chronik der Stadt Zwingenberg von 1974, Hrsg. Geschichtsverein und Magistrat der Stadt Zwingenberg)

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