Melanchthonkirche in Frankfurt-Fechenheim
Bild © Jens Naumann/hr

Die Fechenheimer evangelisch-lutherische Kirche ersetzte im Jahr 1771 eine baufällig gewordene, größtenteils aus Holz bestehende lutherische Kirche mitten im Ortskern. 1930 benannte sich die Gemeinde nach dem Reformator Philipp Melanchthon; seitdem ist die Kirche die Melanchthonkirche.

Das Geläute

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Glocken

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An der östlichen Giebelseite der Melanchthonkirche entstand von 1928 bis 1931 ein freistehender Turm (ca. 31 m hoch) an der Nordostseite. Der Kirchturm erhielt ein neues Geläut, bestehend aus 4 Glocken, die in einem moll-Akkord gestimmt sind.

Etwa 1944 wurden Bombenschäden aus dem Zweiten Weltkrieg provisorisch beseitigt. Wandmalereien im Chorraum aus der historisierenden Umbau-Epoche wurden entfernt. 1959 wurde das dem Krieg zum Opfer gefallene Geläut ersetzt. Um 1960 wurden die Bombenschäden endgültig beseitigt.

In der Kirche zeigen zwei Gemälde aus dem Jahr 1964, beides Kopien von Werken Lucas Cranachs d. Ä., Martin Luther und Philipp Melanchthon. Im Foyer aufgestellt ist eine gotische Glocke von 1390, die mehrfach in Fechenheim in Gebrauch war. Es handelt sich dabei um die älteste Glocke im Frankfurter Stadtgebiet.

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