Glockenturm der Philippuskirche in Frankfurt-Riederwald
Glockenturm der Philippuskirche in Frankfurt-Riederwald Bild © M. Härter

In der ab 1911 entstehenden Frankfurter Kolonie Riederwald wurde 1923 die Philippusgemeinde als Tochter der St. Nicolai-Gemeinde gegründet. Aus Kostengründen wurde eine Kirche aber erst 1928 erbaut. Sie erhielt zunächst eine kleine Glocke und wurde im Zweiten Weltkrieg zerstört.

1963 erfolgte durch den Architekten Werner Neumann ein Neubau einer modernen Hallenkirche mit Empore, seitlicher Tageskapelle und Platz für 400 Besucher sowie einem 37 Meter hohem Glockenturm, in dem die heutigen vier Glocken Platz fanden. 1995 sollte der baufällige Turm aus Kostengründen abgerissen werden, musste aber letztlich im folgenden Jahr sogar gesprengt werden. An seiner Stelle trat der heutige Glockenträger aus Stahl, im Prinzip ein etwas größer und höher dimensionierter Stahlglockenstuhl mit einer Blende auf der Nordseite und dem so genannten "segnenden Kreuz" oben.

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Glocken

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u.a. nach: Frankfurts evangelische Kirchen im Wandel der Zeit (Societäts-Verlag)

Die Glocken

Die vier 1963 bei den Gebr. Rincker in Sinn gegossenen Glocken wiegen zusammen gut 4 Tonnen und tragen (von der kleinsten zur größten) die Namen Audite, Laudate, Rogate und Servite. Sie erklingen in einem ausgefüllten Dur-Akkord mit den Schlagtönen d¹-e¹-fis¹-a¹ im Motiv Freu dich, du Himmelskönigin und sind abgestimmt auf das etwas tonhöhere Geläut der katholischen Heilig-Geist-Kirche in unmittelbarer Nachbarschaft. Leider erklingen die beiden Geläute für gewöhnlich aber nicht gemeinsam.

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