St. Bartholomäuskirche in Mörlenbach
Bild © Rudolf Stricker

Eine erste Kapelle bestand bereits in romanischer Zeit. Später waren es Kapellen in frühgotischem und gotischem Baustil, die sich etwa an der Stelle des heutigen südlichen Langhauses befanden. Im 30-jährigen Krieg, 1634, wurde sie durch die Schweden zerstört.

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Glocken

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Loca-tag 'teaser_more_audio_sr' not found Mörlenbach: St. Bartholomäus

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Aus dieser Zeit stammt die Ortssage von den drei silbernen Glocken (Ortswappen), die vor den Schweden gerettet und in einen Teich nahe der Kirche versenkt wurden. 1726 erhielt der Kirchturm durch Aufstocken seine heutige Gestalt. Der früher freistehende Turm wuchs durch Vergrößerung der Kirche bei der Erweiterung mit der Kirche 1776-80 zusammen. Eine große Erweiterung erfuhr die Kirche 1889/90. Der heutige Hauptchor zeigt nach Westen.

Die Glocken

  • Herz-Jesu Glocke: Ton e, mit Herz-Jesu-Bild. Inschrift: "Cor Jesu sacratissimum, miserere nobis". Übersetzt: "Heiligstes Herz Jesu, erbarme dich unser." 1009 Kilogramm.
  • Muttergottesglocke: Ton g, Bild Mariens. Inschrift: "Regina pacis, ora pro nobis". Übersetzt: "Königin des Friedens, bitte für uns." 599 Kilogramm.
  • Bartholomäusglocke: Ton h, Bild des hl. Bartholomäus. Inschrift: "Sancte Bartholomaee, ora pro Parochia Moerlenbach". Übersetzt: "Heiliger Bartholomäus, bitte für die Pfarrei Mörlenbach." 276 Kilogramm.
  • d. kleine Glocke, Ton d. Inschrift: "Angeli Domini Dominum benedicte in aeternum". Übersetzt: "Ihr Engel des Herrn preiset den Herrn in Ewigkeit." 155 Kilogramm.


Die Glocken a. – c. wurden 1921 von den Gebrüdern Ulrich in Apolda gegossen und kosteten damals 50.000 Reichsmark. Sie sind aus Bronze. Die Glocke d. wurde 1889 von Andreas Hamm in Frankenthal gegossen.

Von Martin Huber (Diakon)  

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