Lukaskirche in Frankfurt-Sachsenhausen
Bild © gemeinfrei

Die evangelische Lukaskirche wurde am 12. Oktober 1913 eingeweiht. Im Zweiten Weltkrieg, am 22. März 1944, wurde die Kirche durch Brandbomben weitgehend zerstört.

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Glocken

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Sieben Jahre lang war die Kirche eine Ruine, bis ab 1948 in deren Mauern eine Notkirche genutzt werden konnte. In veränderter Raum-Aufteilung wurde sie 1951/53 wieder aufgebaut und 1953, am Tag des Apostels Lukas, dem 18. Oktober, neu eingeweiht. Die im Krieg eingeschmolzenen Glocken wurden durch vier neue, gefertigt in Gussstahl, ersetzt, die mit der verbliebenen Bronzeglocke auf das Läutewerk der benachbarten St. Bonifatiuskirche klanglich abgestimmt sind.

Die dritte Glockengarnitur

Zweimal wurden die Glocken der Lukaskirche, gegossen von der Fa. Rincker in Sinn, für Kriegszwecke eingeschmolzen und jeweils in Friedenszeiten durch neue ersetzt, wobei jeweils eine Glocke der Gemeinde verblieb.  

Die Glocken im Turm der Lukaskirche

  • Auferstehungsglocke, Ton: c, Umschrift: "Ich bin die Auferstehung und das Leben" (Joh 11,25), Gewicht: 1.870 kg
  • Friedensglocke, Ton: d, Umschrift: "Er ist unser Friede" (Eph 2,14), Gewicht: 1.280 kg
  • Pfarrer-Wilhelm-Busch-Glocke, Ton: f, Umschrift: "Gedenket Eurer Lehrer" (Hebr 13,7), Gewicht: 750 kg
  • Neue Konfirmandenglocke, Ton: g, Umschrift: "Siehe, ich verkündige Euch große Freude" (Lk 2,10), Gewicht: 520 kg
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