Großumstadt - Glocke
Bild © Jens Naumann 2018

Die katholische Pfarrkirche St. Gallus in Groß-Umstadt wurde Ende des 19. Jh. von Kreisbaumeister Freiherr von Riefel, Dieburg dreischiffig im neuromanischen Stil gebaut und am 15. Oktober 1899 geweiht.

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Glocken

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Die erste urkundliche Erwähnung der Pfarrei Groß-Umstadt stammt aus dem Jahr 741. Mit der Annahme der reformatorischen Bekenntnisse durch die Ortsherren Hessen-Darmstadt und Kurpfalz (Heidelberg) wurde die katholische Gemeinde Groß-Umstadt zu Pfingsten 1547 zwangsweise aufgelöst.

Die Wiedererrichtung der katholischen Pfarrei erfolgte 1702 unter Kurfürst Johann Wilhelm von der Pfalz. Die Gottesdienste wurden im Rittersaal des Pfälzer Schlosses gefeiert. 1897 bis 1899 wurden auf einem Teil des Schlossgeländes nach Abriss der Stallungen und der Zehntscheuer die neue katholische Kirche und das Pfarrhaus gebaut.
Die aus gelbem und rotem Sandstein gebaute Kirche steht wegen ihrer hervorragenden künstlerischen Gestaltung unter Denkmalschutz. Das älteste Kunstwerk der Kirche ist der Taufstein aus dem Jahre 1739 mit dem Wappen des Stifters Baron von Wamboldt.  

Das Geläut

Zwei der drei Glocken des ursprünglichen Geläutes wurden während des Zweiten Weltkriegs eingeschmolzen. Erst 1962 konnten vier neue Glocken angeschafft und geweiht werden. Diese wurden von der Heidelberger Firma F. Schilling gegossen. Die größte Glocke, die "Christkönigsglocke", trägt das Christusmonogramm XP (Chi-Ro, Konstantinisches Kreuz). Die "Marienglocke" enthält das Muttergottesmonogramm, ein ineinander verschlungenes M u. A mit einer Krone über dem A. Die "Gallusglocke" und die "Christopherusglocke" sind jeweils mit einem Relief ihrer Namensgeber verziert. Das Glockenensemble erklingt in den Tönen e, g, a und h.

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