Stadtkirche Darmstadt
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Die Stadtkirche liegt in unmittelbarer Nähe des Residenzschlosses. Schon seit Jahrhunderten ist sie die evangelische Zentralkirche Darmstadts. Sie ist ein Ort für Gottesdienste, Konzerte, Ausstellungen, Lesungen und Predigtreihen.

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Glocken

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Die Stadtkirche steht nicht nur ihren 2500 Gemeindemitgliedern offen, sondern versteht sich explizit auch als lebendige Kulturinstanz und -vermittlerin: durch Musik, vor allem Konzerte der Darmstädter Kantorei und regelmäßige Orgelmatineen, Lesungen und Kunstausstellungen.

1369 wurde eine kleine Marienkapelle von der Mutterpfarrei Bessungen losgelöst und mit den Jahrhunderten fortwährend erweitert. Im Zweiten Weltkrieg wurde sie jedoch zum Großteil zerstört. Erhalten blieben die Turmhalle mit dem ältesten Wappen der Stadt, der spätgotische Chorraum mit Epitaphen und Netzrippengewölbe sowie die Fürstengruft von Hessen-Darmstadt unter dem Chorraum. Nach weniger als anderthalb Jahren Bauzeit unter Leitung von Karl Gruber erhielt die Kirche bis Advent 1953 ihre heutige Gestalt. Im Jahr 2006 wurde eine umfangreiche Innensanierung abgeschlossen.

Die vier heute zu hörenden Bronzeglocken (Gedächtnisglocke, Schlagton h°; Landgrafenglocke, Schlagton d'; Prälat-Diehl-Glocke, Schlagton e'; Gebetsglocke, Schlagton g') wurden 1956 gegossen (Gebrüder Rincker, Sinn).
(Christian Dietze)

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