Ev. Kirche in Lollar
Bild © Jens Naumann / hr

Nachdem die Kapelle im Ortskern Lollars - sie steht heute im Hessenpark - zu klein geworden war entschloss man sich zu einem Kirchenneubau, der am 06.09.1959 eingeweiht werden konnte.

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Glocken

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Die dunklen Steine außen sind aus Londorfer Basalt; eine Besonderheit der durch ehemalige Vulkankegel geprägten Landschaft. Die Kirchengemeinde ist eine selbständig gewordene, ehemalige Filialgemeinde der früheren Pfarrei Kirchberg.

Unsere Kirche ist ein Zweckbau, der auf den ersten Blick etwas nüchtern wirkt. Im Inneren aber fällt der Blick auf die Fenster der Ostwand. Farben in Rot, Blau, Violett, Grau und Gelb strahlen wie Feuerflammen von unten nach oben und münden im hellen Licht in einem großen Altarfenster.

Eine tiefe Symbolik steckt in diesen Fenstern. Je mehr die Farben sich dem Altar nähern, umso heller strahlen sie, so, als wollten sie uns sagen: Je näher ihr dem Altar, als dem Symbol für Gottes Nähe seid, umso näher seid ihr auch seinem Heil. Es gibt Gemeindeglieder, die auch wegen der Fenster zum Gottesdienst kommen.

Das Geläute

Vier Glocken läuten in der evangelischen Kirche in Lollar: Die Glaubensglocke wiegt 600 kg und trägt die Umschrift: Ich weiß, woran ich glaube - Zum Gedächtnis an die Gefallenen beider Weltkriege. Die Sterbeglocke, 400kg, mit dem Text: Ich sag es jedem, daß er lebt. Die Gebetsglocke, 280 kg, Ich ruf zu Dir, Herr Jesu Christ und die Taufglocke, 180 kg, mit dem Liedruf: Ich singe dir mit Herz und Mund

Von Hans-Theo Daum  

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