St. Marienkirche in Ginsheim
Bild © Jens Naumann / hr

Die Grundsteinlegung der St. Marien-Kirche in Ginsheim fand am 25. Juni 1954 statt. Die Kirche war die erste katholische Kirche in Ginsheim nach der Reformation.

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Glocken

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Bereits acht Wochen nach der Grundsteinlegung feierten die Gläubigen im August 1954 das Richtfest der Kirche "Mariä Geburt" gefeiert. Am 5. Dezember 1954 wurde der Kirchenneubau durch Bischof Dr. Albert Stohr konsekriert.

Eine Untersuchung der Bausubstanz Anfang der 90er Jahren ergab, dass die Dachkonstruktion der Kirche komplett erneuert werden musste. Auch ein Erhalt de Hauptschiffes war aus statischen Gründen nicht möglich. Architekt Florian Leitl plante jedoch ein neues Hauptschiff mit zwei angegliederten Seitenschiffen auf den vorhandenen Fundamenten.

Nach dem Teilabriss der Kirche im Jahr 1992, fand 1993 die Grundsteinlegung des Neubaus statt. Bereits zwei Wochen später, am 16.04.1993, wurde das Richtfest gefeiert, am 13.07.1993 erhielt der Bau eine ordentliche Turmhaube. Die feierliche Kirchweih erfolgt am 25.09.1994 durch Bischof Prof. Dr. Dr. Karl Kardinal Lehmann.  

Glockenanlage

Die Glockenanlage besteht seit dem Jahre 1959. In einem Stahlglockenstuhl hängen an 2 Stahljochen in 2 Ebenen übereinander drei Glocken aus der Gießerei Fr. W. Schilling in Heidelberg, welche am 11. Oktober 1959 nach Ginsheim geliefert wurden.

Im Detail handelt es sich um:

  • Christkönigs-Glocke

Ton g' (593 kg) - CHRISTUS HERI / CHRISTUS HODIE / CHRISTUS IN AETERNUM

  • Marien-Glocke

Ton a' (491 kg) - ET VERBUM FACTUM EST ANGELUS DOMINI NUNTIAVIT MARIAE

  • Arme Seelen-Glocke

Ton c'' (279 kg) - LUX AETERNA LUCEAT EIS DOMINI

Alle drei Glocken besitzen Hörz-Läutemaschinen aus der Entstehungszeit der Glockenanlage.

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