Dankeskirche in Bad Nauheim
Bild © Jens Naumann/hr

Mit ihrem 70 Meter hohen Turm ist die Dankeskirche ein Wahrzeichen Bad Nauheims. Sie wurde 1906 geweiht und hat ein eindrucksvolles, vierstimmmiges Geläute.

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Glocken

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Besonders eindrucksvoll empfunden wird immer wieder das Geläute der Dankeskirche. Die bei ihrer Errichtung angeschafften Glocken wurden "wegen ihres künstlerischen Wertes" im Ersten Weltkrieg belassen, im Zweiten dagegen mussten sie 1942 abgeliefert werden und kehrten nicht mehr zurück. Durch vielerlei Spenden, an denen sich auch etliche in New York lebende Bad Nauheimer lebhaft beteiligten, wurde deshalb nach dem Kriege 1955 ein neues Geläute angeschafft.

Mit einem Gesamtgewicht von rd. 200 Zentnern gilt es als eines der größten und schönsten in Hessen. Die Glocken tragen die Inschriften:

  • B: Lobe den Herrn, meine Seele (Ps. 103, der Dankeskirchenspruch).
  • C: Seid stille und erkennet, daß ICH Gott bin (Ps. 46,11).
  • D: Es wird des Herrn Stimme über die Stadt rufen (Micha 6,9).
  • F: Wachet und betet! (Matth. 26,41).

Sie wurden bei Gebr. Rincker in Sinn gegossen und entsprechen in Größe und Klangfarbe etwa dem ersten Geläute von 1905/06, das ebenfalls von Rincker geliefert war. Harmonisch stimmen die Glocken der katholischen Bonifatiuskirche von 1961 mit ihnen überein, so dass beide Geläute auch gemeinsam erklingen können.

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