Der Dom in Limburg
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Der Limburger Dom, der dem heiligen Georg geweiht ist, ist weithin sichtbar oberhalb der Altstadt von Limburg neben der Burg Limburg gelegen.

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Glocken

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Der spektakultäre Bau auf einem Felsen oberhalb der Lahn gilt heute als eine der vollendetsten Schöpfungen spätromanischer Baukunst. Es zeigen sich jedoch auch schon Elemente der Frühgotik.

Das Geläute

Das Domgeläut besteht aus neun Glocken. Sieben von ihnen bilden das Hauptgeläut, das im Nordturm untergebracht ist. Dessen größte und kleinste Glocke sind der Reste des 1906 von der Glockengießerei Petit & Gebr. Edelbrock (Gescher) gegossenen Geläutes (a0 c1 d1 e1 g1 a1); sie konnten vor den Zerstörungen im Zweiten Weltkrieg gerettet werden. Im Jahre 1949 kamen die übrigen fünf Glocken hinzu:
Name Schlagton Gewicht in kg Durchmesser in cm

  • Georg, a0 ±0, 4.466 kg, 191 mm
  • Salvator, c1 -2, 2.543 kg, 160 mm
  • Maria, d1 -1, 1.743 kg, 141 mm
  • Josef, e1 -2, 1.137 kg, 124 mm
  • Konrad, f1 -2, 998kg, 117 mm
  • Nikolaus, g1 -2, 648 kg, 103 mm
  • Bernhard, a1 +1, 468 kg, 91 mm

Zwei alte Glocken im Südturm

Im Südturm hängen zwei alte Glocken, die 1986 läutbar gemacht wurden. Die größere, genannt "Sterm" (Sturmglocke), ist eine zier- und inschriftlose Zuckerhutglocke, die um das Gussjahr 1200 bis 1250 datiert wird. Freitags um 15 Uhr erinnert sie an die Todesstunde Jesu. Die kleinere Uhrglocke (1447 gegossen) hing früher im obersten Fenster des Südturmes und war nicht läutbar. Heute wird sie als Taufglocke genutzt.
Sterm, g1, 590 kg, 102,5 mm
Uhrglocke, d2 +9, 260 kg, 67,3 mm

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