St. Marienkirche in Offenbach
Bild © Jens Naumann / hr

Ca. 300 Stufen führen in die Turmstube hinauf zu den acht Glocken. Die Namen der vier Denkmalglocken bringen Gebetstexte der "Marianischen Antiphonen" quasi zum Klingen.

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Glocken

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Das ursprünglich vierstimmige historische Geläute aus dem Jahre 1913 hing in einem Stahlstuhl. Dieser wurde infolge der S-Bahn-Bauarbeiten instabil und musste 1997 erneuert werden. Ein neuer Ringbalken wurde einbetoniert, auf dem der neue Glockenstuhl aus Eichenholz steht. Die historischen Glocken schwingen seitdem an neuen Holzjochen.

Zum Osterfest 1999 kamen zwei Bassglocken hinzu. Seit Sommer 2005 ergänzen zwei weitere Glocken als Klangkrone das Geläute zu einem imposanten Ensemble. Damit ist vom Turm der Marienkirche das tontiefste und schwerste Geläute des Bistums Mainz zu hören.

Die Namen der acht Glocken

2 Bassglocken, gegossen 1998 von H. A. Mark, Brockscheid):

  • ANNUNTIATA (HI.-Geist- Glocke): gis° 6.010 kg
  • MEMORIA (Josefs- und Totenglocke): h° 2.988 kg


4 Denkmalglocken, gegossen 1913 von Karl Hamm, Frankenthal

  • MARIA-PIA (Fromme): cis' 2.340 kg
  • MARIA-REGINA (Königin): dis' 1.720 kg
  • MARIA-SPECIOSA (Auserwählte): e' 1.480 kg
  • MARIA-INVIOLATA (Unversehrte): fis' 1.000 kg


2 Klangkronen, gegossen 2005 von Cornelia Mark-Maas, Brockscheid

  • HL. MARIA GUISEPPA ROSSELO (Evangeliumsglocke): gis', 947 kg
  • HL. ANNA (Wandlungsglocke): h', 555 kg


Das Gesamtgeläute hat ein Gewicht von 17.040 kg.

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