Das Zusammenspiel aller Frankfurter Kirchen wurde bereits im Mittelalter praktiziert. Erstmals fand es am 28. und 29. Oktober 1347 aus Anlass des Todes von Kaiser Ludwig IV., dem Bayern, statt. Im 19. Jahrhundert beschloss der Magistrat, die Glocken regelmäßig erklingen zu lassen.

Die Glocken der folgenden Kirchen sind am Geläut beteiligt:

  • Dom St. Bartholomäus
  • Katharinenkirche
  • Liebfrauenkirche
  • St. Leonhard
  • Alte Nikolaikirche
  • Dreikönigskirche
  • Heiliggeistkirche
  • Peterskirche
  • Paulskirche
  • Karmeliterkloster

Am Heiligen Abend läuten die Glocken um 17:00 Uhr eine halbe Stunde und locken die Menschen in Scharen in die Innenstadt und vor allem auf den Römerberg. Weitere Termine sind am Samstag vor dem Ersten Advent um 16:30 Uhr, am Samstag vor Ostern (Karsamstag) um 16:30 Uhr und am Samstag vor Pfingsten um 16:30 Uhr. In Neujahrsnacht erklingen sie um 0:00 Uhr für eine Viertelstunde.