Körperpflege im Winter

Raue Hände, schuppige Beine und rissige Lippen – die Haut muss einiges mitmachen. Wir haben Tipps, wie Ihre Haut wieder geschmeidig wird und auf was Sie bei Pflegeprodukten achten müssen.

Raue Hände

Zum Händewaschen empfiehlt sich eine pH-neutrale Seife. Desinfizierende Produkte entziehen der Haut zusätzlich Feuchtigkeit. Beim Spülen oder Putzen sollten Sie spezielle Handschuhe verwenden, die Ihre Hände vor aggressiven Reinigungsprodukten schützen. Sie können bei Bedarf Ihre Hände mehrmals täglich eincremen. Wenn Sie das Gefühl haben, dass Ihre Pflege nicht ausreicht, sollten Sie auf reichhaltigere Produkte umsteigen. Dr. Thomas Koppmann von der Stiftung Warentest hat Tipps zum Thema Handcremes.

Spröde Lippen

Da die Haut auf den Lippen die dünnste am ganzen Körper ist, reagiert sie besonders sensibel auf die Kälte. Pflegestifte mit Bienenwachs oder Ölen schützen vor den niedrigen Temperaturen und spenden Feuchtigkeit. Achten Sie darauf, Ihre Lippen einzucremen, bevor Sie aus dem Haus gehen. So entsteht ein Schutzfilm und Ihre Lippen bleiben zart.

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Schon gewusst?

  • Auch das Raumklima wirkt sich auf die Haut aus. Durch Pflanzen und Schalen mit Wasser auf der Heizung können Sie die Luftfeuchtigkeit erhöhen. Lüften Sie wie gewohnt mehrmals täglich, um frische Luft in der Wohnung zu haben.
  • Eine ausgewogene Ernährung ist übrigens genauso gut für die Haut. Ausreichend Flüssigkeit hält nicht nur den Kreislauf fit, sondern beeinflusst auch den Feuchtigkeitsgehalt der Haut.
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Trockene Haut am Körper

Im Winter duschen die meisten gerne heiß. Aber Vorsicht, eine zu hohe Temperatur und zu langes Duschen trocknen die Haut aus. Bei sehr trockener Haut empfiehlt es sich, ein Duschöl zu verwenden. Baden Sie höchstens zweimal die Woche, um Ihre Haut zu schonen.  In beiden Fällen sollten Sie Ihre Haut anschließend eincremen. Produkte, die Urea, Sheabutter, Öle, Linolsäure oder Panthenol beinhalten, sind besonders reichhaltig und pflegend.

Juckende Kopfhaut

Durch die trockene Luft kann auch die Kopfhaut in Mitleidenschaft gezogen werden. Verwenden Sie bevorzugt wenig, aber feuchtigkeitsspendendes Shampoo und föhnen Sie möglichst gar nicht. Wollen Sie Ihre Haare dennoch stylen, reduzieren Sie die Hitze so gut es geht. Die warme Luft aus dem Föhn strapaziert die Haut zusätzlich.

Gereizte Augen und Nasenschleimhäute

Für trockene Augen oder Nasenschleimhäute gibt es spezielle Tropfen bzw. Sprays in der Apotheke. Fragen Sie einfach nach. Dauern die Beschwerden an, sollten Sie auf jeden Fall einen Arzt konsultieren.

Sendung: hr4, Britta am Vormittag, 09.01.2019, 11:15 Uhr

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