Bärlauch
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Bei einem Waldspaziergang riecht man ihn schon von weitem, denn seine Blätter duften nach Knoblauch. Deshalb heißt der Bärlauch im Volksmund auch "Waldknoblauch". Jetzt wächst er in Wäldern und schattigen Auen.

Wenn man Bärlauch sammeln möchte, worauf sollte man achten?

Bärlauch, blühend
Wenn der Bärlauch blüht, lässt er sich auch gut vom Maiglöckchen unterscheiden. Bild © Pixabay

Der leichte Knoblauchduft hilft, den Bärlauch mit der Nase aufzuspüren. Aber bevor man zur Tat schreitet, heißt es genau hinzuschauen: Bärlauchblätter kann man leicht mit den Blättern des Maiglöckchens verwechseln und die sind hochgiftig!

Maiglöckchen
Vorsicht: Das Maiglöckchen ist giftig! Bild © Pixabay

Das Problem: Wenn man ein paar Bärlauchblätter gepflückt hat, dann riechen Hände und Messer nach Knoblauch. Dann kann man ein giftiges Maiglöckchenblatt nicht mehr am Geruch erkennen. Aber der Ampel-Trick hilft: Bärlauch und Maiglöckchen lassen sich nämlich gut optisch auseinander halten. Der Stilansatz des Maiglöckchens ist rötlich (rote Ampel = Stop), dagegen ist der Stilansatz beim Bärlauch grün (grüne Ampel = gehen/fahren).

Die Bärlauch-Ernte

Bärlauch
Bei der Ernte sollte man nicht die alle Blätter abschneiden, dann überlebt die Pflanze. Bild © Pixabay

Wenn man ihn im Wald erntet, bitte pro Pflanze nur zwei Blätter unten an der Basis sauber mit dem Messer abschneiden, denn dann kann die Pflanze überleben. Das gilt auch, wenn man Exemplare im Garten hat. In Naturschutzgebieten darf man keinen Bärlauch sammeln. Dort ist er geschützt.

Wie lange man ihn im Jahr ernsten kann, ist quasi Geschmackssache. Manche sagen, wenn die weißen Blütensterne verblüht sind, ist die Erntezeit vorbei. Aber der intensive Knoblauch-Geschmack nimmt erst ab, wenn die Blätter gelb werden. Man muss also probieren, wie es einem am besten schmeckt.

Gesundes Grün aus dem Wald

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Rezept-Tipp

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Seine fein geschnittenen Blätter tummeln sich gerne im Pesto oder im Frühlingsquark. Die ätherischen Öle liefern dabei den Geschmack und gesund sind sie auch noch: Der leichte Schwefelgehalt wirkt sich positiv auf Atemwege, Leber, Galle, Darm und Magen aus. Bärlauch soll ähnlich wie der Knoblauch den Cholesterinspiegel senken.

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