Wanderer auf dem Urwaldsteig im Nationalpark Kellerwald-Edersee.
Ob in der Gruppe oder alleine - Wandern macht gute Laune. Bild © picture-alliance/dpa

Wenn die Sonne lacht und draußen sich die Farben der Natur zeigen, zieht es viele raus. Wir haben einige Wanderwege in Hessen zusammengestellt, die für einen Ausflug lohnen.

Alpenpfad am Dörnberg

Weitere Informationen

Länge: 6 Kilometer
Schwierigkeit: leicht

Stadt Zierenberg
Tourist-Info Zierenberg
Poststraße 20
34289 Zierenberg
Telefon: 05606 519125
Fax: 05606 519151
E-Mail: touristinfo@stadt-zierenberg.de
Internet: www.stadt-zierenberg.de

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Los geht's an der Infohütte am Dörnberg. Der vor über 60 Jahren angelegte Rundweg ist geprägt von vielen Windungen und wenig Steigung. Abwechselnd säumen Fichten, Kiefern und die offene Buschlandschaft den Weg. Neben Wachholder- und Schwarzdornbeständen kann man Orchideen und Schlüsselblumen bewundern. Im Verlauf des Weges finden sich immer wieder Rastplätze und ein toller Blick ins weite Umland lädt zum Verweilen ein.

Audiobeitrag
Alpenpfad Zierenberg

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Loca-tag 'teaser_more_audio_sr' not found Wandern auf dem Alpenpfad am Dörnberg

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Eine Sehenswürdigkeit auf dem Weg ist die Wichtelkirche. Der Sage nach startete der Wichtelkönig dort einen Heiratsversuch. Außerdem stechen drei hoch aufragende Basaltsteine ins Auge. Hierbei handelt es sich um die Helfensteine, die Kraft und Ruhe ausstrahlen sollen. So berichten es zumindest keltische Mythen und Sagen. Das Naturparkzentrum Habichtswald ist ebenfalls einen Abstecher wert. Es informiert Besucher unter anderem über die geschichtlichen und geologischen Voraussetzungen des Naturparks.

Nach rund 1,5 Stunden Wanderung kommen Sie wieder am Startpunkt, der Infohütte am Dörnberg, an.

P1 - Entdecker-Tour über den Hohen Meißner

Weitere Informationen

Länge: 13 Kilometer
Höhenmeter: 509
Schwierigkeit: mittel

Zweckverband Naturpark Meißner-Kaufunger Wald
Informationsbüro
Wolfteroder Straße 4a
37297 Berkatal-Frankershausen
Telefon: 05657 213931
Fax: 05657 213933
E-Mail: info@naturparkmeissner.de
Internet: www.naturparkmeissner.de

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Dieser Premium-Wanderweg zeigt dem Wanderer die volle Schönheit des Hohen Meißners und der umliegenden Landschaften. Außerdem führt er zu einigen besonderen Sehenswürdigkeiten.

Ein möglicher Einstieg in den Rundwanderweg ist der Wanderparkplatz am Schwalbenthal. Auf der Tour entdeckt man die ganze Pracht der Landschaft: besondere Gesteinsformationen, Überreste des Bergbaus, eine Vielfalt an Pflanzen und Tieren. Außerdem darf der Besuch des geheimnisvollen Frau-Holle-Teiches nicht fehlen.

Frau-Holleteich mit Frau-Holle-Statue auf dem Hohen Meißner
Die Holzstatue der Frau Holle am Frau-Holle-Teich. Bild © picture-alliance/dpa

Dort soll sich der Eingang ins Reich von Frau Holle befinden... Für Kinder ist das natürlich ein märchenhaftes Erlebnis, Frau Holle nahe zu kommen. Ebenso beliebt ist die "Stinksteinwand". Dabei handelt es sich um unterirdische Schwelbrände von Braunkohle, die dort auch früher abgebaut wurde.

Die Königstour über den Meißner ist auch im Winter ein Erlebnis. Dann können aber nur Teile bewandert werden, da die restlichen Abschnitte zum Loipennetz auf dem Meißner zählen.

Eco-Pfad Gläsnertal

Weitere Informationen

Länge: 9,9 Kilometer
Höhenmeter: 158 Meter
Schwierigkeit: leicht

Zweckverband Naturpark Meißner-Kaufunger Wald
Informationsbüro
Wolfteroder Straße 4a
37297 Berkatal-Frankershausen
Telefon: 05657 213931
Fax: 05657 213933
E-Mail: info@naturparkmeissner.de
Internet: www.naturparkmeissner.de

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Nieste ist das Wander-Mekka in Nordhessen. Es ist der Ausgangspunkt für viele interessante Wanderungen. Eine davon führt durchs Gläsnertal und gibt einen Einblick in die Geschichte der Glasherstellung in vergangenen Zeiten.

Das Tal der Nieste war im 16. Jahrhundert bekannt für die Glasherstellung. Zahlreiche Glashütten lagen damals im Wald. Der Eco-Pfad verbindet auf dem Hinweg die verschiedenen Überreste der Waldglasproduktion miteinander und Infotafeln geben einen Einblick in die Geschichte und Bedeutung.

Zurück geht's dann ganz entspannt auf der anderen Talseite.

Premiumwanderweg Milseburg

Weitere Informationen

Länge: 11,1 Kilometer
Höhenmeter: Aufstieg 520
Schwierigkeit: mittel

Rhön Info Zentrum
Wasserkuppe 1
36129 Gersfeld
Telefon: 06654 918340
Fax: 06654 9183420
E-Mail: tourismus@rhoen.de
Internet: www.rhoen.de

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Das rote "M" auf weißem Untergrund weist den Weg. Angefangen wird auf dem Wanderparkplatz Milseburg. Von dort führt der Weg vorbei an vielen interessanten Orten. Ein archäologischer Lehrpfad erläutert die Besiedlungsgeschichte in prähistorischer Zeit. Diverse Grabungsfunde werden erklärt und der Ringwall wurde sogar rekonstruiert. Auf dem Gipfel der Milseburg steht eine kleine Kapelle und man hat einen fantastischen Ausblick, der bei gutem Wetter bis auf die Berge der Rhön geht.

Audiobeitrag
Die Kreuzigungsgruppe auf dem Gipfel der Milseburg

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Das Tal der Bieber trennt die Milseburg und den Stellberg voneinander. Optisch unterscheidet sich der Stellberg sehr, denn er ist von dichtem Laubmischwald bewachsen. Auch hier ist die Aussicht spektakulär. Die Wanderung endet nach guten drei Stunden und kann optional auf dem Wanderparkplatz Stellberg angefangen werden.

Extratour des Hochrhöners - der Rasdorfer

Weitere Informationen

Länge: 15 Kilometer
Höhenmeter: 368
Schwierigkeit: mittel bis schwer

Rhön Info Zentrum
Wasserkuppe 1
36129 Gersfeld
Telefon: 06654 918340
Fax: 06654 9183420
E-Mail: tourismus@rhoen.de
Internet: www.rhoen.de

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Und noch ein Wanderweg, der durch die schöne Rhöne führt. Der "Rasdorfer" wird durch ein rotes R markiert und gehört zum Premiumwanderweg "Hochrhöner". Der eigenständige Rundweg führt rund um Rasdorf durch das Hessische Kegelspiel. Unterwegs können Sie über 30 Berge bestaunen. Ein Teil des Weges führt sogar über die ehemalige deutsche Grenze. Außerdem können Sie die Gedenkstätte "Point Alpha" und das Museum "Haus auf der Grenze" besuchen.

Wanderweg der Rasdorfer
Der Rasdorfer führt auf 15km durch die Rhön - Kennzeichen ist das rote R. Bild © Biosphärenreservat Rhön

Rasdorf hat auch einiges zu bieten: Neben Hessens größtem Dorfanger gibt es hier einen mittelalterlichen Wehrfriedhof. Bei Angriffen flüchteten die Dorfbewohner hinter die Friedhofsmauern und waren dort in Sicherheit. Da der Weg recht anspruchsvoll ist und interessante Ziele bietet, sollte man mindestens vier bis fünf Stunden einplanen. Wer sich mit den einzelnen Stationen mehr Zeit lassen möchte, ist natürlich länger unterwegs. Start und Ziel des Rundwegs ist im Ortskern (am Ortsanger) von Rasdorf.

Extratour des Hochrhöners - das Rote Moor

Weitere Informationen

Länge: 18 Kilometer
Höhenmeter: 469
Schwierigkeit: mittel

Rhön Info Zentrum
Wasserkuppe 1
36129 Gersfeld
Telefon: 06654 918340
Fax: 06654 9183420
E-Mail: tourismus@rhoen.de
Internet: www.rhoen.de

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Diese längere Rundwanderung um und durch das Schutzgebiet Rotes Moor ist Teil des Hochrhöners und hat ein rotes "R" als Wegzeichen. Es bieten sich Einstiegsmöglichkeiten an den Parkplätzen Moorwiese, Moordorf (an der B278) und Schornhecke (Hochrhönstraße).

Bohlenpfad im Roten Moor in der Rhön
Auf dem Bohlenpfad kommt man sicher durchs Rote Moor. Bild © picture-alliance/dpa

Bei der Wanderung durchquert man das Moor auf einem Bohlenpfad und hat vom Aussichtsturm einen guten Überblick über das Biotop. Als weiterer besonderer Punkt auf dem Weg folgt die urige Kaskadenschlucht. Über das Hochplateau zwischen Rotem Moor und Wasserkuppe geht's talabwärts, um dann auf den Matthesberg zu steigen. Immer wieder bieten sich auch Möglichkeiten, in die Ferne zu schauen.

Die Quelle der Ulster wird gestreift und das Naturschutzgebiet Kesselrain durchquert. Weitere markante Streckenpunkte sind das Denkmal des Rhönclubs für ihre gefallenen Mitglieder im 1. Weltkrieg und der Sendemast auf dem Heidelstein.

Wen der Hunger packt, der kam im "Haus am Roten Moor" beim Parkplatz Moordorf eine Rast einlegen.

Burg Frankenstein - tagsüber ein Idyll

Weitere Informationen

Länge: 10 Kilometer
Höhenmeter: 240
Schwierigkeit: leicht bis mittel

Seeheim-Jugenheim
Bürgerbüro
Georg-Kaiser-Platz 3
64342 Seeheim-Jugenheim
Telefon: 06257 990380
Fax: 06257 990389
E-Mail: buergerbuero@seeheim-jugenheim.de
Internet: www.seeheim-jugenheim.de

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Start- und Endpunkt ist die Bushaltestelle "Neues Rathaus" in Seeheim-Jugenheim. Von dort geht es in Richtung Darmstädter Straße, man biegt vor dem Radladen links ab. Über die Burgstraße weiter in die Waldstraße, die, wie der Name vermuten lässt, in den Wald führt. Am breit angelegten Kiesweg kommt zunächst die Ernst-Ludwighütte. Etwas später kommen Sie an der Franz-Bingel-Hütte vorbei, danach folgen Sie der gelben, eingekreisten Drei. Auf dem Weg kommt man an den Magnetfelsen vorbei.

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Burg Frankenstein

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Loca-tag 'teaser_more_audio_sr' not found Burg Frankenstein - tagsüber ein Idyll

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Müde Füße werden auf dem Barfußpfad wieder fit, bevor der Aufstieg zur Burg Frankenstein beginnt. Oben angekommen, kann die Aussicht genossen werden. Im Restaurant kann natürlich auch verweilt werden, aber es gibt auch Sitzgelegenheiten außerhalb des Lokals. Nach einer ausgiebigen Pause kann es an den Abstieg gehen. Entweder gehen Sie den gleichen weg zurück wie hin oder sie gehen am Lindwurmteich vorbei. Die Wanderung dauert zwischen drei und vier Stunden.

Ritter-Erlebnistour im Ebersberg

Weitere Informationen

Länge: 7 Kilometer
Schwierigkeit: leicht

Tourist-Information
Von-Steinrück-Platz
36163 Poppenhausen
Telefon: 06658 960013
Fax: 06658 960022
E-Mail: tourismus@poppenhausen-wasserkuppe.de
Internet: www.poppenhausen-wasserkuppe.de

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Mitmachen und ausprobieren ist auf diesem sieben Kilometer langen Rundkurs mit 13 Stationen angesagt: Schaukeln, Weitsprung oder Zielwurf sind nur drei Aufgaben, die nicht nur die jungen Ritter bewältigen können. Und wer sich im Berggasthof "Zur Ebersburg" den Schlüssel zum Turm der Ruine Ebersburg holt, kann nach etwa 3,5 Kilometern zur Burg aufsteigen und den Ausblick genießen.

Start und Ziel der "Ritter-Erlebnistour" ist das zwischen Poppenhausen und Wehyers gelegene Feuerwehrhaus Altenmühle. Es lässt sich gut mit der Buslinie 35 von Fulda und von Poppenhausen aus erreichen.

Auf dem Junkernpfad durch den Burgwald

Weitere Informationen

Länge: 9,3 Kilometer
Höhenmeter: 151 Meter
Schwierigkeit: leicht

Lahntal Tourismus Verband e. V.
Brückenstraße 2
35576 Wetzlar
Telefon: 06441 309980
Fax: 03212 1239508
E-Mail: info@daslahntal.de
Internet: www.daslahntal.de

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Dieser Rundwanderweg bei Marburg bietet bei gutem Wetter von den Höhen wunderbare Ausblicke bis zum Vogelsberg im Süden und im Norden bis zum Kellerwald. Die Tour führt von Schönstadt durch den Junkernwald nach Bracht und zurück.

Der Einstieg zu dieser Extratour erfolgt am besten am Wanderportal am alten Wasserhochbehälter in Schönstadt, einem Ortsteil von Cölbe. Der Ort wurde von den Herren von Fleckenbühl geprägt. In den Resten des Schlosses ist heute eine Suchthilfeeinrichtung untergebracht. Das Hof-Café lädt zum Verweilen ein.

Von Schönstadt geht's gegen den Uhrzeigersinn in den Junkernwald, einem Ausläufer des Burgwalds, der durch das Rote Wasser davon getrennt ist. Der 320 Hektar große Junkernwald ist heute in Privatbesitz und wird naturgemäß bewirtschaftet und ist somit ein Lebensraum für viele seltene Tiere und Pflanzen. In dem Wald liegt auch das Junkersgrab, wo im 18. und 19. Jahrhundert mehre Mitglieder der Familie Milchling beigesetzt wurden.

Am Fuße des Hirschbergs findet sich ein Stück des Waldes, der als Hutewald - als Waldweide vor allem für Schweine - genutzt wurde. Weiter führt die Strecke zum Flugplatz, der in den dreißiger Jahren errichtet wurde. Dort wurden bei Grabungen nach dem Krieg Reste von steinzeitlichen Siedlungen aus der Brandkeramiker-Zeit gefunden.

Dann führt die Strecke nach Bracht und am Burgwald entlang zur Waldmühle und dem Roten Wasser. Die Mühle ist seit dem 16. Jahrhundert im Besitz der Familie Ungemach. Bis 1942 wurde hier auch Getreide gemahlen. An der ehemaligen "Neuen Mühle" vorbei wandert man zurück zum Ausgangspunkt.

Schwanheimer Düne - ein Kurzurlaub am Stadtrand Frankfurt

Weitere Informationen

Länge: variabel, der Weg um die Düne misst ca. 3,5 Kilometer
Höhenmeter: keine
Schwierigkeit: leicht

Regionalpark RheinMain Südwest gGmbH
Stadt Kelsterbach
Mörfelder Straße 33
65451 Kelsterbach
Telefon: 06107 773226
Internet: www.regionalpark-rheinmain.de

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Dieses wunderschöne Fleckchen Erde ist schon über 10.000 Jahre alt. Durch Verwehungen entstand diese Binnendüne, von denen es nur sehr wenige in Europa gibt. Der Sand stammt übrigens aus dem Flussbett des Mains. Die Düne ist seit Jahrzehnten ein Naturschutzgebiet und beheimatet viele seltene Pflanzen und Tiere.

Ein kleiner Rundweg führt um die Düne und erklärt auf einigen Tafeln ihre Entstehung. Der Weg gleicht einem Spaziergang und dauert nur eine gute halbe Stunde. Dabei können Sie die Natur auf sich wirken lassen und einfach mal abschalten. Der Bohlenweg lässt Urlaubsgefühle aufkommen.

Audiobeitrag
Schwanheimer Düne

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Loca-tag 'teaser_more_audio_sr' not found Rund um die Schwanheimer Düne

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Da der Weg um die Düne recht kurz ist, bietet es sich an, ihn in eine größere Wanderung einzubauen. Durch Schwanheim (an der Westseite des Mains) führt der Weg zur alten Schwanheimer Schleuse. Von dort geht es weiter zur Schwanheimer Düne, anschließend durch den Schwanheimer Wald und die Schwanheimer Wiesen. Diese Runde ist gute 10 Kilometer lang. Als Start- und Endpunkt eignet sich der Waldspielpark Schwanheim. Dort gibt es einen Parkplatz.

Extratour Bickener Ritterspuren - unterwegs im Lahn-Dill-Bergland

Weitere Informationen

Länge: 7,2 Kilometer
Höhenmeter: 228 Meter
Schwierigkeit: mittel

Naturpark Lahn-Dill-Bergland
Geschäftsstelle/Tourismusbüro
Herborner Straße 1
35080 Bad Endbach
Telefon: 02776 80115
Fax: 02776 80114
E-Mail: info@lahn-dill-bergland.de
Internet: www.lahn-dill-bergland.de

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Die Region in Mittelhessen ist noch ein touristischer Geheimtipp. Der Wanderweg führt zu den Überresten der Herren von Bicken, die vor über 600 Jahren das Tal der Aar verlassen haben, aber nicht spurlos.

Ein guter Startpunkt für die Tour ist das Wanderportal auf dem alten Dreschplatz in Bicken, einem Ortsteil von Mittenaar. Von dort geht's zu einer geschichtsträchtigen Rundwanderung. Das Geschlecht der Bickener war immerhin so bedeutend, dass 1601 Adam von Bicken Erzbischof und Kurfürsten von Mainz wurde. Durch die einstigen Ländereien des Adelsgeschlechts führt dieser Wanderweg.

Der einstige Burgberg und das 402 Meter hohe Ställchen sind markante Punkte, an denen die Strecke vorbei führt. Auf dem "Ställchen" lag wohl eine vorchristliche Höhensiedlung mit Äckern. An der Flanke zum Weilbachtal wurden Überreste von mittelalterlicher Eisenverhüttung gefunden. Unterwegs bieten zwei Schutzhütten die Möglichkeit für eine kleine Rast.

Schächerbachtour - auf den Spuren der Räuber

Weitere Informationen

Länge: 9,2 Kilometer
Höhenmeter: 130 Meter
Schwierigkeit: leicht

Region Vogelsberg Touristik GmbH
Vogelsbergstraße 137a
63679 Schotten
Telefon: 06044 964848
Fax: 06044 964849
E-Mail: info@vogelsberg-touristik.de
Internet: www.vogelsberg-touristik.de

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Ausgangspunkt der rund neun Kilometer langen Rundwanderung ist die Stadthalle in Homberg (Ohm). Auf dem Weg folgt man der Legende der Schächer - Räuber - die einst in dieser Gegend ihr Unwesen getrieben haben sollen.

Vom Wanderportal führt die Strecke zur Pletschmühle. Von hier windet sich die Strecke dann meist auf schmalen Pfaden durch den Wald ins Schächerbachtal.

Audiobeitrag
Schächerbachtour

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Loca-tag 'teaser_more_audio_sr' not found Schächerbachtour - auf den Spuren der Räuber

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Dann geht's durch die Wiesen zum so genannten Herrenteich. Dabei handelt es sich um die Überreste eines Dorfteiches eines untergegangenen Dorfes. Über den Dorotheabrunnen und den Goldborn kommt man zum Jungfernloch, auch einer der "sagenhaften" Teiche der Gegend. Allerdings muss man vorher über Trittsteine den Bach überqueren. Am "Schwarzen Meer" bietet sich in der dortigen Hütte dann eine Rast an.

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zur Bildergalerie Stationen der Schächerbachtour

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Mit dem Zoberwiesenteich passiert man den letzten der sagenumwobenen Teiche, die auf dieser Tour gestreift werden. Anschließend muss der Schächerbach zweimal überquert werden. Bei der ersten Überquerung nutzt man die Trittsteine, um übers Wasser zu gelangen. Wenn man dem Bach ein Stück gefolgt ist, wechselt man erneut das Ufer. Trockenen Fußes gelangt man über eine uralte Brücke ans andere Ufer. Wer die Füße etwas abkühlen will, kann das kniehohe Gewässer auch durchschreiten.

Man folgt dem Schächerbach weiter bis zur Mündung in die Ohm. Nach einem kurzen Stück an der Ohm warten wieder Trittsteine zur Überquerung eines Seitenarms des Flusses. Dann erreicht man die Hainmühle, wo man sich nach der Wanderung stärken kann.

Keltenrundwanderweg in Oberursel

Weitere Informationen

Länge: 4,3 Kilometer
Schwierigkeit: leicht

Tourist-Info im Vortaunusmuseum
Marktplatz 1
61440 Oberursel (Taunus)
Telefon: 06171 502232
E-Mail: tourismus@oberursel.de
Internet: www.oberursel.de

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Mit einer Länge von 4,3 Kilometern ist der Weg recht kurz, aber dafür bietet er eine interessante Zeitreise auf den Spuren der Kelten, die in der Region eines der größten Zentren in Hessen hatten. Das Opidum - die keltische Stadt - Heidetränke, am gleich namigen Bach gelegen, umfasste in vorchristlicher Zeit 130 Hektar und war mit einer Schutzmauer umgeben.

Verschiedene Stationen mit Hinweistafeln und Rekonstruktionen entlang des Weges erzählen von der Besiedlung der Gegend durch die Kelten und zeigen, wie sie lebten. Markiert ist der Weg mit dem Zeichen eines "Nauheimer Quinar", einer einst in der Region geprägten Münze mit dem stillsierten Kopf eines Kelten.

Wer sich mehr für die Geschichte der Kelten an den Hängen des Taunus interessiert, findet im Vordertaunus Museum in Oberursel eine weitere Station.

Mühlenwanderung bei Geisenheim

Weitere Informationen

Länge: 5 Kilometer
Höhenmeter: 140
Schwierigkeit: einfach

Rheingau-Taunus Kultur und Tourismus GmbH
Probeck'scher Hof
Rheinweg 30
65375 Oestrich-Winkel
Telefon: 06723 602720
Internet: www.rheingau.de

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Los geht's in Johannisberg in der Straße "Schweizertal". Ein kleiner Weg führt in die Weinbergslage zur "Hölle". Viele bekannte Weingüter, beispielsweise Trenz, Chat Sauvage, Johannishof, G.H. Mumm oder Schloss Johannisberg, haben dort ihre Reben. Vor hier kann man auch schon Linkerhand das Elsterbachtal sehen. Dorthin gelangt man, wenn man an einer T-Kreuzung dem linken T-Stück folgt und auf den "Höllenweg", der auch Marienthaler Straße genannt wird, einbiegt. Hier muss man allerdings mit etwas Autoverkehr rechnen.

Mühlenwanderung Geisenheim
Der Weg führt durch Weinberge und garantiert einen tollen Blick in die Ferne. Bild © hr/Andrea Bonhagen

Gestreift werden auf dem Weg das Weingut Weihermühle und die Ostermühle am Elsterbach. Mit ihren Weiden erinnert die Gegend etwas an die Landschaft des Allgäu. An der Strecke finden sich weitere alte Mühlen: die Reuss'sche Mühle und die Schleifenmühle. Hier bestimmt inzwischen der Taunuswald das Gesicht der Strecke. Kurz hinter der Schleifenmühle kann man sich - eigentlich - auf den Rückweg machen und abbiegen, doch wer noch etwas weiter der Straße folgt, gelangt zum Kloster Marienthal.

In den Franziskaner Kloster befindet sich eine bekannte Wallfahrtskirche. Wenn nicht gerade eine Pilgergruppe vor Ort ist, ist das ein Ort der Ruhe und zum Innehalten. Das Klostercafé bietet sonntags eine Möglichkeit zur Stärkung.

Nach dem Abstecher zu den Mönchen geht's auf den Rückweg. Hier muss der Elsterbach über einen kleinen Holzsteg überquert werden. Durch lichten Wald führt der Weg zurück nach Johannisberg. Dabei schweift das Auge zu Schafen, zu Schloss Hansenberg und zur Burg Schwarzenstein. An der Elstermühle vorbei kommt man wieder ins Schweizertal zum Ausgangspunkt.

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Mühlentour - Steg

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Loca-tag 'teaser_more_audio_sr' not found Mühlenwanderung bei Geisenheim

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Die Runde lässt sich eigentlich in einer guten Stunde laufen. Aber die beiden Gutsausschänke an der Weihermühle und der Ostermühle laden zum Pausieren und die Natur zum Verweilen ein. So kann die Wanderung ganz schnell drei Stunden gehen. Durch lauschige Waldabschnitte und sanft ansteigende Weinberge hat die Strecke ein sehr abwechslungsreiches Profil und ermöglicht oft einen schönen Blick von den Höhen in die Landschaft.

Rund um den Feldberg

Weitere Informationen

Länge: 14,7 Kilometer
Höhenmeter: 607
Schwierigkeit: mittel

Taunusklub Gesamtverein e. V.
Geschäftsstelle
Odenwaldstraße 10
65812 Bad Soden
Telefon: 06196 23322
Fax: 06196 642815
E-Mail: taunusklubev@aol.com
Internet: www.taunusklub.de

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Der etwa 15 Kilometer lange und etwas anspruchsvollere Rundweg rund um den höchsten Gipfel des Taunus startet und endet am Bahnhof in Königstein. Die Tour führt über Abschnitte verschiedener Wanderwege.

Vom Bahnhof folgt man zuerst der Markierung "Balken mit Spitze" und erreicht den Ölmühlenweg, auf dem man bis Ruppertshain bleibt. Durch das Rombachtal führt die Strecke weiter zum Naturfreundehaus Billtalhöhe. Jetzt wechselt man auf den mit einem grünen Punkt gekennzeichneten Wanderweg Richtung Eselsheck. Anschließend wird der Gipfel des Kleinen Feldbergs überquert. Wenn man das Windeck erreicht hat, folgt man dem Weg mit der Markierung "Gelber Balken". Dieser Abschnitt führt zum höchsten Punkt: auf den Gipfel des Großen Feldbergs.

Ein Wanderer steht auf einem Felsen und blickt über die Landschaft
Vom Feldberg hat man einen wunderbaren Ausblick. Bild © picture-alliance/dpa

Wer schon genug hat, kann von hier mit dem Bus zurück nach Königstein fahren. Wer aber noch genug Kondition hat, geht zum Windeck zurück und wandert jetzt auf dem mit dem Andreaskreuz markierten Weg über den Fuchstanz, Falkenstein mit seiner Burgruine und den Dettenweiler Tempel, einer Laube mit wunderbarem Ausblick, zurück nach Königstein.

Urwaldsteig Edersee - Hessens Wildnis

Weitere Informationen

Länge: 68 Kilometer
Höhenmeter: variieren stark
Schwierigkeit: schwer

Urwaldsteig Edersee
Schulstraße 19
34513 Waldeck
Telefon: 05623 99980
E-Mail: info@edersee.com
Internet: www.urwaldsteig-edersee.de

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Der Urwaldsteig wurde als Rundweg konzipiert. Dadurch ist es möglich, in allen Ortschaften entlang des Weges einzusteigen. Als Startpunkt empfiehlt sich der über dem Edersee liegende Ort Waldeck. Es ist voll und ganz den Wanderern überlassen, ob sie den Steig in drei oder gar sechs (Tages-)Etappen bewältigen. Entlang der Strecke gibt es viele Hotels, Ferienwohnungen und Pensionen, die spezielle Angebote machen.

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Ein Kind auf dem Urwaldsteig

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Loca-tag 'teaser_more_audio_sr' not found Urwaldsteig Edersee - Hessens Wildnis

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Das besondere an dem Rundweg ist, dass er durch den Nationalpark Kellerwald-Edersee führt, der die letzten Urwaldbestände Deutschlands beinhaltet. Die Natur wird sich selbst überlassen - es kann durchaus vorkommen, dass Wanderer über umgefallene Bäume klettern müssen. Festes Schuhwerk ist Pflicht, schon allein aufgrund der zum Teil steilen, schmalen und felsigen Pfade. Uralte Eichen stehen am Wegesrand und der Blick auf den Edersee ist atemberaubend.

Wandern Urwaldsteig
Die Wege sind oft sehr schmal und birgen lauter Hindernisse. Gutes, festes Schuhwerk ist deshalb ein Muss. Bild © M. Balkow

Da die Wege zum Teil sehr naturbelassen sind und der Wald unzerschnitten ist, sollte davon abgesehen werden, Wanderungen bei starkem Wind, Regen oder Schneefall durchzuführen. Fahrräder oder Mountainbikes sind im Nationalpark verboten. Das Handynetz ist nicht flächendeckend verfügbar, weshalb man immer eine richtige Wanderkarte zur Sicherheit dabei haben sollte.

Spessartfährte - Jossgrund-Runde

Weitere Informationen

Länge: 11,6 Kilometer
Höhenmeter: 305 Meter
Schwierigkeit: leicht

Spessart Tourismus und Marketing GmbH
Seestraße 11
63571 Gelnhausen
Telefon: 06051 887720
Fax: 06051 8877210
E-Mail: info@spessart-tourismus.de
Internet: www.spessart-tourismus.de

Naturpark Hessischer Spessart
Georg-Hartmann-Straße 5–7
63637 Jossgrund-Burgjoß
Telefon: 06059 906690
E-Mail: info@naturpark-hessischer-spessart.de
Internet: www.spessartbogen.de

Ende der weiteren Informationen

Start und Ziel der Tour ist der Wandparkplatz "Am Schafhof" in Jossgrund-Burgjoß. Erstes Highlight ist die alte Wasserburg, durch deren Park der Weg zur Jossa führt. Durch die Au, die auch wieder Heimat des Bibers ist, geht es weiter auf den Steinigen Berg, von dem man einem guten Blick über die Landschaft hat.

Nahe der Grenze zu Bayern wandert man weiter zum Forsthaus Zieglerfeld. Von dort ist der Schönberg das nächste markante Ziel auf der Route. Nach der Passage des Tiefentals folgt mit dem Zöllersberg (433 m NN) die höchste Erhebung des Rundkurses. Anschließend geht es meist bergab zurück nach Burgjoß und seine alten Fachwerkhäuser.

Nibelungensteig - von Lindenfels nach Grasellenbach

Weitere Informationen

Länge: 14 Kilometer
Höhenmeter: 490 Meter
Schwierigkeit: mittel

Tourist-Information NibelungenLand
Altes Rathaus
Marktplatz 1
64653 Lorsch
Telefon: 06251 175260
Fax: 06251 1752626
E-Mail: info@nibelungenland.net
Internet: www.nibelungenland.net

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Der Nibelungensteig hat insgesamt eine Länge von 130 Kilometern und ist in mehrere Etappen aufgeteilt. Die zweite Etappe des Nibelungensteigs führt über 14 Kilometer von Lindenfels nach Grasellenbach, wo die Nibelungensage sehr lebendig wird.

Der Startort Lindenfels ist eines der beliebtesten Ausflugsziele im Odenwald. Das weithin sichtbare Wahrzeichen ist die Burg, außerdem hat das Deutsche Drachenmuseum hier seine Heimat. Von Lindenfels folgt man den Markierungen bis nach Fürth-Weschnitz. Über einen Serpentinenweg geht's dann hoch zur Walburgiskapelle auf dem Kapellenberg. Wallfahrten auf den Kapellenberg sind aus der Zeit der Karolinger, seit über 1.000 Jahren, bekannt.

Von Weschnitz geht's anschließend weiter durch das Gaßbachtal entlang des Gaßbachs zum Ziel in den Kneipp-Kurort Grasellenbach. Zurück zum Ausgangspunkt kommt man gut mit dem Bus.

Der Sieben-Hügel-Steig bei Darmstadt

Weitere Informationen

Schwierigkeitsgrad: leicht bis mittel
Länge: 13 km
Höhenmeter: Aufstieg: 218 m/Abstieg: 259 m
Gehzeit ohne Pausen: ca. 4 Std.

Odenwald Tourismus GmbH
Marktplatz 1
64720 Michelstadt
Telefon: 06061 965970
Fax: 06061 9659720
E-Mail: info@tourismus-odenwald.de
Internet: www.tourismus-odenwald.de

Ende der weiteren Informationen

Der Sieben-Hügel-Steig ist eine abwechslungsreiche Route am südöstlichen Rand von Darmstadt. Sieben berühmte und auch weniger bekannte Hügel reihen sich hier aneinander. Trotzdem hat die 13 km lange Strecke nur leichte Steigungen - der höchste Hügel ist der Dommerberg mit 264 Metern.

Der Startpunkt ist am Darmstädter Ostbahnhof, das Ende der Strecke an den Eberstädter Streuobstwiesen, ganz in der Nähe der Straßenbahnhaltestelle Wartehalle – natürlich kann man gern auch anders herumlaufen. Die An- und Abreise ist mit öffentlichen Verkehrsmitteln jedenfalls gut machbar.

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Der Weg führt vorwiegend durch den Wald. Unterwegs wechseln sich urige Waldwege mit Strecken durch Parkanlagen und Wegen an Feldern ab. Und es gibt teilweise wunderbare Aussichten: bei klarem Himmel bis nach Frankfurt, zum Feldberg, Richtung Wiesbaden oder entlang der Bergstraße bis in die Pfalz.

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Sieben-Hügel-Steig bei Darmstadt

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Loca-tag 'teaser_more_audio_sr' not found Der Sieben-Hügel-Steig bei Darmstadt

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Und es warten viele Sehenswürdigkeiten und Naturdenkmäler auf dem Weg. Zum Beispiel der Landschaftspark Rosenhöhe, der Bismarckturm auf dem Dommerberg, Dachsbaue, Hügelgräber, der Goetheteich, der Ludwigsturm mit seiner historischen Aussichtsterrasse auf der Ludwigshöhe und am Prinzenberg eins der größten zusammenhängenden Streuobstwiesengebiete in Hessen.

Wandern im Lahn-Dill-Bergland: Von Biedenkopf bis zur Sackpfeife

Weitere Informationen

Länge: 16 km
Höhenmeter: 470 m
Schwierigkeit: mittel

Naturpark Lahn-Dill-Bergland
Geschäftsstelle und Tourismusbüro
Herborner Straße 1
35080 Bad Endbach
Telefon: 02776 80115
Fax: 02776 80114
E-Mail: info@lahn-dill-bergland.de
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Wer im Lahn-Dill-Bergland wandert, ist unterwegs im grünen Herzen Hessens. Zwischen Lahn und Dill erstrecken sich abwechslungsreiche Waldgebiete, weite Felder und Mittelgebirgslandschaften. Eine schöne Tagestour führt von Biedenkopf hoch bis zum höchsten Gipfel der Region, der Sackpfeife (674 m). Wer die rund 470 Höhenmeter geschafft hat, wird oben belohnt mit einem herrlichen Rundumblick über das Lahn-Dill-Bergland.

Startpunkt der Tour ist das Kriegerdenkmal am Biedenkopfer Marktplatz. Ab dort ist der Wanderweg an Bäumen und Straßenschildern mit einem weiß-roten Rechteck und "X23" markiert. Etwa zwanzig Minuten lang geht es durch die historische Innenstadt, vorbei an hübschen Fachwerkhäusern und dem Biedenkopfer Schloss aus dem 13. Jahrhundert. Danach führt der Weg in den Wald hinein - und in die Ruhe. Die Strecke steigt stetig aber gemächlich bergauf, nur gegen Ende wartet noch eine etwas steilere Steigung. Die Tour ist mittelschwer, festes Schuhwerk wird aber auf jeden Fall benötigt.

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Wanderer unterwegs

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Loca-tag 'teaser_more_audio_sr' not found Wandern im Lahn-Dill-Bergland: Von Biedenkopf bis zur Sackpfeife

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Zum Gipfel geht's durch Mischwald. Wer Glück hat, trifft unterwegs auch auf Waldbewohner wie Hirsche und Rehe. Auf dem Marsch passiert man ebenfalls das Freizeitzentrum Sackpfeife mit dem Skilift.

Angekommen auf dem Gipfel der 674 Meter hohen Sackpfeife wird man belohnt mit einem wunderbaren Ausblick vom Kaiser-Wilhelm-Turm. Der über hundert Jahre alte Turm ist durchgängig geöffnet und bietet einen herrlichen Rundumblick über das Lahn-Dill-Bergland.

Direkt neben dem Turm unterhält der Biedenkopfer Gebirgsverein eine gut gepflegte Wanderhütte. Jeden Sonntag ist die Hütte zwischen 11 und etwa 18 Uhr geöffnet. Wanderer können sich dort mit Getränken, Kuchen und Würstchen stärken.

Bergab kann man entweder die gleiche Strecke zurücklaufen oder am Parkplatz vor dem Freizeitzentrum den Markierungen mit dem Kreis folgen. Dieser Weg führt über den Biedenkopfer Vorort Ludwigshütte zurück in die Innenstadt und wieder zum Marktplatz. Der 16 Kilometer lange Weg dauert ohne Pausen hin und zurück etwa 4:45 Stunden.

Ein Tipp für alle, denen das zu lang ist: Es ist auch möglich, mit dem Auto bis hoch zum Freizeitzentrum zu fahren. Auf der Sackpfeife gibt es verschiedene kürzere, leicht zu laufende Rundwege, um die Gegend zu erkunden.

Sendung: hr4, hr4 - Mein Morgen in Hessen, 19.04.2019, 06:00 Uhr

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