Wanderer in der Rhön
Bild © picture-alliance/dpa

Wenn die Sonne lacht und draußen sich die Farben der Natur zeigen, zieht es viele raus. Wir haben einige Wanderwege in Hessen zusammengestellt, die für einen Ausflug lohnen.

P1 - EntdeckerTour über den Hohen Meißner

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Länge: 13 Kilometer
Höhenmeter: 509
Schwierigkeit: mittel

Zweckverband Naturpark Meißner-Kaufunger Wald
Informationsbüro
Wolfteroder Straße 4a
37297 Berkatal-Frankershausen
Telefon: 05657 213931
Fax: 05657 213933
E-Mail: info@naturparkmeissner.de
Internet: www.naturparkmeissner.de

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Dieser Premium-Wanderweg zeigt dem Wanderer die volle Schönheit des Hohen Meißners und der umliegenden Landschaften. Außerdem führt er zu einigen besonderen Sehenswürdigkeiten.

Ein möglicher Einstieg in den Rundwanderweg ist der Wanderparkplatz am Schwalbenthal. Auf der Tour entdeckt man die ganze Pracht der Landschaft: besondere Gesteinsformationen, Überreste des Bergbaus, eine Vielfalt an Pflanzen und Tieren. Außerdem darf der Besuch des geheimnisvollen Frau-Holle-Teiches nicht fehlen. Dort soll sich der Eingang ins Reich von Frau Holle befinden... Für Kinder ist das natürlich ein märchenhaftes Erlebnis, Frau Holle nahe zu kommen. Ebenso beliebt ist die "Stinksteinwand". Dabei handelt es sich um unterirdische Schwelbrände von Braunkohle, die dort auch früher abgebaut wurde.

Die Königstour über den Meißner ist auch im Winter ein Erlebnis. Dann können aber nur Teile bewandert werden, da die restlichen Abschnitte zum Loipennetz auf dem Meißner zählen.

Eco-Pfad Gläsnertal

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Länge: 9,9 Kilometer
Höhenmeter: 158 Meter
Schwierigkeit: leicht

Zweckverband Naturpark Meißner-Kaufunger Wald
Informationsbüro
Wolfteroder Straße 4a
37297 Berkatal-Frankershausen
Telefon: 05657 213931
Fax: 05657 213933
E-Mail: info@naturparkmeissner.de
Internet: www.naturparkmeissner.de

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Nieste ist das Wander-Mekka in Nordhessen. Es ist der Ausgangspunkt für viele interessante Wanderungen. Eine davon führt durchs Gläsnertal und gibt einen Einblick in die Geschichte der Glasherstellung in vergangenen Zeiten.

Das Tal der Nieste war im 16. Jahrhundert bekannt für die Glasherstellung. Zahlreiche Glashütten lagen damals im Wald. Der Eco-Pfad verbindet auf dem Hinweg die verschiedenen Überreste der Waldglasproduktion miteinander und Infotafeln geben einen Einblick in die Geschichte und Bedeutung.

Zurück geht's dann ganz entspannt auf der anderen Talseite.

Extratour des Hochrhöners - das Rote Moor

Weitere Informationen

Länge: 18 Kilometer
Höhenmeter: 469
Schwierigkeit: mittel

Rhön Info Zentrum
Wasserkuppe 1
36129 Gersfeld
Telefon: 06654 918340
Fax: 06654 9183420
E-Mail: tourismus@rhoen.de
Internet: www.rhoen.de

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Diese längere Rundwanderung um und durch das Schutzgebiet Rotes Moor ist Teil des Hochrhöners und hat ein rotes "R" als Wegzeichen. Es bieten sich Einstiegsmöglichkeiten an den Parkplätzen Moorwiese, Moordorf (an der B278) und Schornhecke (Hochrhönstraße).

Bei der Wanderung durchquert man das Moor auf einem Bohlenpfad und hat vom Aussichtsturm einen guten Überblick über das Biotop. Als weiterer besonderer Punkt auf dem Weg folgt die urige Kaskadenschlucht. Über das Hochplateau zwischen Rotem Moor und Wasserkuppe geht's talabwärts, um dann auf den Matthesberg zu steigen. Immer wieder bieten sich auch Möglichkeiten, in die Ferne zu schauen.

Die Quelle der Ulster wird gestreift und das Naturschutzgebiet Kesselrain durchquert. Weitere markante Streckenpunkte sind das Denkmal des Rhönclubs für ihre gefallenen Mitglieder im 1. Weltkrieg und der Sendemast auf dem Heidelstein.

Wen der Hunger packt, der kam im "Haus am Roten Moor" beim Parkplatz Moordorf eine Rast einlegen.

Ritter-Erlebnistour im Ebersberg

Weitere Informationen

Länge: 7 km
Schwierigkeit: leicht

Tourist-Information
Von-Steinrück-Platz
36163 Poppenhausen
Telefon: 06658 960013
Fax: 06658 960022
E-Mail: tourismus@poppenhausen-wasserkuppe.de
Internet: www.poppenhausen-wasserkuppe.de

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Mitmachen und ausprobieren ist auf diesem sieben Kilometer langen Rundkurs mit 13 Stationen angesagt: Schaukeln, Weitsprung oder Zielwurf sind nur drei Aufgaben, die nicht nur die jungen Ritter bewältigen können. Und wer sich im Berggasthof "Zur Ebersburg" den Schlüssel zum Turm der Ruine Ebersburg holt, kann nach etwa 3,5 Kilometern zur Burg aufsteigen und den Ausblick genießen.

Start und Ziel der "Ritter-Erlebnistour" ist das zwischen Poppenhausen und Wehyers gelegene Feuerwehrhaus Altenmühle. Es lässt sich gut mit der Buslinie 35 von Fulda und von Poppenhausen aus erreichen.

Auf dem Junkernpfad durch den Burgwald

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Länge: 9,3 Kilometer
Höhenmeter: 151 Meter
Schwierigkeit: leicht

Lahntal Tourismus Verband e. V.
Brückenstraße 2
35576 Wetzlar
Telefon: 06441 309980
Fax: 03212 1239508
E-Mail: info@daslahntal.de
Internet: www.daslahntal.de

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Dieser Rundwanderweg bei Marburg bietet bei gutem Wetter von den Höhen wunderbare Ausblicke bis zum Vogelsberg im Süden und im Norden bis zum Kellerwald. Die Tour führt von Schönstadt durch den Junkernwald nach Bracht und zurück.

Der Einstieg zu dieser Extratour erfolgt am besten am Wanderportal am alten Wasserhochbehälter in Schönstadt, einem Ortsteil von Cölbe. Der Ort wurde von den Herren von Fleckenbühl geprägt. In den Resten des Schlosses ist heute eine Suchthilfeeinrichtung untergebracht. Das Hof-Café lädt zum Verweilen ein.

Von Schönstadt geht's gegen den Uhrzeigersinn in den Junkernwald, einem Ausläufer des Burgwalds, der durch das Rote Wasser davon getrennt ist. Der 320 Hektar große Junkernwald ist heute in Privatbesitz und wird naturgemäß bewirtschaftet und ist somit ein Lebensraum für viele seltene Tiere und Pflanzen. In dem Wald liegt auch das Junkersgrab, wo im 18. und 19. Jahrhundert mehre Mitglieder der Familie Milchling beigesetzt wurden.

Am Fuße des Hirschbergs findet sich ein Stück des Waldes, der als Hutewald - als Waldweide vor allem für Schweine - genutzt wurde. Weiter führt die Strecke zum Flugplatz, der in den dreißiger Jahren errichtet wurde. Dort wurden bei Grabungen nach dem Krieg Reste von steinzeitlichen Siedlungen aus der Brandkeramiker-Zeit gefunden.

Dann führt die Strecke nach Bracht und am Burgwald entlang zur Waldmühle und dem Roten Wasser. Die Mühle ist seit dem 16. Jahrhundert im Besitz der Familie Ungemach. Bis 1942 wurde hier auch Getreide gemahlen. An der ehemaligen "Neuen Mühle" vorbei wandert man zurück zum Ausgangspunkt.

Extratour Bickener Ritterspuren - unterwegs im Lahn-Dill-Bergland

Weitere Informationen

Länge: 7,2 Kilometer
Höhenmeter: 228 Meter
Schwierigkeit: mittel

Naturpark Lahn-Dill-Bergland
Geschäftsstelle/Tourismusbüro
Herborner Straße 1
35080 Bad Endbach
Telefon: 02776 80115
E-Mail: info@lahn-dill-bergland.de
Internet: www.lahn-dill-bergland.de

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Die Region in Mittelhessen ist noch ein touristischer Geheimtipp. Der Wanderweg führt zu den Überresten der Herren von Bicken, die vor über 600 Jahren das Tal der Aar verlassen haben, aber nicht spurlos.

Ein guter Startpunkt für die Tour ist das Wanderportal auf dem alten Dreschplatz in Bicken, einem Ortsteil von Mittenaar. Von dort geht's zu einer geschichtsträchtigen Rundwanderung. Das Geschlecht der Bickener war immerhin so bedeutend, dass 1601 Adam von Bicken Erzbischof und Kurfürsten von Mainz wurde. Durch die einstigen Ländereien des Adelsgeschlechts führt dieser Wanderweg.

Der einstige Burgberg und das 402 Meter hohe Ställchen sind markante Punkte, an denen die Strecke vorbei führt. Auf dem "Ställchen" lag wohl eine vorchristliche Höhensiedlung mit Äckern. An der Flanke zum Weilbachtal wurden Überreste von mittelalterlicher Eisenverhüttung gefunden. Unterwegs bieten zwei Schutzhütten die Möglichkeit für eine kleine Rast.

Schächerbachtour - auf den Spuren der Räuber

Weitere Informationen

Länge: 9,2 Kilometer
Höhenmeter: 130 Meter
Schwierigkeit: leicht

Region Vogelsberg Touristik GmbH
Vogelsbergstraße 137a
63679 Schotten
Telefon: 06044 964848
Fax: 06044 964849
E-Mail: info@vogelsberg-touristik.de
Internet: www.vogelsberg-touristik.de

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Ausgangspunkt der rund neun Kilometer langen Rundwanderung ist die Stadthalle in Homberg (Ohm). Auf dem Weg folgt man der Legende der Schächer - Räuber - die einst in dieser Gegend ihr Unwesen getrieben haben sollen.

Vom Wanderportal führt die Strecke zur Pletschmühle. Von hier windet sich die Strecke dann meist auf schmalen Pfaden durch den Wald ins Schächerbachtal. Dann geht's durch die Wiesen zum so genannten Herrenteich. Dabei handelt es sich um die Überreste eines Dorfteiches eines untergegangenen Dorfes. Über den Dorotheabrunnen und den Goldborn kommt man zum Jungfernloch, auch einer der "sagenhaften" Teiche der Gegend. Allerdings muss man vorher über Trittsteine den Bach überqueren. Am "Schwarzen Meer" bietet sich in der dortigen Hütte dann eine Rast an.

Mit dem Zoberwiesenteich passiert man den letzten der sagenumwobenen Teiche, die auf dieser Tour gestreift werden. Anschließend muss der Schächerbach zweimal überquert werden. Bei der ersten Überquerung nutzt man die Trittsteine, um übers Wasser zu gelangen. Wenn man dem Bach ein Stück gefolgt ist, wechselt man erneut das Ufer. Trockenen Fußes gelangt man über eine uralte Brücke ans andere Ufer. Wer die Füße etwas abkühlen will, kann das kniehohe Gewässer auch durchschreiten.

Man folgt dem Schächerbach weiter bis zur Mündung in die Ohm. Nach einem kurzen Stück an der Ohm warten wieder Trittsteine zur Überquerung eines Seitenarms des Flusses. Dann erreicht man die Hainmühle, wo man sich nach der Wanderung stärken kann.

Keltenrundwanderweg in Oberursel

Weitere Informationen

Länge: 4,3 Kilometer
Schwierigkeit: leicht

Tourist-Info im Vortaunusmuseum
Marktplatz 1
61440 Oberursel (Taunus)
Telefon: 06171 502232
E-Mail: tourismus@oberursel.de
Internet: www.oberursel.de

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Mit einer Länge von 4,3 Kilometern ist der Weg recht kurz, aber dafür bietet er eine interessante Zeitreise auf den Spuren der Kelten, die in der Region eines der größten Zentren in Hessen hatten. Das Opidum - die keltische Stadt - Heidetränke, am gleich namigen Bach gelegen, umfasste in vorchristlicher Zeit 130 Hektar und war mit einer Schutzmauer umgeben.

Verschiedene Stationen mit Hinweistafeln und Rekonstruktionen entlang des Weges erzählen von der Besiedlung der Gegend durch die Kelten und zeigen, wie sie lebten. Markiert ist der Weg mit dem Zeichen eines "Nauheimer Quinar", einer einst in der Region geprägten Münze mit dem stillsierten Kopf eines Kelten.

Wer sich mehr für die Geschichte der Kelten an den Hängen des Taunus interessiert, findet im Vordertaunus Museum in Oberursel eine weitere Station.

Rund um den Feldberg

Weitere Informationen

Länge: 14,7 Kilometer
Höhenmeter: 607
Schwierigkeit: mittel

Taunusklub Gesamtverein e. V.
Geschäftsstelle
Odenwaldstraße 10
65812 Bad Soden
Telefon: 06196 23322
Fax: 06196 642815
E-Mail: taunusklubev@aol.com
Internet: www.taunusklub.de

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Der etwa 15 Kilometer lange und etwas anspruchsvollere Rundweg rund um den höchsten Gipfel des Taunus startet und endet am Bahnhof in Königstein. Die Tour führt über Abschnitte verschiedener Wanderwege.

Vom Bahnhof folgt man zuerst der Markierung "Balken mit Spitze" und erreicht den Ölmühlenweg, auf dem man bis Ruppertshain bleibt. Durch das Rombachtal führt die Strecke weiter zum Naturfreundehaus Billtalhöhe. Jetzt wechselt man auf den mit einem grünen Punkt gekennzeichneten Wanderweg Richtung Eselsheck. Anschließend wird der Gipfel des Kleinen Feldbergs überquert. Wenn man das Windeck erreicht hat, folgt man dem Weg mit der Markierung "Gelber Balken". Dieser Abschnitt führt zum höchsten Punkt: auf den Gipfel des Großen Feldbergs.

Wer schon genug hat, kann von hier mit dem Bus zurück nach Königstein fahren. Wer aber noch genug Kondition hat, geht zum Windeck zurück und wandert jetzt auf dem mit dem Andreaskreuz markierten Weg über den Fuchstanz, Falkenstein mit seiner Burgruine und den Dettenweiler Tempel, einer Laube mit wunderbarem Ausblick, zurück nach Königstein.

Spessartfährte - Jossgrund-Runde

Weitere Informationen

Länge: 11,6 Kilometer
Höhenmeter: 305 Meter
Schwierigkeit: leicht

Spessart Tourismus und Marketing GmbH
Seestraße 11
63571 Gelnhausen
Telefon: 06051 887720
Fax: 06051 8877210
E-Mail: info@spessart-tourismus.de
Internet: www.spessart-tourismus.de

Naturpark Hessischer Spessart
Georg-Hartmann-Straße 5–7
63637 Jossgrund-Burgjoß
Telefon: 06059 906690
E-Mail: info@naturpark-hessischer-spessart.de
Internet: www.spessartbogen.de

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Start und Ziel der Tour ist der Wandparkplatz "Am Schafhof" in Jossgrund-Burgjoß. Erstes Highlight ist die alte Wasserburg, durch deren Park der Weg zur Jossa führt. Durch die Au, die auch wieder Heimat des Bibers ist, geht es weiter auf den Steinigen Berg, von dem man einem guten Blick über die Landschaft hat.

Nahe der Grenze zu Bayern wandert man weiter zum Forsthaus Zieglerfeld. Von dort ist der Schönberg das nächste markante Ziel auf der Route. Nach der Passage des Tiefentals folgt mit dem Zöllersberg (433 m NN) die höchste Erhebung des Rundkurses. Anschließend geht es meist bergab zurück nach Burgjoß und seine alten Fachwerkhäuser.

Nibelungensteig - von Lindenfels nach Grasellenbach

Weitere Informationen

Länge: 14 Kilometer
Höhenmeter: 490 Meter
Schwierigkeit: mittel

Tourist-Information NibelungenLand
Altes Rathaus
Marktplatz 1
64653 Lorsch
Telefon: 06251 175260
Fax: 06251 1752626
E-Mail: info@nibelungenland.net
Internet: www.nibelungenland.net

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Der Nibelungensteig hat insgesamt eine Länge von 130 Kilometern und ist in mehrere Etappen aufgeteilt. Die zweite Etappe des Nibelungensteigs führt über 14 Kilometer von Lindenfels nach Grasellenbach, wo die Nibelungensage sehr lebendig wird.

Der Startort Lindenfels ist eines der beliebtesten Ausflugsziele im Odenwald. Das weithin sichtbare Wahrzeichen ist die Burg, außerdem hat das Deutsche Drachenmuseum hier seine Heimat. Von Lindenfels folgt man den Markierungen bis nach Fürth-Weschnitz. Über einen Serpentinenweg geht's dann hoch zur Walburgiskapelle auf dem Kapellenberg. Wallfahrten auf den Kapellenberg sind aus der Zeit der Karolinger, seit über 1.000 Jahren, bekannt.

Von Weschnitz geht's anschließend weiter durch das Gaßbachtal entlang des Gaßbachs zum Ziel in den Kneipp-Kurort Grasellenbach. Zurück zum Ausgangspunkt kommt man gut mit dem Bus.

Sendung: hr4, hr4 am Samstagnachmittag, 21.04.2018, 14:05 Uhr

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