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Loca-tag 'teaser_more_audio_sr' not found So beugen Sie Blasen vor

Blasenpflaster

Der Schuh drückt und schon gibt es eine schmerzhafte Blase. Wir haben ein paar Tipps, wie Sie Blasen vermeiden können und was bei der Heilung hilft.

Wie entsteht eine Blase?

Kommt es zwischen der Haut und der Socke oder dem Schuh zu Reibung, bildet sich eine Blase. Die oberste Hautschicht wölbt sich und es entsteht ein Hohlraum. In diesem Hohlraum sammelt sich Gewebeflüssigkeit. Dadurch wird die Wunde vor weiterem Scheuern geschützt. Wird die frisch entstandene Blase nicht behandelt, löst sich die oberste Hautschicht und es bleibt eine offene Wunde zurück.

So können Sie Blasen vorbeugen

  • Neue Schuhe sollten stets gut eingelaufen werden. Nehmen Sie sich ruhig viel Zeit dafür, Ihre Füße werden es Ihnen später danken. Achten Sie bereits vor dem Kauf darauf, dass die Schuhe gut sitzen.
  • Gute Fußpflege ist ebenfalls wichtig. Wer regelmäßig seine Füße eincremt und die Nägel kürzt, wird weniger Probleme mit Blasen haben. Geschmeidige Haut scheuert nicht so schnell.
  • Kurz vor längeren Touren lohnt es sich, die Füße mit einer sehr fettigen Creme einzureiben. So entsteht weniger Reibung.
  • Socken sollten immer gut sitzen. Das bedeutet, dass sie keine Falten werfen und die Haut bedecken, die vom Schuh umschlossen ist. Atmungsaktive Materialien sind ebenfalls sinnvoll, da Schweiß ein Scheuern begünstigt.

Das hilft bei Blasen

Bei den ersten Anzeichen einer Druckstelle sollten Sie die betroffene Stelle abkleben. Dafür eignet sich entweder ein festeres Tape oder bereits ein spezielles Blasenpflaster. So schützen Sie Ihre Haut und können mit weniger Schmerzen weiterlaufen. Tape hat allerdings den Nachteil, dass es Haut abreißen kann, wenn Sie es abziehen. Offene Wunden haben stets ein höheres Infektionsrisiko als mit Haut bedeckte und sollten deshalb vermieden werden.

Weitere Informationen

Schon gewusst?

Mit Hornhaut schützt sich Ihre Haut von selbst gegen Blasen.

Ende der weiteren Informationen

Ist bereits eine Blase entstanden, ist ein Blasenpflaster die bessere Wahl. Es enthält Wirkstoffe, die den Heilungsprozess fördern und wird so lange auf der Wunde gelassen, bis es von selbst abfällt. Die Druckstelle wird gepolstert und Sie können sich schmerzfrei bewegen. Tragen Sie keine Wundheilsalben auf, da diese Entzündungen begünstigen können.

Blasen öffnen oder nicht?

Manchmal gehen Blasen von selbst auf. In diesem Fall verwenden Sie ein Wunddesinfektionsmittel. Entfernen Sie die lose Haut nicht, da sie die Wunde schützt. Ein Blasenpflaster bedeckt die Stelle und verhindert, dass Dreck an die offene Stelle gelangt.

Generell heißt es: Finger weg von Blasen. In der Regel klingen sie innerhalb weniger Tage von alleine ab. Wer eine Blase öffnet, riskiert, dass sich die Wunde entzündet. Wechseln Sie nach Möglichkeit lieber Ihre Schuhe und laufen Sie weniger.

Verbandmaterial

Bei langen Wanderungen kann es unter Umständen Abhilfe verschaffen, eine Blase zu öffnen. Vor allem große Wunden können drücken und sich schlecht mit einem Pflaster abkleben lassen. Doch diesen Schritt sollten Sie nur im absoluten Notfall einleiten. Stellen Sie sicher, dass Sie die betroffene Stelle mit Desinfektionsmittel säubern. Verwenden Sie ausschließlich sterile Einmal-Nadeln und steriles Verbandsmaterial. Ist die Flüssigkeit aus der Blase gelaufen, sollten Sie die Wunde mit einem Blasenpflaster abkleben und verheilen lassen.

Wenn Sie in irgendeiner Form Probleme bekommen oder sich die Wunde entzündet, sollten Sie zügig einen Arzt aufsuchen. Diabetiker sollten sich sicherheitshalber auch an einen Arzt wenden.

Sendung: hr4, hr4 - Britta am Vormittag, 20.08.2019, 10:00 Uhr

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