Vanilleschote
Die Vanilleschote ist ein edles Gewürz und verfeinert so manche Speise. Bild © Colourbox.de

Vanille wird in unterschiedlichen Formen angeboten. Das können Schote, Pulver oder Zucker sein. Was die Unterschiede sind und was Sie beim Kauf beachten müssen, erfahren Sie hier.

Bei der Vanilleschote handelt es sich um ein Gewürz, das von Orchideen der Gattung Vanilla gewonnen wird. An diesen Pflanzen wachsen kapselförmige Früchte, die fermentiert werden. Die braunen Kapseln landen dann bei uns und werden für diverse Speisen verwendet. Am bekanntesten dürfte der Vanillepudding sein.

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Vanilleschote

In den Schoten befinden sich die Samen. Diese enthalten Vanillin, das Aroma, und haben die Konsistenz einer leicht öligen Paste. Um an sie zu gelangen, wird die Schote längs aufgeschnitten. Mit einem scharfen Messer wird das dunkle Mark herausgekratzt und weiterverarbeitet. Im Essen hinterlassen die Vanillesamen lauter schwarze Punkte.

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Schon gewusst?

Hauptanbaugebiete sind Madagaskar, Indonesien sowie diverse Inseln im indischen Ozean.

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Vanilleschote wiederverwenden

Auch mit der ausgekratzten Schote können Sie noch viel machen. In ihr steckt auch das Hauptaroma – verwenden Sie sie doch für eine selbstgemachte Vanillesauce oder ein Heißgetränk. Die Schote können Sie danach sogar nochmal benutzen: Einfach abspülen, trocknen lassen und in ein Glas mit Zucker stecken. So machen Sie ganz einfach Vanillezucker zu Hause und müssen nichts wegwerfen.

Vanilleextrakt

Vanilleextrakt
Vanilleextrakt wird direkt aus der Schote gezogen. Hier müssen Sie allerdings genau die Verpackung studieren, damit Sie ein Produkt ohne Aromenzusätze erhalten. Bild © Colourbox.de

Der Extrakt wird mit Ethanol und manchmal Zuckersirup hergestellt. Ist er rein, muss er als solcher gekennzeichnet sein und darf auch nur echte Vanille enthalten. Sind biotechnologisch hergestellte Aromen beigesetzt, steht das auf der Verpackung. Der flüssige Auszug schmeckt etwas scharf und ist sehr lange haltbar. Aufgepasst bei Vanillearoma: Dieses besteht aus synthetisch hergestellten Stoffen und hat außer den Geschmack nichts mit "echter" Vanille gemein.

Vanillepulver

Vanillepulver
Vanillepulver sieht ein wenig aus wie Kaffee, schmeckt aber ganz anders. Bild © Imago Images

Hierbei handelt es sich um getrocknete und anschließend gemahlene Vanilleschoten. Der Geschmack ist intensiver als der von Vanillezucker. Im Handel sind außerdem sogenannte Vanillemühlen erhältlich. In ihnen befinden sich getrocknete Schoten, die Sie frisch mahlen. Alternativ können Sie die Schoten auch selbst trocknen (beim Brechen muss es knacken) und mit einem Mörser zerstoßen.

Vanillezucker

Zucker
Lesen Sie genau auf der Packung nach, ob sie Vanille- oder Vanillinzucker kaufen. Bild © Pixabay

Das ist die wohl am häufigsten gekaufte Form der Vanille. Im Vanillezucker sind gemahlene Schoten enthalten, er enthält also natürliches Aroma. Vanillinzucker hingegen beinhaltet künstlich hergestellte Geschmacksstoffe. Dadurch ist er um einiges günstiger als Vanillezucker, schmeckt aber nur halb so gut. Schauen Sie genau auf die Packung, um herauszufinden, ob und wie viel echte Schote in dem Zucker steckt.

Wenn Sie jetzt Lust bekommen haben, Vanille zu verwenden, haben wir hier eine Rezeptidee für Sie:

Sendung: hr4, hr4 - Britta am Vormittag, 09.02.2019, 10:00 Uhr

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