Trickbetrüger am Telefon

Corona macht erfinderisch – vor allem bei Kriminellen. Die Betrüger spielen mit der Angst ihrer Opfer und haben damit immer wieder Erfolg. Wir klären über die häufigsten Maschen auf.

Weitere Informationen

Fünf Tipps gegen Corona-Betrügereien

  • Seien Sie misstrauisch, wenn jemand am Telefon sagt: "Rate mal, wer dran ist?"
  • Lassen Sie sich nur von jemandem helfen, den Sie persönlich kennen.
  • Lassen Sie sich bei Amts-Personen Ausweise zeigen.
  • Machen Sie keine Haustürgeschäfte.
  • Installieren Sie keine Apps, die Ihnen Tests gegen das Corona-Virus versprechen.
Ende der weiteren Informationen

Corona-Enkeltrick

Der Enkeltrick ist eine bekannte Methode, um Geld von Opfern zu erbeuten. Während der Corona-Krise haben die Betrüger den Trick angepasst. Ein Betrüger gibt sich als Enkel aus und ruft bei seinen Opfern an. Der Grund: eine Corona-Erkrankung, für die der Anrufer dringend Geld für Medikamente benötigt. Das Geld holt dann ein Kurier bei den besorgten Opfern ab. Und vom vermeintlichen Enkel hören sie nie wieder was. Sich als erkrankter Verwandter auszugeben ist nicht der einzige Trick. Auch Corona-Tests werden an der Haustür angeboten und den Opfern so das Geld aus der Tasche gezogen.

Kriminelle Einkaufshilfe

Weitere Informationen

Weißer Ring e.V. - Infos zu Corona-Betrügereien

Auf der Website der Opferberatung "Weißer Ring" finden Sie Tipps, was Sie tun können, wenn Sie einer Betrugsmasche zum Opfer gefallen sind.

Ende der weiteren Informationen

Einige Betrüger bieten ihre Hilfe in der Nachbarschaft an und wollen während des Teil-Shutdowns für Menschen einkaufen. Das Angebot klingt erstmal verlockend: kontaktlos sollen Geld und Einkaufsliste vor die Tür gelegt werden. Allerdings wird aus dem Einkauf nichts und das Geld ist weg.

Anruf vom Gesundheitsamt

Mit dem Gesundheitsamt-Trick kommen Betrüger sogar an neue Opfer. Sie rufen an und geben sich als Mitarbeiter vom Gesundheitsamt aus. Ihren verwirrten Opfern erzählen sie etwas von einer vermeintlichen Corona-Infektion und bitten um eine Liste aller Kontaktpersonen - inklusive Anschrift. So generieren die Kriminellen weitere Opfer.

Corona-Betrügereien im Internet

Smartphone-Apps können ja im Kampf gegen Corona sehr nützlich sein – zum Beispiel die Corona-Warn-App. Aber es gibt auch Apps, die Menschen das Geld aus der Tasche ziehen. Diese gaukeln Nutzern vor, immer die neusten Infos zum Thema Corona zu bieten, oder verraten Tipps, was man bei Corona-Symptomen am besten tun sollte. Lädt man eine solche App herunter, erhält man die Nachricht, dass das Handy bis zur Zahlung eines Betrages gesperrt sei.

Fake-Shops im Internet

Weitere Informationen

Unser Experte

Patrick Liesching
Opfer-Hilfe-Verein "Weißer Ring"
Landesvorsitzender Hessen

Ende der weiteren Informationen

Einige Fake-Shops im Internet bieten günstige Corona-Schutz-Masken an. Wer welche kaufen möchte, muss die Kreditkarten-Daten online eingeben. Später wartet dann die Überraschung: Wenn überhaupt Masken geliefert werden, dann sind das meist qualitativ minderwertige Produkte. Dazu kommt, dass die Betrüger die Kreditkartendaten ergaunert haben und sie für ihre Zwecke missbrauchen.

Videobeitrag

Video

zum hr-fernsehen.de Video hallo hessen – Claus Opfermann vom LKA klärt über die aktuellen Betrugsmaschen auf

Viele Euroscheine und Scrabbelsteine, die das Wort Corona bilden.
Ende des Videobeitrags

Sendung: hr4, hr4 - Mein Morgen in Hessen, 10.11.2020, 06:00 Uhr

Aktueller Song:
Lädt
Lädt
Lädt - Lädt
Lädt - Lädt
mit