Schnelles Internet

Seit fast einem Jahr läuft viel mehr übers Internet: Es wird im Homeoffice gearbeitet, im Homeschooling gelernt und natürlich auch noch allerhand an Filmen und Serien gestreamt. Dafür benötigt man einen guten Internetanschluss. Der ist nicht überall vorhanden.

Gleich vor weg: Wenn noch kein schnelles Internet vor Ort verfügbar ist, dann helfen auch keine großen Tricks. Wie die Lage vor Ort ist, fragt man am besten seinen Internet-Abieter. Vielelicht, so unser Experte Urs Mansmann von ct'-Magazin, ist inzwischen das Netz ausgebaut worden. Oft melden sich die Netzbetreiber auch von selbst, um einen teureren Tarif mit mehr Leistung zu verkaufen.

Hier gilt es dann abzuwägen, ob man den neuen Tarif bezahlen möchte oder weiterhin mit der schlappen Leistung surfen will.

Satellit und Mobilfunk keine Alternativen

Eine Alternative ist es, den Anbieter zu wechseln. Wenn ein Konkurrent eine besser Leitung und mehr Bandbreite bieten kann, lohnt sich oft ein Anbieterwechsel, denn nicht nur die Telekom baut das Glasfasernetz aus. Von der Alternative, über Satellit ins Internet zu gehen, hält Urs Mansmann wenig. Die Bandbreite ist nicht sehr hoch und die Kosten "sind übermäßig teuer".

Auch übers Mobilfunknetz ins Internet zu gehen, ist möglich, aber auch nicht unbedingt empfehlenswert. Das Mobilfunknetz ist noch nicht überall gut ausgebaut und die Kosten sind teurer als übers Festnetz.

Leistung hängt von der Nutzung ab

Wie viel Leistung man schlussendlich braucht, hängt auch damit zusammen, was man alles übers Internet macht. Für das Schauen von Filmen und Serien in HD-Qualität reicht, so Urs Mansmann, eine Leitung mit 16 Mbit/s: "Damit komme ich locker hin." Dabei geht es primär um den Upload von Daten, das Reinholen von Daten. Ist man aber im Homeoffice, wird die andere Richtung wichtig: der Upstream für Videokonferenzen.

Wann man also selbst Daten ins Internet sendet, ist schon mehr Leistung gefragt. Vor allem dann, wenn auch noch mehrere Personen gleichzeitig unterwegs sind. 100 bis 250 Mbit/s sollten es sein. Inzwischen werden auch schon Giga-Bit (1000 M(ega)bit/s) angeboten.

Was sollte man beim Anbieterwechsel beachten?

Bietet der alte Anbieter keine Möglichkeit für ein schnelleres Internet und man möchte zu einen anderen wechseln, dann sollte man nicht gleich den Vertrag kündigen. Unser Experte Urs Mansmann empfiehlt, sich an den neuen Anbieter zu wenden und ihn alles mit dem alten regeln zu lassen. Damit ist normalerweise ein möglichst verlustfreier Übergang gewährleistet.

Nimmt man es selbst in die Hand, steht man vielleicht länger ohne Internet da. So können die beiden Anbieter das untereinander kläre und die Ab- und Freischaltung übernehmen. Wenn man schnelleres Internet will, ist keine Verbindung nicht die gewünschte Lösung.

Sendung: hr4, hr4 - Mein Morgen in Hessen, 19.01.2021, 06:00 Uhr

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