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Loca-tag 'teaser_more_audio_sr' not found Maskenpflicht: Damit die Brille nicht beschlägt

Brillenträger mit Corona-Maske

Auch wer eine Brille trägt, will sich und andere natürlich vor Corona schützen und zieht eine Maske auf. Aber dann passiert es: die Brillengläser beschlagen vom Atmen. Dagegen kann man aber etwas tun, wie unser Experte weiß.

Volker Meyer ist Optikermeister aus Bruchköbel und hat jetzt mit einem Problem zu tun: beschlagene Brillengläser durch das Tragen von Mund-Nasen-Masken zum Schutz gegen Corona. Oft ist die Abhilfe recht einfach. Bei den Stoffmasken mit Metallbügel muss man nur darauf achten, den Bügel richtig zu formen und biegen, dass die Maske gut sitzt und die Nasen-Wangen-Partien gut abgedichtet sind. Brillenträger sollten also auf Masken achten, die sich im oberen Bereich gut anpassen lassen.

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Der Trick mit dem Taschentuch

Wer auf Nummer sicher gehen will, der braucht ein Papiertaschentuch. Das Tuch auffalten und einen Streifen abschneiden (cirka 1/4). Einmal der Länge nach umschlagen und unter den Nasenbügel legen. Die Maske anlegen, an der Nase gut anpassen und festbinden.

Durch das Taschentuchstück kann der Atem nicht so leicht Richtung Brille entweichen und die Gläser bleiben frei.

Ende der weiteren Informationen

Wenn das nicht ausreicht, kann man auch die Brillengläser mit einem Antibeschlagmittel behandeln. Allerdings gibt es hier große Unterschiede bei den verschiedenen Gläsern. Deshalb empfiehlt unser Experte, den Optiker seines Vertrauens aufzusuchen und sich von ihm das richtige Antibeschlagmittel geben zu lassen.

Von der Möglichkeit, die Brille mit Brillenbändern zu fixieren, rät Volker Meyer ab. Für den Sport sind sie zwar hilfreich, aber ansonsten ziehen sie die Brille nur näher ans Auge und verhindern damit auch nicht unbedingt das Beschlagen.

Sendung: hr4, hr4 - Britta am Vormittag, 21.04.2020, 10:00 Uhr

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