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Loca-tag 'teaser_more_audio_sr' not found Wie gehen Allergiker mit Corona-Masken um?

Frau mit Corona-Maske und einer Blume

Zur Zeit herrscht beim Einkaufen und im Bus die Maskenpflicht. Für Allergiker sind die Masken einerseits hilfreich, andererseits können sie zu Problemen führen. Unsere Expertin gibt Tipps.

Anja Schwalfenberg ist Dipl.-Biologin vom Deutschen Allergie- und Asthmabund e. V. Sie kennt sich mit der Problematik aus. Bei den Masken gibt es ja unterschiedliche Modelle und zum Schutz von Mund und Nase können ja auch Schals und Tücher verwendet werden. Also Kleidungsstücke, die jeder kennt. Solche einfachen Schutzmittel, auch die selbst genähten Masken, verursachen bei Allergikern in der Regel kein Problem.

Die Masken verhindern sogar den direkten Kontakt von Pollen mit Mund und Nase. Sie sollten, gemäß den Corona-Vorgaben, regelmäßig bei entsprechenden Temperaturen gewaschen werden. Allerdings bleiben die Augen weiterhin ein Einfallstor für Pollen. Um dort für Abhilfe zu schaffen, hilft eine dichtabschließende Brille.

Maskenbefreiung bei schweren Fällen

Bei schwerem Asthma kann es allerdings mit Masken ein Problem geben. Wenn es nicht möglich ist, für kurze Zeit eine Maske zu tragen, muss man solche Situationen meiden, wo zur Zeit eine Maskenpflicht herrscht und sich Einkäufe über Familie, Freunde oder Bringdienste liefern lassen. Oder man lässt sich aufgrund der Erkrankung von der Maskenpflicht befreien.

Aber im Prinzip, so Anja Schwalfenberg, sollte es bei Asthmatikern, die die medikamentös gut eingestellt sind, keine Probleme geben. Wenn sie weiterhin ihre Medikamente nehmen, dann zählen sie auch nicht unbedingt zur Risikogruppe.

Sendung: hr4, hr4 - Britta am Vormittag, 15.05.2020, 10:00 Uhr

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