Azalee

Sie sorgen an trüben Wintertagen für Farbtupfer in der Wohnung: Azaleen mit ihren pinken oder rosa-weißen Blüten. Damit sie aber länger als nur einen Winter blühen, hat Floristin Kathrin Appel-Göllner einige Tipps.

Die beliebte Zimmerpflanze stammt ursprünglich aus Asien und Indien. Zwischen September und April sorgen sie mit ihren Blüten für Farbe in der Wohnung. Mit der richtigen Pflege kann man bis zu dreißig Jahren Freude an ihr haben. Und das ist, so meint Floristmeisterin Kathrin Appel-Göllner aus Baunatal, gar nicht so schwer: Die Pflanze fühlt sich bei 18 bis 21 Grad wohl.

Das heißt: Im Winter gehören Azaleen nicht auf die Fensterbank über die Heizung. Im Flur oder einem nicht so warmen Raum fühlen sie sich wohler. Außerdem mag die Zimmerpflanze keine Staunässe. Der Tipp von Kathrin Appel-Göllner: Man nimmt einem Eimer mit Wasser, optimal wäre Regenwasser, und taucht die Azalee ein. Es steigen kleine Bläschen auf, das ist ein Zeichen, dass der Wurzelballen trocken ist.

Der Ballen bleibt jetzt so lange unter Wasser, bis sich keine Bläschen mehr bilden. Dann holt man die Pflanze wieder raus und lässt das überschüssige Wasser ablaufen. Wenn man sie in den Übertopf stellt, muss man ihn nach einigen Stunden ausschütten.

Mit dieser Pflege sollte sich die Azalee wohlfühlen. Nach der Blüte kann man sie auch etwas zurückschneiden. Wenn es dann draußen wärmer wird, kann die Pflanze auch so ab Ende Mai rausgestellt werden. Der Standort sollte schattig sein. Pralle Hitze mag sie nicht. Im Spätherbst, vor Beginn des Frostes, kommt sie dann wieder ins Haus. So gepflegt kann man lange Freude an seinen Azaleen haben.

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