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Loca-tag 'teaser_more_audio_sr' not found Gelungene Handyfotos

Eine Frau fotografiert am Strand einen Sonnenuntergang mit dem Smartphone

Für tolle Fotos braucht man keine teure Ausrüstung. Wir haben Tipps für das perfekte Foto und sagen Ihnen, wie Sie die richtige Perspektive finden - egal, ob mit Smartphone oder Fotoapparat.

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Wichtige Smartphone-Einstellungen und Tricks

  • Raster einblenden, das geht im Smartphone in den Kameraeinstellungen – so kann man das Motiv gerade ausrichten
  • Schärfepunkt wählen, dafür mit dem Finger auf den Punkt im Bild tippen, der scharf sein soll – so wird auch die Belichtung angepasst.
  • Streichen Sie jetzt mit dem Finger hoch oder runter, verändert sich die Helligkeit des Fotos.
  • Zoomen können Smartphones, das beeinträchtigt aber die Bildqualität. Deshalb besser mit den Füßen zoomen und näher rangehen.
  • Wer ein bewegtes Motiv fotografieren möchte: den Auslöser gedrückt halten, dann werden Fotos in Serie geschossen.
  • Und: ganz wichtig Blitz nur in Notfällen nutzen. Zum Beispiel als Aufheller bei Gegenlicht.
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Gegenlicht vermeiden

Besser mit der Sonne fotografieren. Bei Personen kommt die Sonne am besten von der Seite, so müssen sie nicht blinzeln.

Gelungene Bildaufteilung

Wählen Sie den „Goldenen Schnitt", das heißt, Motive nicht mittig platzieren. Spannender ist es, wenn Menschen, Tiere oder Sehenswürdigkeiten im Verhältnis 1/3 oder 2/3 stehen.

Menschen vor Sehenswürdigkeiten

Der Liebste vor dem Eiffelturm, die Freundin vor dem Schloss Neuschwanstein: Wollen Sie Personen vor großen Bauwerken fotografieren, sollten diese nie direkt davor stehen. Sie sind sonst so klein wie eine Ameise. Besser: die Person steht möglichst nah an der Kamera – so dass sie fast so groß wirkt wie das Gebäude im Hintergrund. Bitte bei allen Personenfotos beachten: Nicht die Füße, Hände oder sogar schlimmstenfalls den Kopf abschneiden.

Will man eine Person vor einer Sehenswürdigkeit fotografieren, sollte der Abstand zur person gering sein

Das Selfie als Momentaufnahme

Selfies sind nicht immer die erste Wahl, aber eine schöne Momentaufnahme. Ein Selfiestick zeigt auch ein bisschen mehr von der Umgebung, aber auch ein langer Arm kann mehrere Personen auf einem Foto vereinen. Wenn Passanten in der Nähe sind, kann man natürlich auch jemanden bitten, ein Gruppenfoto zu machen – so hat man hinterher die Qual der Wahl.

Ein Mann fotografiert sich im Wasser mit Hilfe eines Selfiesticks vor Strand und Palmen

Die richtige Perspektive

Die beste Perspektive für Personen und Tiere: Auf Augenhöhe bleiben. Das gilt für Erwachsene, aber auch für Babys und Hunde. Also einfach mal dieselbe Perspektive einnehmen und es entstehen tolle Bilder.

Die beste Foto-Position

Personen sehen immer fülliger aus, als sie sind? Und man sieht ein Doppelkinn und kann in die Nasenlöcher schauen? Fotografieren Sie nicht von unten, sondern mit leichter Aufsicht - indem Sie sich beispielsweise auf die Zehenspitzen stellen.

Das passende Format finden

Hoch- oder Querformat – für welches Sie sich entscheiden, hängt vom Motiv ab: Ein hoher Turm wirkt im Hochformat einfach besser. Ein Porträt wirkt sowohl im Quer- als auch im Hochformat. Spannend ist, wenn Sie den Kopf ein wenig anschneiden und nicht versuchen, ein passbildartiges Foto zu schießen.

Die beste Tageszeit

Vermeiden Sie die grelle Mittagssonne: Frühmorgens oder am späten Nachmittag ist das Licht viel schöner. Problem: Die Motive sind häufig verwackelt, da zu wenig Licht ins Objektiv fällt. Abhilfe schafft ein Stativ und die Betätigung des Selbstauslösers.

Ein  Stativ hilft bei schlechten Lichtverhältnissen

Alternative Motive finden: Detailaufnahmen

Details finden und festhalten: Eine hübsche Türklinke, ein dekoriertes Fenster oder besondere Steine am Strand. Mit kleinen Momentaufnahmen schaffen Sie Erinnerungen der besonderen Art.

Sendung: hr4, hr4 - Mein Morgen in Hessen, 20.09.2019, 06:00 Uhr

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