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Loca-tag 'teaser_more_audio_sr' not found Stiftung Warentest hat Elektrogrills getestet

Bratwürstchen auf einem Elektrogrill

Grillen ist für viele eine "Glaubensfrage": Sie schwören auf Holzkohle. Gesünder ist allerdings das Grillen mit Gas oder Strom. Und die Elektrogeräte liefern nicht nur gute Ergebnisse, sie sind auch schnell. Zwölf Geräte haben die Tester näher unter die Lupe genommen.

Die Stiftung Warentest hat rechtzeitig vor der Grillsaison zwölf Elektrogrills getestet: sechs Flächengrills und sechs Kompaktgrills. Bis auf ein Produkt verfügen die Flächengrills alle über eine Haube, wie sie auch von Kohle- oder Gasgrills bekannt ist. Nur das beste Gerät von Philipps kommt ohne aus.

Von den sechs bewerteten Kompaktgeräten lassen sich fünf so aufklappen, dass die Grillfläche erweitert wird. Einer, der Optigrill von Tefal, spielt da nicht mit. Insgesamt benoteten die Warentester elf Geräte mit "gut", nur der Kompaktgrill von Unhold (Modell 8555, 59,- Euro) erreichte nur ein "befriedigend".

Große Preisunterschiede

Das billigste Gerät im Test war der Kompaktgrill "Silvercrest" von Lidl (35,- Euro, ab Juni 2020 wieder erhältlich). Das Zehnfache kostet der "Q1400 Stand" von Weber (350,- Euro), ein Flächengrill.

Flächengrills:

  • Philipps HD 4419/20 - 90,- Euro - gut (2,1)
  • George Foreman 22560-56 - 90,- Euro - gut (2,2)
  • Cloer 6789 - 169,- Euro - gut (2,3)
  • Severin PG 8541 - 117,- Euro - gut (2,4)
  • Weber Q1400 Stand - 350,- Euro - gut (2,4)
  • Steba VG 350 Big - 265,- Euro - gut (2,5)

Bei den Flächengrills hat der Phillips die Bestnote bekommen. Allerdings gibt es ihn nur ohne Haube und die Grillfläche ist relativ klein. Außerdem hat er kein Untergestell. Wer lieber auf einen Grill mit Ständer setzt, macht mit dem "George Foreman", benannt nach dem ehemaligen Boxweltmeister, der es liebt fettarm zu grillen, nichts falsch. Der Foreman liefert von den Geräten mit Unterbau nicht nur das beste Ergebnis, er ist auch der billigste und außerdem überzeugt er durch seine Haltbarkeit.

Kompaktgrills:

  • Tefal GC3060 - 80,- Euro - gut (2,0)
  • WMF Lono Kompaktgrill 2in1 - 120,- Euro - gut (2,0)
  • Lidl Silvercrest SKGE 2000 C3 - 35,- Euro - gut (2,1)
  • Tefal Optigrill CG702D - 100,- Euro - gut (2,2)
  • Clatronic KG 3571 - 60,- Euro - gut (2,5)
  • Unhold 8555 - 59,- Euro - befriedigend (2,6)

Bei den Kompaktgrills wird das Grillgut, ähnlich wie bei einem Waffeleisen oder Sandwichmaker zwischen zwei Heizplatten gelegt und gleichzeitig von zwei Seiten erhitzt. Von den sechs Modellen lassen sich fünf auch zu einem Flächengrill vergrößern. Mann kann so mehr gleichzeitig grillen. Nur der Optigrill von Tefal bietet diese Funktion nicht. Beim Unhold stellten die Tester fest, dass man statt der normalen sechs bei der doppelten Fläche nicht zwölf Würstchen garen kann, sondern nur acht! Aufgeklappt erreichte das Gerät nur in der Mitte der oberen Platte eine entsprechende Temperatur.

Das beste Preis/Leistungsverhältnis bietet hier das günstigste Gerät vom Discounter Lidl. Allerdings ist der Grill zur Zeit nicht zu bekommen, soll aber ab Juni wieder erhältlich sein.

Sendung: hr4, hr4 - Mein Morgen in Hessen, 29.04.2020, 06:00 Uhr

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