Leuchtmittel auf Holz
Man kann etwas dafür tun, dass man geistig fit bleibt. Bild © Colourbox.de

Eine gesunde Lebensweise dient nicht nur dem Körper, sondern ebenso dem Geist und soziale Kontakte halten das Gehirn fit. Denn das Gehirn möchte trainiert - möchte beschäftigt - werden! Hier sind drei Aktivitäten, die Spaß machen und das Schlaubleiben unterstützen.

Spielen

Spielen macht Spaß, ist zumeist gesellig und mit manchen Spielen regen Sie Ihre kognitive Aktivität an. Die neuronalen Netzwerke müssen trainiert werden. Gedächtnis und Merkleistung brauchen Anreize. Hier vier Vorschläge:

  • Schach ist reine Kopfarbeit und erfordert 100%ige Konzentration auf das Spiel. Sich in die Strategie des Gegners zu versetzen und das in die eigene Planung zu integrieren ist unerlässlich; Züge müssen im Voraus geplant sein. Logik, Analyse und Strategie sind gefragt.
  • Scrabble® fördert das Improvisationsvermögen. Aus zufällig gezogenen Buchstaben müssen Wörter angelegt werden. Das Gehirn ist gefordert.
  • Memory® ist nicht nur für Kinder. Welche Karte lag wo? Wer allerdings ein Erfolgserlebnis beim Spielen wünscht, der sollte nicht gegen seine Kinder oder Enkel spielen, denn die werden gewinnen.
  • Puzzlen ist zwar nicht gesellig, fördert aber das räumliche Vorstellungsvermögen.

Schlafen

Im Schlaf regeneriert sich nicht nur der gesamte Organismus, auch das Gehirn entscheidet, welche neuen Eindrücke es speichert und miteinander vernetzt; Erinnerung konsolidiert sich. Während Sie schlafen, verfestigt sich das Erlebte und Gelernte. Nicht unbedingt die Dauer des Schlafs ist ausschlaggebend, sondern die Traum- und Tiefschlafphasen. Also: Tun Sie sich und Ihrem Gedächtnis was Gutes, indem Sie gut schlafen!

Bewegen

Bewegung stärkt das Herz, durchblutet den Körper, führt Sauerstoff zu und hält fit. So viel ist klar. Aber auch auf das Gehirn hat Bewegung positiven Einfluss; die geistige Leistungsfähigkeit wird gesteigert. Studien zeigen, dass durch Sport Bereiche im Gehirn, die für kognitive Vorgänge zuständig sind, entlastet werden können. Körperliche Aktivität verschiedenster Art und über einen längeren Zeitraum lohnt sich und soll die Wahrscheinlichkeit, an Alzheimer zu erkranken, um 30 bis 40 Prozent verringern.

Weitere Informationen

Bleiben Sie Ihrem Gehirn gewogen!

Wussten Sie, dass nur 0,1 Prozent des Gesehenen in das Gedächtnis eingeht? Also kein Grund zur Beunruhigung, wenn Ihr Gegenüber Sie auf etwas anspricht, das Sie nicht erinnern. Es besteht auch kein Grund zur Sorge, wenn Namen nicht auf Abruf präsent sind. Der Abruf von Gedächtnisinhalten ist ebenso abhängig von Motivation und Konzentration. Und sollten Sie einmal einen Namen vergessen haben, dann seien Sie Ihrem Gehirn dankbar, dass Sie unwesentliche Dinge vergessen können. Bleiben Sie Ihrem Gehirn gewogen!

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Sendung: hr4, Mein Morgen in Hessen, 02.03.2018, 6:05 Uhr

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