So werden Regenjacken wasserdicht
Mit der richtigen Pflege haben Sie an Ihrer Regenjacke lange Freude. Bild © Imago Images

Mit der passenden Kleidung bleiben Sie im Regen auch ohne Schirm trocken. Damit die Jacke oder Hose auch noch nach ein paar Jahren hält, haben wir Pflegetipps für Sie.

Viele Regenjacken werden mit der Zeit undicht. Grund: Die Imprägnierung wäscht sich aus oder wird durch die Tragegurte von Rucksäcken abgenutzt. Es gibt einen einfachen Test, der zeigt, ob die Jacke tatsächlich eine Auffrischung nötig hat: Gießen Sie an mehreren Stellen Wasser über die Kleidung. Perlen die Tropfen ab oder lassen sich ganz leicht abschütteln, ist die Imprägnierung noch aktiv. Ist dies nicht der Fall, können Sie Ihr Kleidungsstück wieder abdichten.

So lange hält eine Imprägnierung

Eine gute Imprägnierung hält bis zu zehn Jahre. Das sind ungefähr 50 Wäschen. Sie können Ihre Regenjacke oder -hose ruhig hin und wieder waschen, ohne dass die Imprägnierung davon in Mitleidenschaft gezogen wird. Waschen ist wichtig, um Schweiß und Schmutz aus dem Stoff zu bekommen. Dadurch bleibt die Atmungsaktivität erhalten.

Imprägnieren ohne Imprägnierspray

In den meisten Fällen reicht es, die vorhandene Imprägnierung aufzufrischen. Hierfür ist lediglich leichte Wärme nötig.

  • Trockner: Alle Reißverschlüsse schließen und die trockene Jacke bei mittlerer Wärme für ungefähr eine halbe Stunde in den Trockner geben. Viele Maschinen haben ein spezielles Programm für Funktionskleidung.
  • Bügeleisen: Auch mit dem Bügeleisen kann die Imprägnierung reaktiviert werden. Dazu eine niedrige Temperatur auswählen. Hier eignet sich die Einstellung "Seide". Zwischen das Bügeleisen und das Kleidungsstück ein zusätzliches Stück Stoff legen.
  • Föhn: Das Kleidungsstück aufhängen und den Föhn auf mittlerer Stufe mit wenig Abstand darüber halten.

Am besten eignet sich der Trockner, weil die Wärme dort am gleichmäßigsten verteilt wird. In jedem Fall sollten Sie die Angaben des Herstellers beachten.

Imprägnieren mit Imprägnierspray

Hier gilt: Weniger ist mehr. Oft reicht es, nur die Schulterpartien zu besprühen. Durch die Tragegurte von Rucksäcken oder Taschen nutzt sich die Imprägnierung ab und muss erneuert werden. Wenn Sie mit Sprays arbeiten, sollten Sie das draußen machen. Je nach Produkt muss die Jacke oder Hose nach dem Sprühen noch mit Hitze behandelt werden. Lesen Sie die Hinweise auf der Packung genau durch. Generell sind mehrere, dünne Schichten sinnvoller als eine dicke. So kann das Produkt richtig in den Stoff einziehen.

Viele Reinigungen bieten an, die Imprägnierung umweltfreundlich aufzufrischen. Es kommen Wachs und Paraffine zum Einsatz. So eine Auffrischung hält oft länger als eine, die Sie zu Hause vornehmen.

Weitere Informationen

PFC in Imprägnierungen

Bei PFC handelt es sich um einen künstlichen Stoff, der in der Natur schlecht abbaubar ist. Da er nicht nur schmutz- sondern auch fett- und wasserabweisend ist, werden mit ihm Kleidungsstücke imprägniert. Auch in Imprägniersprays ist der Stoff meist enthalten. Allerdings ist er für den Alltag oft unnötig, weil uns hier nur ein kurzer Schauer überrascht und wir selten stundenlang bei strömendem Regen unterwegs sind.

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Und so pflegen Sie Ihre Schuhe am besten:

Sendung: hr4, hr4 - Britta am Vormittag, 17.12.2018, 10:00 Uhr

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