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Saatgut herstellen

Die Tomaten waren diese Saison so lecker? Dann heben Sie doch einfach ein paar Samen auf! Nächstes Jahr können Sie die Sorte erneut anbauen. Wir verraten Ihnen, wie Sie ohne Aufwand aus Gemüse und Blumen Saatgut herstellen können.

Wichtig ist, dass Ihre Pflanzen qualitativ hochwertig sind. Nur so erhalten Sie Pflanzen, die schmackhafte Früchte tragen. Auch optisch kann selbst gesammeltes Saatgut für eine Überraschung gut sein: Kürbisse können verschiedene Formen haben. Auch die Farbe kann sich ändern, wenn Sie Samen aus mittelmäßigen Züchtungen verwenden.

Um Saatgut ernten zu können, müssen die Früchte, die Blumen oder das Gemüse etwas länger reifen als normal. Zucchinis, Kürbisse und Gurken haben gut sichtbare Samen. Diese werden heraus geschabt. Anschließend gut abspülen und trocknen. Die Samen an einem kühlen Ort lagern. Bei Mangold, Rucola und Zwiebeln können die Samen aus der Blüte genommen werden. Die Samen sollten geerntet werden, bevor sie herunterfallen.

Saatgut herstellen

Aufgrund der Keimfähigkeit sollten Sie das Saatgut innerhalb der nächsten zwei bis drei Jahre verwenden. Lagern Sie die Samen in einem luft- und wasserdichten Behälter, der an einem dunklen, kühlen Ort steht. Hier eignen sich beispielsweise Marmeladengläser, die Sie in einen Schrank stellen. Die Temperatur sollte möglichst konstant zwischen 0 und 10 Grad liegen. Bei der Aussaat sind Feuchtigkeit und Sonne wichtig.

Saatgutscheiben für Tomaten

Bei Tomaten steckt das Saatgut in dem leicht glibberigen Fruchtfleisch im Innern. Kratzen Sie es aus der Tomate und spülen Sie es in einem Teesieb ab. Die Kerne können Sie auf Küchenkrepp trocknen lassen. Dort bleiben sie hängen und können als Scheibe eingepflanzt werden. Die Setzlinge müssen lediglich vereinzelt werden.

Aufgepasst bei Kürbissen, Gurken und Zucchinis

Diese Pflanzen können ein bestimmtes Gift enthalten. Normalerweise ist es "stillgelegt" und somit im Erbgut der Pflanzen inaktiv. Doch durch spontane Mutation kann es passieren, dass die Pflanzengift-DNA wieder aktiv wird. Aber keine Sorge: der bittere Geschmack weist eindeutig auf das enthaltene Gift hin.

Sendung: hr4, hr4 - Mein Morgen in Hessen, 18.07.2019, 06:00 Uhr

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