Glücksklee mit einer kleinen Schornsteinfeger-Figur
Mit dem vierblättrigen Klee hilft man dem Glück etwas auf die Sprünge. Bild © picture-alliance/dpa

Das vierblättrige Kleeblatt ist ein Glückssymbol. Deshalb verschenkt man zum Jahreswechsel gerne den vierblättrigen Klee aus Mexiko. Auch an ihm kann man länger Freude haben, wenn man ihn richtig hegt und pflegt.

Der heimische Weißklee ist in der Regel sehr selten vierblättrig. Deshalb gilt das vierblättrige Kleeblatt als Glückssymbol. Im Gegensatz dazu ist der Sauerklee (Oxalis tetraphylla) aus Mexiko von Natur aus vierblättrig, allerdings auch leicht giftig. Wie der botanische Name schon verrät, enthält der Klee Oxalsäure, die in größeren Mengen zu sich genommen, für Kleintiere gefährlich werden. Für Menschen ist das nicht unbedingt gefährlich.

Dafür, dass der vierblättrige Glücksklee in der Wohnung nicht gleich schlapp macht, kann man schon beim Kauf achten. Die Kleesorte stammt aus Mexiko und ist keine frostharte Pflanze. Deswegen Hände weg von Pflanzen, die draußen in der Winterkälte stehen und vor Exemplaren, die schon im Laden schwächeln.

In der Wohnung bevorzugt der Glücksklee einen hellen Platz, aber nicht direkt über der Heizung. Ideal für die Überwinterung ist eine Temperatur zwischen 10 und 15 °C. Die Erde darf nicht austrocknen aber auch nicht zu nass sein.

Mit guter Pflege gelingt es oft, den Silvester-Gruß in den Frühling herüber zu retten. Im Frühjahr nach den letzten Frösten kann man ihn in einen Topf mit frischer Erde umpflanzen und nach draußen stellen oder gar in den Garten setzen. Dort entwickelt er sich dann kräftig und bildet viele rosa Blüten aus.

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Im Herbst, vor den ersten Frösten, kommt der Glücksklee im Topf nach drinnen. Der Standort entscheidet dann, was mit dem Klee passiert. Ist der Standort hell, bleibt das Grün erhalten und die Pflanze muss gelegentlich gegossen werden. Allerdings unbedingt Staunässe vermeiden! Wählt man allerdings einen dunklen Standort, passiert etwas ungewöhnliches: Der Klee zieht sich in die Erde zurück. Hier heißt es dann nur darauf zu achten, dass der Wurzelballen nicht austrocknet.

Setzt man den Klee in den Garten, muss man ihm im Winter einen entsprechenden Schutz geben oder man gräbt die Zwiebeln aus und lagert sie in Zeitungen eingewickelt im Keller.

Ab etwa Ende März/Anfang April darf der Klee dann wieder raus. Mit der richtigen Pflege - und vielleicht auch etwas Glück - kann man mehrere Jahre Freude an dem Glücksklee haben.

Sendung: hr4, hr4 - Mein Morgen in Hessen, 29.12.2018, 06:05 Uhr

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