Hemd mit den Hinweisschild "Reduziert"
Nicht alles, was ein Schnäppchen zu sein scheint, entpuppt sich dann auch als wirklich billig. Bild © picture-alliance/dpa

Bis zum Heiligenabend will man alle Geschenke beisammenhaben. Das wissen natürlich auch die Händler und drehen an der Preisschraube. Auf ein Schnäppchen darf man vor den Feiertagen nicht unbedingt hoffen, wie unsere Expertin meint.

Dr. Kirsti Dautzenberg von der Verbraucherzentrale Brandenburg hat sich mit der Preisentwicklung rund um die Weihnachtszeit befasst. Dabei wird klar: Bestimmte Artikel, beispielsweise Fernseher, Smartphones, Haushaltsgeräte oder Kosmetika, steigen vor den Feiertagen im Preis, werden dann aber billiger. Aber hier heißt es: Warten! Nicht unbedingt von dem Hinweis "Reduziert" (ver)leiten lassen.

Denn in der Zeit zwischen den Weihnachtstagen und Silvester fallen die Preise noch nicht unbedingt. Zwischen den Jahren, wie es so schön heißt, lösen viele ihre Geschenkgutscheine ein oder tauschen Geschenke um. Für den Handel also noch einmal eine gute Zeit.

Im Januar und Februar werden dann die Preise gesenkt. Deshalb rät Kirsti Dautzenberg zum Warten aufs neue Jahr, so umgeht man auch den Trubel zwischen den Jahren.

Internet-Shops auch nicht unbedingt billiger

Wer auf Schnäppchen im Internet hofft, wird meist auch enttäuscht. Viele Online-Plattformen ziehen ebenfalls mit den Preisen in der Adventszeit an. In den letzten Tagen, so die Beobachtung der Verbraucherzentrale, werden Spielwaren, Spielekonsolen oder Parfüm teurer. Dinge also, die gerne unterm Weihnachtsbaum landen.

Auch im Internet sinken dann nach Silvester die Preise. Aber es gilt, ein Preisgefühl zu bekommen und auch im Einzelhandel zu schauen. Manchmal schlagen die Preise dort das vermeintlich günstige Angebot im Internet. ALSO: Augen auf und Preise vergleichen!

Sendung: hr4, hr4 - Mein Morgen in Hessen, 14.12.2018, 06:05 Uhr

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