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Loca-tag 'teaser_more_audio_sr' not found So vermeiden Sie Kondenswasser in der Wohnung

Kondenswasser an einer Scheibe

In der kalten Jahreszeit kommt es in der Wohnung häufiger mal zur Bildung von Kondenswasser. Das hängt mit der Luftfeuchte und den Temperaturunterschieden zwischen drinnen und draußen zusammen. Unser Experte hat Tipps, wie man Kondenswasser vermeiden kann.

Wenn es draußen kalt wird und drinnen entsprechend geheizt wird, kommt es oft zur Bildung von Kondenswasser. Gerade die Fensterecken sind davon betroffen. Ursache dafür ist ein physikalisches Problem, wie unser Experte, Norbert Muth, Energieexperte von der Verbraucherzentrale in Gießen, erklärt: Die Luft im Inneren ist warm und hat eine hohe Luftfeuchtigkeit und draußen ist es kalt. Wenn das der Fall ist, schlägt sich die Feuchtigkeit - gut sichtbar - an der Fensterscheibe nieder.

Wenn man das so lässt, die Luftfeuchtigkeit bei 75 bis 80 Prozent liegt, dann bildet sich in etwa fünf Tagen Schimmel. Das sollte man unbedingt verhindern.

Wohnung nicht zu kalt werden lassen

Um das zu vermeiden helfen richtiges Lüften und Heizen. Täglich sollte man vier Mal für 5 bis 10 Minuten richtig Stoßlüften. Dabei wird die warme Luft, die Feuchtigkeit aufgenommen hat, gegen kalte ausgetauscht. Die Wohnung sollte eine Temperatur zwischen 15 und 21 Grad haben. In den gefährdeten Ecken ist es gut, eine Temperatur von 12,5 Grad nicht zu unterschreiten.

Gegenmaßnahmen können sein: Wände von außen dämmen, das verhindert ein Auskühlen des Mauerwerks. Allerdings sollte man dabei darauf achten, dass nicht durch eine falsche Dämmung erst recht Schwitzwasser entsteht und die Wände richtig feucht werden. Auch der Einbau von neuen Fenstern kann helfen.

Sendung: hr4, hr4 - Mein Morgen in Hessen, 18.12.2019, 06:00 Uhr

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