Frau verbindet den Knöchel eines Mannes

Wandern erfreut sich großer Beliebtheit, gemütlich die Natur entdecken. Je nach Länge der Strecke nimmt man Getränke und einen kleinen Snack mit. An ein Erste-Hilfe-Set denken die wenigsten, aber man sollte daran denken, wie unsere Experten meinen.

Wer einfach mal eine Runde spazieren geht, muss nicht unbedingt für den Notfall gerüstet sein. Plant man aber eine längere Wanderung, so ab drei Stunden, sollte man an ein Erste-Hilfe-Set denken, meint Manuel Wilm von der Bergwacht Kassel. Es kann ja sein, dass man sich mal eine Blase läuft oder bei einem Sturz eine Schürfwunde zuzieht. Dafür sollte man eine kleine Notfall-Ausrüstung dabei haben.

Sie sollte enthalten:

  • ein Verbandpäckchen (mit nichthaftenden Kompressen)
  • ein großes Wundpflaster
  • Pflaster in verschiedenen Größen
  • Blasenpflaster
  • eine Wundkompresse 10×10 cm
  • zwei sterile Wundverbände 10×6 cm
  • ein Dreiecktuch
  • eine Rolle Tape
  • Verbandschere
  • Pinzette (evtl. als kombinierte Zecken-Pinzette)
  • Einmalhandschuhe
  • Rettungsdecke (gold-silber)

Bei der Ausstattung kann man sich am Autoverbandskasten orientieren. Wer will, kann auch noch Desinfektionstupfer oder -spray oder Alkohol einpacken. Ulf Ponndorf vom Alpenverein in Kassel empfiehlt, beim Pflaster kein hautfreundliches zu nehmen. Das nicht die Klebewirkung und kann leicht wieder lösen.

Wichtig ist auch, wenn man einer Vorerkrankung, beispielsweise Diabetes, leidet, sollte man mindestens eine mitwandernde Person darüber informieren. Auch, ob man Medikamente dabei hat und wo. Im Notfall kann das ein Leben retten!

Außerdem sollte auf einer Wanderung immer ein Handy mitgenommen werden, um bei Bedarf Hilfe zu holen. Und das gute alte Taschenmesser ist auch noch ein praktisches Utensil, das nicht fehlen sollte.

Sendung: hr4, hr4 - Britta am Samstag, 06.06.2020, 10:00 Uhr

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