Kinder im Wartezimmer
Nicht immer sind Kinder im Wartezimmer so ruhig und lesen. Bild © picture-alliance/dpa

Das haben schon viele - in unterschiedlichen Rollen - am eigenen Leib erlebt: Kinder werden im Wartezimmer unruhig und quengeln. Man ist genervt, doch wie geht man richtig mit dieser Situation um? Unser Experte hat den passenden Tipp.

Leif Ahrens
Leif Ahrens Bild © Privat

Warten ist für niemanden eine angenehme Situation. Doch besonders Kinder reagieren nach einiger Zeit mit Quengeln und es setzt ein Bewegungsdrang ein. Für die Mutter oder den Vater keine einfache Lage, zumal die Mitwartenden nicht unbedingt von der Entwicklung angetan sind. Leif Ahrens, Diplom Medienwirt, Trainer und Coach, unser Experte, weiß, was sich gerade abspielt.

"Ich bin genervt! Ich bekomme das Kind nicht ruhig! Ich weiß, dass die anderen genervt sind! Ich kann nichts tun!" - diese Gedanken belasten die Mutter bzw. den Vater. Anstatt jetzt auch noch genervt und patzig zu reagieren, sollte man die Eltern unterstützen und ablenken, rät Leif Ahrens. Beispielsweise spricht man die Jacke des Kindes an: "Wo haben Sie die gekauft? Ich suche auch eine für meine Kinder/Enkelkinder/Nichten/Neffen." Auch das Kind fühlt sich dann angesprochen und bekommt Aufmerksamkeit.

Sendung: hr4, hr4 - Mein Morgen in Hessen, 04.04.2019, 06:00 Uhr

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