Arche-Region Kellerwald

Der Erhalt alter Haustierrassen ist das Ziel der Arche-Region-Kellerwald. Dazu gehören ein Informationszentrum, Lehrpfade und zahlreiche lebende Tiere, die vorm Aussterben gerettet werden sollen.

Früher gehörten Kühe, Schafe und Ziegen auf der Weide zu einem vertrauten Bild auf den Dörfern. Landwirtschaft war für viele überlebenswichtig. Außerdem sorgten die Tiere für die Pflege der Landschaft. Mit der Modernisierung und Industrialisierung der Landwirtschaft sind aber viele alte Haustierrassen vom Aussterben bedroht. Damit ist auch eine große Vielfalt in Gefahr.

Dem versucht die Arche-Region-Kellerwald entgegenzutreten. Hier bekommen traditionelle Haustierrassen ein Zuhause. Kern des Projekts ist das Informationszentrum, das einer symbolischen Arche nachempfunden ist. Hier können die Besucher dann selbst den "Kurs" bestimmen: Soll die Landwirtschaft extensiv oder intensiv sein? Die Entscheidung wirkt sich auf die Artenvielfalt aus. Sie nimmt ab oder sie vergrößert sich.

Arche-Region Kellerwald

Außerdem werden im Info-Zentrum die alten Haustierrassen vorgestellt, die in der "Arche" leben. Man erhält auch einen Überblick über das Gelände und kann von dort weiter planen, wie man die Tiere auf dem Arche-Erlebnispfad erkunden möchte.

Auf verschiedenen Pfaden zu den Tieren

Für die Erkundung gibt es verschiedene Möglichkeiten: die Teilrunde Weidegrund, die Teilrunde Mittelberg oder die komplette Runde. Die beiden Teilstücke sind jeweils 4 Kilometer lang und in etwa 90 Minuten zu bewältigen. Für die große Runde von 7 Kilometern muss man mit etwa 3 Stunden rechnen. Das hängt natürlich davon ab, wie man sich unterwegs mit den Tieren beschäftigt.

Zu den Tieren gehören Pferde, Kühe, Schafe, Ziegen, Schweine, Enten, Gänse und Hühner. Einige Rassen sind "extrem gefährdet", bei anderen besteht nur die "Vorwarnstufe". Aber alle haben eines gemeinsam: In der modernen Turbo-Tierhaltung ist kaum Platz für sie.

Arche-Region Kellerwald

Zu den Tieren, die hier eine Heimat gefunden haben, gehören u. a. Kaltblüter und Dülmener Wildpferde, Hinterwälder Vieh und Rotes Höhenvieh (Kühe), Schwäbisch Hällische Schweine, Weiße gehörnte Heidschnucken und Skudden (Schafe), Thüringer Waldziegen und Tauernscheckenziegen, Lippegänse und Diepholzer Gänse sowie Meißner Widder und Luxkaninchen.

Weitere Informationen

Arche-Region Kellerwald, Frankenau und Umgebung e.V.
Friedrichstraße 2
35110 Frankenau
Telefon: 06455 75029
E-Mail: info@arche-region-kellerwald.de
Internet: www.arche-region-kellerwald.de

Führungen in der Arche-Region, auf dem Arche-Erlebnispfad und in der interaktiven Ausstellung in der Kultur-Arche
Naturpark Kellerwald-Edersee
Laustraße 8
34537 Bad Wildungen
Telefon: 05621 969460
E-Mail: info@naturpark-kellerwald-edersee.de
Internet: www.naturpark-kellerwald-edersee.de

Öffnungszeiten:

  • Freitag: 12:00-18:00 Uhr
  • Samstag/Sonntag: 9:00-18:00 Uhr

Eintritt: frei

Ende der weiteren Informationen

Sendung: hr4, hr4 - Mein schöner Sonntag, 30.08.2020, 10:00 Uhr

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