Hitze im Auto
Wer weiß, wie man bei großer Hitze am besten reist, reduziert den Stresspegel und fährt gesünder und sicherer Bild © picture-alliance/dpa

Der Sommer ist für Autofahrer eine Qual. Der Innenraum heizt sich bis zu 60 Grad auf, beim Einsteigen verbrennt man sich an Sitz oder Lenkrad. Wir haben Tipps, wie Sie trotz Hitze entspannt Reisen.

Wer weiß, wie man bei großer Hitze am besten reist, kann seinen eigenen Stresspegel reduzieren und gesünder und sicherer fahren. Das Wichtigste aber ist: Lassen Sie keine Kinder oder Tiere im Auto zurück, auch wenn sie "nur mal kurz" was erledigen müssen.

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Hund schaut aus einem geöffneten Autofenster

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Loca-tag 'teaser_more_audio_sr' not found Mit Kindern und Hunden bei Hitze im Auto unterwegs

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Das sollten Sie bei Hitze nicht im Auto lassen

Nur wenige Minuten im Auto reichen bei Hitze aus und Kinder und Hunde geraten in Lebensgefahr. Abhängig ist dies von der Außentemperatur. Schon bei 24 Grad Außentemperatur erhitzt sich der Innenraum des Wagens nach bereits zehn Minuten auf über 30 Grad. Auch Flaschen und Dosen und entzündliche Stoffe sollte man nicht im Auto liegen lassen.

Hund sitzt bei Hitze im Auto
Bei Hitze im Auto: Für Kinder und Hunde lebensgefährlich Bild © picture-alliance/dpa
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Tipps gegen Hitze im Auto

  • Längere Autoreisen am frühen Morgen oder gegen Abend planen
  • Das Auto möglichst in den Schatten stellen
  • Viel Trinken
  • Die Scheiben von außen mit einer Folie abdecken
  • Vor dem Start das Auto gut durchlüften, dazu alle Türen öffnen
  • Für Durchzug sorgen: Fenster auflassen und die Lüftung einschalten
  • Sitze und Lenkrad mit hellen Tüchern abdecken
  • Nicht so stark runterkühlen: Die Differenz zwischen Außen- und Innentemperatur sollte nicht mehr sechs Grad betragen
  • Für Kurzstrecken die Klimaanlage nicht einschalten sondern für Fahrtwind sorgen
  • Temperaturen über 24 Grad wirken sich negativ auf, Reaktionsvermögen und –geschwindigkeit aus
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Im Sommer nicht ganz volltanken

Ein voller Benzintank kann zu Problemen führen. Der Kraftstoff dehnt sich bei Hitze aus und läuft aus dem Tank. Dann besteht Brand- und Explosionsgefahr. Am besten den Tankvorgang beenden, wenn der Zapfhahn automatisch abschaltet.

UV-Schutz im Auto

Die Hitze bleibt draußen: Dank Alu-Matten
Die Hitze bleibt draußen: Dank Alu-Matten Bild © picture-alliance/dpa

Die Frontscheiben schützen weitestgehend vor UV-A- und UV-B-Strahlung. Anders die Seitenscheiben: Sie lassen die UV-A-Strahlung fast ungehindert passieren und verursachen so Hautalterung und im Extremfall Hautkrebs. Daher sollte man im Sommer vorbeugen und die Haut eincremen – vor allem bei Kindern. Spezielle UV-Folien oder Scheibenrollos mindern die Sonneneinstrahlung. Für Schiebdachliebhaber gilt: Bei extremer Sonneneinstrahlung das Dach lieber mal zulassen, denn sonst droht ein Sonnenstich.

Den Innenraum schützen

Wenn ein Fahrzeug richtig in der Sonne steht, sind 60 Grad Celsius und mehr im Fahrzeuginneren kein Problem. Bei solchen Temperaturen fällt es schwer, sich überhaupt in so ein Fahrzeug hineinzusetzen – je nachdem, welche Bepolsterung man hat. Je nach Beschaffenheit des Lenkrads kann man sich fast die Finger verbrennen. Was dagegen hilft: Legen Sie beim Parken helle Tücher auf die Sitze – vor allem auch auf Kindersitze. Denn bei hohen Außentemperaturen erwärmen sich auch die Sitze, Lenkrad und alle weiteren Ablageflächen. Bei entsprechender Temperatur kann man sich sogar Verbrennungen zuziehen.

Sendung: hr4, hr4 - Mein Morgen in Hessen, 29.06.2019, 06:00 Uhr

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