Frau hält sich die Nase zu

Ein müffelnder Kühlschrank, ein modriges, altes Möbelstück oder ein stinkender Staubsaugerbeutel: Wir haben Tipps, wie Sie mit Hausmitteln schlechte Gerüche entfernen.

Kühlschrank-Deo: Back- und Kaffeepulver

Backpulver wirkt wie ein Deo für den Kühlschrank. Eine Untertasse mit Backpulver bindet unangenehme Gerüche. Auch bei Plastikgeruch hilft Kaffeepulver. Entweder in Pulverform oder als einzelne Pads auf den müffelnden Gegenstand auflegen und mehrere Tage stehen lassen.

Gestank im Auto

Gerüche im Auto lassen sich ebenfalls mit Kaffeepulver wegzaubern: Hierfür das Pulver auf einen Untersetzen streuen und über Nacht ins Auto stellen.

Alte Bücher

Alte Bücher riechen oft muffig. Kein Grund, sie zu entsorgen. Abhilfe schafft eine Zeit im Gefrierfach: Hierfür das Buch in eine wasserdichte Plastiktüte stecken und ein paar Tage im Gefrierschrank lagern. Auch Katzenstreu kann den muffigen Geruch aufsaugen: Streu in eine Tüte geben, das Buch dazu tun und luftdicht verschließen. Die Katzenstreu saugt die Feuchtigkeit auf und lässt den Geruch verschwinden. Katzenstreu kann auch in Möbeln gegen schlechte Düfte helfen – hierfür die Streu in eine alte Socke füllen und in den Geruchsherd legen.

Hände und Knoblauch

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zum Video So kriegt man "Knoblauch-Hände" wieder weg

Zahnpasta
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Wer kennt das nicht: Man schneidet Knoblauch oder Zwiebeln, wäscht sich die Hände - mehrfach, aber der Geruch bleibt. Benutzen Sie beim Schneiden und Schälen der Zehe ein Edelstahlmesser. Gegen ganz hartnäckigen Knoblauchgeruch hilft eine Stahlseife, allerdings kann man auch die Hände unter Wasser am Griff des Messers reiben. Auch Zahnpasta ist ein günstiges Hausmittel gegen stinkende Finger: Die Hände einfach mit Zahncreme waschen. Einmal reicht und der Geruch ist weg!

Müffelnde Wäsche

Sofern das Material es zulässt, hilft eine Kochwäsche. Häufig ist aber eine alte Waschmaschine Schuld am Gestank. Abhilfe schafft man mit der richtigen Pflege der Maschine. Der Einspülkasten sollte regelmäßig gereinigt werden. Denn sonst entstehen gesundheitsgefährdende Schimmelsporen und die Wäsche riecht nicht mehr frisch.  Am einfachsten geht das mit einer Topfbürste und etwas Scheuerpulver. Die Schale aus dem Maschinengehäuse nehmen und mit heißem Wasser gründlich schrubben. Vor allem die Löcher, durch die das Wasser eingespült wird, sollten dabei von Spülmittelresten befreit werden. Danach den Einspülkasten wieder in den Schacht schieben und mit ein bisschen Schwung 1-2 Liter kochendes Wasser einfüllen. Das ist wie eine 95°C Wäsche und sorgt dafür, dass das Innere der Maschine wieder sauber und frei von Waschmittelresten ist.

Gestank aus alten Möbeln entfernen

Den Schrank oder das Möbel mit Essigessenz auswischen (Hände und Atemwege schützen!) und gut lüften und trocknen lassen. Gegen ganz hartnäckigen Geruch Vanillezucker in den Schrank streuen – so verströmt ein angenehmer Vanilleduft und der Essiggeruch verschwindet.

Essigwasser gegen Kochgestank

Ein Topf mit Essig und Wasser vertreibt lästigen Bratgestank. Die Essig-Wasser-Mischung auf dem Herd zum Kochen bringen und vor sich hin blubbern lassen. Der Vorteil: Essigwasser riecht auch nicht gut, verfliegt aber deutlich schneller als Bratengeruch. Bei hartnäckigem Gestank kann man das Essigwasser in kleine Schälchen füllen und über Nacht in der Wohnung verteilen.

Mief aus dem Staubsauger

Wenn der Staubsauger beim Saugen unangenehm riecht, hilft der Tausch des Beutels. Dem neuen Beutel kann man ganz einfach einen Duftspender beigeben. Etwas ätherisches Öl nach Geschmack auf den Beutel tropfen, einsetzen und duftend lossaugen.

Zigarettenrauch

Auch hier helfen Kaffeebohnen und Essigwasser. Sind Kleidung oder Gardinen, Decken und Kissenbezüge betroffen, dann hilft nur eins: Ab in die Waschmaschine.

Sendung: hr4, hr4 - Mein Morgen in Hessen, 06.01.2020, 06:00 Uhr

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