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Loca-tag 'teaser_more_audio_sr' not found Gefahren im Haushalt

Frau steht auf einer Trittleiter und lehnt sich zum Putzen eines Türrahmens weit nach links.

Es heißt nicht umsonst: "Die meisten Unfälle passieren im Haushalt!" Da ist schon etwas dran. Manchmal ist es einfach nur Pech, aber manche Ursachen kann man selbst vermeiden, beispielsweise bei der Lagerung von Chemikalien.

Beliebte "Stolperfallen" sind Treppenstufen. Hier kann ein Kantenschutz für die Stufen für mehr Sicherheit sorgen. Auch gefährlich kann es nach dem Putzen werden, wenn der Boden noch feucht ist. Hier besteht Rutschgefahr. Auf solchen Flächen immer vorsichtig gehen, wenn man nicht warten möchte.

Eine wirkliche Stolperfalle bilden Kabel, die auf dem Boden liegen. Sie sollte man schön an die Seite legen. Und natürlich sollte man keine Möbelstücke als Kletterhilfen beim Reinigen nutzen. Leitern sollten auch ganz und sauber sein. Eine zweite Person zur Absicherung hilft. Beim Herauslehnen aus dem Fenster ist auch Vorsicht geboten. Schnell kann man den Halt verlieren. Deshalb ist es ratsam, bei solchen Tätigkeiten auch immer eine zweite Person dabei zu haben. Für den Fall der Fälle.

Vorsicht mit Chemie

Es ist eine Unsitte, wenn chemische Reinigungsmittel in alte Getränkeflaschen gefüllt werden. Besonders Kinder und ältere Personen können, wenn sie den Inhalt nicht richtig erkennen oder er vielleicht sogar auch noch schön bunt ist, für eine Limo halten und trinken. Dadurch kann es zu schweren Verätzungen kommen.

Beim Putzen sollte man auch entsprechende Handschuhe tragen. Einmalhandschuhe helfen wenig. Sie halten nur die Hände trocken, schützen aber nicht vor Chemikalien. Insgesamt sollte man mit Reinigern vorsichtig umgehen und sie auch nicht mischen. Das kann, je nach den Inhaltsstoffen, zu ungewollten chemischen Reaktionen führen.

Sendung: hr4, hr4 - Britta am Vormittag, 08.07.2020, 10:00 Uhr

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