Ganze Doraden im speziellen Fischgrillrahmen
Doraden mit Zitronenscheiben in einem speziellen Grillrahmen für Fische. Bild © Pixabay

Fisch vom Grill ist sehr lecker. Und ob Dorade, Lachsfilet, Thunfisch- oder Seeteufelsteak: Mit einer Kokosmarinade bekommt das Gericht noch eine exotische Note. Die Tipps eigenen sich auch für das Braten in der Pfanne.

Gegrillter Fisch ist ein sommerlicher Genuss. Je nach Gusto kann man das Fleisch mit einer Marinade verfeinern. Viele schrecken allerdings vor der Zubereitung auf dem Grill zurück, denn die meisten Fische zerfallen schon in der Pfanne leicht beim Wenden. Dabei ist das "Fisch grillen" - wenn man ein paar Tipps beachtet - ganz einfach.

Fisch grillen, aber richtig

  • Fisch gehört nicht unvorbereitet auf den Grill
  • Diese Fische eignen sich zum Grillen: Fettreiche Fische mit fester Haut, z.B. Makrelen, Doraden, Wolfsbarsch, Lachs, Hering, Forellen oder Saiblinge. Andere Fischsorten sollten nur geschützt auf den Grill (Alufolie, Bananenblatt oder mit Holz umwickelt).
  • Fischfilet mit Haut: Ohne Wenden auf der Hautseite grillen. Achtung: Die Grillstäbe vorher einölen (Sesamöl! Kein Olivenöl!) und bei mittlerer Temperatur grillen bis die Oberfläche noch leicht glasig ist.
  • Fischfilet ohne Haut: Das Fleisch braucht Alufolie oder eine Alu-Grillschale als Schutz. Vor dem Grillen das Flilet einölen und dann nur einmal wenden!
  • Mariniertes Fischfilet muss nicht extra eingeölt werden: Man kann das Filet auch in kleinere Stücke schneiden und abwechselnd mit Gemüse oder Zwiebel auf Zitronengras spießen. Bei zu viel Restmarinade kann das Öl in die Glut tropfen und eine Stichflamme verursachen.
  • Fisch auf Zitrusscheiben grillen: Die Haut wird geschützt, weil sie nicht direkt auf dem Rost aufliegt. Nicht wundern: Die Zitrusscheiben werden sehr dunkel (nicht essen!). Der Fisch wird schön aromatisch - auch ohne Marinade.
  • Haut salzen: Wer die Haut knusprig mag, sollte ihn auf den Hautseiten kräftig salzen.
  • Scampis und Garnelen: Sollte man am besten mit Schale grillen (Grillrost einölen!). Wer sie nur ohne Schale mag, sollte sie unbedingt auf einen Spieß stecken, damit sie nicht durch den Rost in die Glut fallen.

Fisch vom Grill mit Kokosmarinade

Zutaten (für 1-1,5 kg Fisch)

  • 1 Dose Kokosmilch (ca. 400 ml)
  • 3 Stängel Zitronengras, in Ringe geschnitten und angemörsert
  • 2 TL Koriandersamen, angemörsert
  • 1 (mittel-)scharfe, kleine Chilischote, halbiert, ohne Kerne
  • Saft von zwei Limetten
  • 1 Biozitrone, in Scheiben geschnitten (mit Schale!)
  • Salz, Pfeffer

Zubereitung
Alle Zutaten gut vermengen, würzig abschmecken und den Fisch darin einlegen. Der Fisch sollte ganz bedeckt sein. Es eignen sich dafür (natürlich küchenfertig, d.h. ggf. ausgenommen und entschuppt etc.!) ganze Doraden, Lachsfilets oder Thunfischsteaks oder auch Seeteufelsteaks.

Den Fisch ein paar Mal einritzen mit dem Messer (aber nicht zu viel ritzen, sonst fällt auf dem Grill womöglich alles auseinander. Drei- bis viermal genügt, je nach Größe des Fischs / des Fischsteaks), dann kann die Marinade besser einziehen. Am besten etwa 3 bis 4 Stunden im Kühlschrank ruhen lassen. Bevor der Fisch nun auf den Grill soll, wird er aus der Marinade geholt und ein wenig abgetupft.

Ganze Fische lassen sich vor dem Grillen auch noch füllen – in den Bauch kommt zur Marinade passendes Koriandergrün, Petersilie und wenig Zitronengras (wenig, weil es nicht zu sehr vorschmecken soll). Auch Kokosraspeln passen dazu! Am besten mischt man alle "Bauchfüllung-Zutaten" in einer Schüssel mit etwas Kokosmilch zusammen – gerade so, dass alles zusammen"pappt". Ein Schuss Zitronen- oder Limettensaft und etwas Pfeffer können auch nicht schaden. Dann die Füllung mithilfe eines Löffels in die Fischbäuche füllen.

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