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Loca-tag 'teaser_more_audio_sr' not found Haut im Winter pflegen

Creme im Behälter auf Rosenblättern

Beim Auto wechselt man den Zusatz fürs Scheibenwischwasser der Jahreszeit entsprechend. Und was fürs Auto gilt, gilt auch für unsere Haut. Die braucht im Winter andere Pflege als im Sommer, nämlich mehr Fett.

In der warmen Jahreszeit ist Feuchtigkeitscreme für die Haut wichtig, im Winter sollte man dagegen darauf verzichten. Hier sind fetthaltige Pflegemittel (W/O) gefragt, wie unser Experte Dr. Robert Werner, Hautarzt aus Offenbach, erklärt. Bei Kälte reduzieren die hauteigenen Talgdrüsen die Produktion oder stellen sie ganz ein. Die Haut wird also kaum natürlich gefettet.

Ebenso verengen sich bei Kälte die Blutgefäße. Wenn man dann noch Feuchtigkeitscreme (O/W) aufträgt, kann es zu Schädigungen und gar Erfrierungen der oberen Hautschicht kommen.

Fetthaltige Cremes helfen

Weitere Informationen

Creme-Typen

  • O/W = Öl in Wasser - Hydrophile Cremes sind eher was für den Sommer. Sie enthalten Stoffe wie Glycerin, Milchsäure und Harnstoff und sorgen für eine Feuchtigkeitsversorgung der Haut.
  • W/O = Wasser in Öl - Lipophile Cremes eignen sich für die kalten Tage. Sie versorgen die oberen Hautschichten mit Fett und es bildet sich auch eine dünne Fettfilm auf der Haut.
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Aus diesen Gründen sind in der kalten Jahreszeit fetthaltige Cremes zu empfehlen. Sie versorgen die Haut mit dem Fett, mit dem die Talgdrüsen sie nicht mehr (ausreichend) versorgen. Frauen, die unterschiedliche Cremes für Tag und Nacht benutzen, können im Winter die Nachtcreme tagsüber benutzen, da die in der Regel fetthaltiger als die Tagescreme ist.

Im Winter heißt es also, eher auf Cremes - sei es als Tagescreme, sei es als Handcreme - zu setzen, die die Haut mit Fett versorgen.

Sendung: hr4, hr4 - Britta am Vormittag, 14.11.2019, 10:00 Uhr

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