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Loca-tag 'teaser_more_audio_sr' not found Was tun mit verletzten Tieren?

Reh auf der Straße

Eine angefahrenes Tier liegt verletzt am Straßenrand. Sie möchten was tun? Mit diesen drei Schritten leiten Sie die richtige Hilfe ein.

1. Anhalten

Zuerst einmal ist es richtig, anzuhalten. Diesen ersten Schritt gehen die wenigsten Menschen, obwohl es gleichermaßen wichtig ist, sich die Zeit auch für Tiere zu nehmen. Stellen Sie dabei sicher, dass Sie sich selbst nicht in Gefahr bringen. Denn auch Sie können nur Hilfe leisten, wenn Sie ihr Fahrzeug so abstellen, dass andere Verkehrsteilnehmer Sie gut wahrnehmen können. Handelt es sich gar um eine Schnellstraße, denken Sie an Warnblinker und Warndreieck mit Sicherheitsabstand.

2. Überblick verschaffen

Tiere und Straßenverkehr

Nähern Sie sich vorsichtig und mit langsamen Schritten dem Tier. Schauen Sie zunächst nach ihm, ohne es zu berühren. Lebt es noch? Kann man die Atmung sehen? Zuckt vielleicht eine Pfote oder der Schwanz? Falls nicht, ist das Tier höchstwahrscheinlich tot.

Bei verletzten Füchsen oder Rehen: Halten Sie Abstand zu den Tieren, bis Hilfe eintrifft. Verletzte Wildtiere können sehr wehrhaft und unberechenbar sein und sonst dem Finder gefährlich werden.

3. Hilfe rufen

Wenn das Tier tot ist, informieren Sie am besten die Polizei. Diese kann das Tier von der Unfallstelle bergen und den Halter ausfindig machen. Handelt es sich um Wildtiere informiert die Polizei den zuständigen Jäger.

Wenn das Tier noch lebt, sollten Sie beachten, dass Tiere, die unter Schmerzen leiden, anders reagieren, als gesunde Tiere. Wenn Sie wenig Erfahrung im Umgang mit Tieren haben, rufen Sie am besten die Polizei. Diese kann für Sie den nächstgelegenen tierärztlichen Notdienst informieren. Wer sich mit Tieren auskennt, kann selbst den Tierarzt anrufen. Auch ein Anruf beim nächsten Tierheim kann hilfreich sein, dort erhalten Sie Unterstützung, was als Nächstes zu tun ist.

Tiere und Straßenverkehr
Weitere Informationen

Keine Angst vor Tierarztkosten

Wenn Sie das verletzte Tier nur gefunden haben und nicht selbst am Unfall beteiligt sind, brauchen Sie keine Sorge vor Kosten zu haben. Tierärzte versorgen Unfalltiere meistens erst mal kostenlos. Wird der Halter ausfindig gemacht, werden ihm die Kosten in Rechnung gestellt.

Ende der weiteren Informationen

Sendung: hr4, Britta am Vormittag, 14.08.2019, 10:00 Uhr

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