Qualmende Zigarette

Heute höre ich auf zu rauchen! Ein Wunsch, den viele jetzt in der Fastenzeit haben. Auch hr4-Redakteurin Kristina Kubulin ging es so und sie hat sich eine Methode ausgesucht, wie man mit dem Rauchen aufhören kann.

Kristina Kubulin knickt eine Zigarette

Seit drei Wochen ist Kristina Kubulin rauchfrei. Sie hat es mit dem Bestseller „Endlich Nichtraucher“ von Allen Carr geschafft. Eine Studie sagt, dass gut die Hälfte aller Raucher, die mit Hilfe dieses Buches aufgehört haben, auch nach drei Jahren immer noch Nichtraucher sind. Das ist schon erfolgreich, wenn man es mit anderen Methoden vergleicht.

"Endlich Nichtraucher" unterstützt beim Kampf gegen die Sucht

Zitat
„Ja – weil man sich ausführlich mit seiner Sucht beschäftigen kann. Das finde ich wichtig. Und ich habe unter anderem gelernt, warum weniger Rauchen nicht funktioniert. Weil dann die einzelne Zigarette, auf die ich hinlechze, umso wertvoller wird. Ich giere so danach, dass es zwangsläufig wieder mehr wird.“ Zitat von Kristina Kubulin
Zitat Ende

Allen Carr war selbst jahrzehntelang starker Raucher. Und er schreibt, wie er sich in den Finger geschnitten hatte. Er hat, so ist zu lesen, kein Blut gesehen, sondern eine zähflüssige Masse. Und hat sich dann überlegt: ‚Dieses Zeug muss mein Herz jeden Tag durch den Körper pumpen? Da hat es mich geschüttelt und ich habe mir gesagt: Nein, ich will nicht so zähflüssiges Zeug in mir haben. Da höre ich lieber auf zu rauchen.‘

Diese Tipps gibt Allen Carr

Es ist einfach, mit dem Rauchen aufzuhören, wenn man den Mechanismus der Gehirnwäsche durchschaut hat. Durchschaut hat, dass man sich selbst belügt – der Droge zuliebe - und sich einredet, dass diese Zigaretten wahrer Genuss sind. Und Carr schreibt, dass das Hirn so verdreht ist, dass man weiterraucht, obwohl man eigentlich leidet. Beispiel: Man ist der einzige Raucher auf einer Feier und stiehlt sich kurz davon, um rauchen zu können. Und obwohl man sich schämt, dass man nach Rauch stinkt, man macht es trotzdem.  

Beim Lesen soll man unbedingt weiterrauchen, so empfiehlt Carr. Erst wenn man das Buch zu Ende gelesen hat, soll man sich einen Zeitpunkt aussuchen und die letzte Zigarette ausdrücken. 

Weitere Hilfe kann nicht schaden

  • Für Ihre Krankenkasse ist es von Vorteil, wenn Sie gesund bleiben. Daher bieten die meisten Krankenkassen unterstützende Programme an; vermutlich auch in Ihrer Region. Fragen Sie nach!
  • Erkundigen Sie sich ebenso bei Ihrem Hausarzt, wie er Ihnen zur Seite stehen kann!
  • In der Gruppe geht es leichter! Vielleicht finden Sie Gleichgesinnte, mit denen Sie sich zusammentun können.
  • E-Mail Coach, Hotline, Ersparnisrechner und viele weitere qualitätsgesicherte Angebote: Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung hilft beim Rauchstopp.

Und wenn Sie eine Zeit durchgestanden haben: Belohnen Sie sich!

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