Postkarte mit Handyporto
Veras Postkarte hat es mit dem Handyporto ins Studio geschafft. Bild © hr/Mario Hornitschek

Wer kennt das nicht: Man muss einen Brief verschicken, hat aber gerade keine (passende) Briefmarke zur Hand. Hier schafft ein mobiler Dienst der Post Abhilfe - allerdings hat das auch seinen Preis.

Den Handyporto-Dienst der Deutschen Post gibt es schon länger, aber er ist doch recht unbekannt. Dabei ist es eine einfache und schnelle Möglichkeit einen Brief oder eine Postkarte zu frankieren, wenn man keine Briefmarke zur Hand hat. Einzige Voraussetzung ist ein Mobiltelefon.

So geht's

  • Man schicke eine SMS mit dem Text "Brief" oder "Postkarte" an die 22122. Wer die Post-App installiert hat, kann auch darüber den Dienst aufrufen.
  • Nach wenigen Minuten bekommt man eine SMS mit einem 12-stelligen Zahlencode zurück.
  • Diesen Zahlencode schreibt man in drei Reihen zu je vier Ziffern rechts oben auf den Brief oder die Postkarte, dort wo sonst die Briefmarke aufgeklebt wird.
  • Dann ab damit in den Briefkasten.

Allerdings hat die Sache einen kleinen Haken: Die Dienstleistung des Handyportos ist teurer als eine normale Briefmarke. Für einen Standardbrief werden übers Handy 1,10 Euro fällig, bei der Postkarte beträgt der Preis 85 Cent (jeweils inklusive der gesetzlichen Mehrwertsteuer). Abgerechnet wird das Ganze über die nächste Mobilfunkrechnung. Außerdem können je nach Handy-Vertrag noch Kosten für die SMS entstehen.

Im Prinzip ein sehr praktischer Dienst, wenn man es eilig hat und einem die Mehrkosten nicht stören.

Der Versuch vom hr4-Frühteam hat problemlos funktioniert. Vera John hat am Montag eine Postkarte mit dem Handyporto-Code versehen und am Mittwoch ist sie zugestellt worden.

Sendung: hr4, hr4 - Mein Morgen in Hessen, 12.07.2018, 06:05 Uhr

Aktueller Song:
Lädt
Lädt
Lädt - Lädt
Lädt - Lädt
mit