Overnight Oats
Porridge oder Haferbrei? Wie nennen Sie Ihr Frühstück? Bild © Colourbox.de

Wussten Sie, dass Haferschleim jetzt Porridge heißt? Die aktuellen Ernährungs-Trends haben schmissige englische Namen, lassen jedoch viele Menschen ratlos zurück. Dass sich dahinter bekannte Rezepte verbergen, zeigen wir Ihnen hier.

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Porridge

Als Kinder wollten wir ihn nicht essen, jetzt ist er mit neuem Namen ein Frühstücks-Trend. Porridge ist der Britisch-Englische Begriff für Haferbrei und nichts anderes ist hier gemeint. Haferflocken in Wasser oder Milch gekocht, und dann je nach Lust gewürzt. Herzhaft mit Salz und Pfeffer oder Süß mit Honig, Blaubeeren oder Zimt - der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt.

Craft Beer

Kölsch, Kristall, Export oder einfach ein kühles Helles. In Deutschland gibt es eine große Auswahl an diversen Biersorten. Ja, sogar einen Tag des deutschen Bieres gibt es seit 1994 - den 23. April. Craft-Biere sind in den 1970ern Jahren in den USA entstanden, inzwischen ist die Bewegung auch nach Deutschland geschwappt. Der Unterschied zu bisher: Die Biere werden handwerklich in kleinen Brauereien hergestellt und werden nur in kleinen Mengen vertrieben. Craft Beer heißt übersetzt so etwas wie: unabhängig hergestelltes Bier.

Overnight Oats

Dass hier über Nacht in Milch eingeweichte Haferflocken gemeint sind, kann man nur durch die Übersetzung herleiten: Über-Nacht-Hafer. Diese kalte Version des Haferbreis ist leicht vorzubereiten. Der Brei ist ein vollwertiges Frühstück, das sich super durch frisches Obst am nächsten Morgen ergänzen lässt. Aber es müssen nicht unbedingt Haferflocken sein! Wer Lust auf Abwechslung hat, kann auch Dinkel-, Reis oder Hirseflocken verwenden, oder Milch durch einen Getreidedrink ersetzen.

Overnight Oats
Unverwechselbar im Kupferbecher - der Moscow Mule. Bild © Colourbox.de

Moscow Mule

 Das Maultier aus Moskau? Klingt abenteuerlich, ist aber eigentlich ein erfrischender Cocktail mit Ingwergeschmack, den es seit den 1940er in den USA gibt. Wer ihn nachmixen will braucht dafür nur Wodka, Ingwerlimonade, eine Scheibe Zitrone und eine Scheibe Gurke und natürlich ein paar Eiswürfel. Der trendige Klassiker wird dann übrigens im Kupferbecher serviert. Der hält das Ganze länger kühl und ist das unverwechselbare Markenzeichen des Cocktails.

Buddha Bowls

‚Buddha Schalen‘ sind nichts anderes als normale Müsli-Schalen. Man kann sie eigentlich mit allem füllen, was man gerade so da hat und auf was man Lust hat. Denn alles ist erlaubt! Damit laufen die schön angerichteten Schalen dem altbekannten Reste-Essen ganz klar den Rang ab. Ein festes Rezept gibt es nicht und letztendlich gilt nur eine Regel: Es muss nur gut schmecken. Doch wie kommt jetzt der Buddha in die Schüssel? Sinnbildlich gesprochen wölben sich die Köstlichkeiten aus der prallgefüllten Schüssel, wie ein runder Buddha-Bauch hervor.

Buddha Bowl
Eine Schale voller Köstlichkeiten schön angerichtet- das ist die Buddha Bowl. Bild © Imago Images

Iced Coffee, Iced Americano und Cold Brew Coffee

Irgendwie klingt das alles nach kaltem Kaffee, oder? Ja und nein, denn hier gibt es durchaus Unterschiede und  auch wenn die drei Wachmacher alle kalt sind und aus Kaffee bestehen, schmecken sie doch ganz unterschiedlich.
Iced Coffee ist ein schwarzer Kaffee der doppelt so stark aufgebrüht wurde, wie normal. Abgekühlt wird er meistens mit etwas Sirup versüßt und wird unverdünnt, mit Eiswürfeln getrunken. Iced Americano bezeichnet zwei Espresso,  die mit gefiltertem Wasser verdünnt und dann kalt mit Eiswürfeln getrunken werden. Im Gegensatz dazu steht der Cold Brew Coffee. Übersetzt: Der kalt gebrühte Kaffee, wird aus sehr grob gemahlenem Kaffee gemacht. Dabei wird das grobe Kaffeemehl in kaltes Wasser gegeben und dann mindestens 24 bis 48 Stunden zum Ziehen in den Kühlschrank gestellt. Heraus kommt ein Konzentrat, das man am besten ohne Zucker und mit Eiswürfeln trinkt.

Sendung: hr4, hr4 - Mein Morgen in Hessen, 17.08.2018, 06:00 Uhr

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