Akelei

Die Akelei ist eine wilde Staude mit ganz viel Charme. Sie eignet sich fürs Freiland, ist aber auch hübsch im Topf auf Balkon und Terrasse. Jetzt ist Pflanzzeit.

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Steckbrief Akelei

Name: Akelei (Aquilegia)
Sorte: Staude, Hanhnfußgwächs
Blütenfarben: blau, violett, weiß, rosa
Gut für: Insekten
Schön zu: Rosen, Glockenblumen
Größe: 15 bis 100 cm
Pflanzzeit: ab April ins Freiland säen, vorher auf der Fensterbank vorziehen
Standort: halbschattig, gerne unter Gehölzen
Blütezeit: Mai bis Juni
Anforderungen an den Boden: durchlässig, nährstoffreich, mäßig feucht
Besonderheiten: giftig

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Der hohen Staude mit den wunderschönen Blüten wurde im Mittelalter eine liebesfördernde Wirkung zugeschrieben. So kam es auch zu einem ihrer Namen: Venuswagen. Aber auch hübsch klingende Bezeichnungen wie Narrenkappe, Taubenblume und Elfenhandschuh sind überliefert.

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Loca-tag 'teaser_more_audio_sr' not found Akelei - schöne Staude für Garten und Balkon

Akelei
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Hübsche Pflanzen zum Kombinieren

Die Akelei ist bei Insekten sehr beliebt und gehört zur Familie der Hahnenfußgewächse. Unsere Sorten in Europa haben meist blaue, violette, weiße oder rosafarbene Blüten in verschiedenen Schattierungen. Die Staude wird zwischen 15 und 100 cm hoch, besonders niedrig bleibende Sorten eignen sich für Balkon und Terrasse, gedeihen aber auch in Fugen und auf Pflasterwegen.

Zitat
„Was ich an der Akelei so besonders schätze, ist ihre Fähigkeit, sich selbst zu versamen und dabei entstehen oft sehr schöne Überraschungen - also einfach nach Farb- und Form auswählen, was einen anlacht.“ Zitat von Dr. Andrea Kölzer
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Dr. Andrea Kölzer ist Staudenexpertin im Pflanzhof Nordshausen in Kassel. Sie kombiniert die Akelei mit Storchenschnabel und alten Rosensorten. Der Vorteil der genügsamen Staude: sie verdrängt keine anderen Pflanzensorten und ist ein echter Überlebenskünstler. Zum Einpflanzen empfiehlt die Expertin: "Den Ballen angießen und dann leicht aufreißen." Nach dem Einpflanzen braucht der Alleskönner wenig Pflege, ein durchlässiger Boden reicht aus. Dünger ist nicht nötig.

Zweite Blüte im Herbst fördern

Nach der Blüte sollten Sie die vertrockneten Pflanzenteile abschneiden und die Pflanze anschließend düngen. Oft blüht die Akelei dann ein zweites Mal im Herbst.

Akelei im Topf

Im Topf gepflanzt sieht die Akelei zwar schön aus, kann ihr Können aber nicht komplett entfalten. Andrea Kölzer rät daher davon ab: "Damit sie im Topf nach der Blüte noch hübsch aussieht, müsste man sie runterschneiden um einen neuen Blattaustrieb zu bekommen und nimmt der Pflanze so die Möglichkeiten des Versamens."

Selbst-Aussaat für noch mehr Blüten

Denn wer die vertrockneten Blütenstände nicht entfernt, gibt der Staude die Chance, sich noch weiter auszubreiten und hat im nächsten Jahr noch mehr der Pflanzen im Garten, da sie sich durch Selbst-Aussaat vermehrt. In der Natur zeigt sie vor allem die typisch violett blaue Blüte.

Wer viele der schönen, bunten Stauden im Garten hat, kann einige abschneiden und mit anderen Schnittblumen in einem Wildblumenstrauß kombinieren. Besonders schön macht sich die Akelei in Kombination mit Rosen, Korn- oder Glockenblumen.

Sendung: hr4, hr4 - Mein Morgen in Hessen, 23.04.2020, 06:00 Uhr

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