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Fake-Schreiben in Kassel aufgetaucht

Warmwasser nur noch zu bestimmten Zeiten, Heizen nur noch eine halbe Stunde pro Tag, es drohen Strafen von bis zu 5.000 Euro: In Kassel ist derzeit ein Fake-Schreiben im Umlauf. Die Stadt warnt alle Bürgerinnen und Bürger vor dem gefälschten Schreiben im Briefkasten. 

Das Schreiben sieht offiziell aus: auf einem DinA4-großen Zettel prankt rechts oben das Logo der Stadt, es hat einen Briefkopf und die Signatur der documenta-Stadt. Doch der Inhalt macht stutzig: In dem Schreiben wird behauptet, dass die Stadt Kassel ab Oktober nur noch zu bestimmten Zeiten warmes Wasser zur Verfügung stellen würde. Weiter heißt es, die die Heizung dürfe maximal eine halbe Stunde pro Tag laufen.

Derzeit ist ein gefälschtes Schreiben unterwegs, dass suggeriert, wir als Stadt würden zusammen mit der Städtische Werke AG die Heizleistung ab dem Herbst für die Bewohnerinnen und Bewohner einschränken. Das ist falsch! Es gibt kein solches Schreiben von der Stadt #Kassel .

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Wer sich nicht daran hält, muss mit Strafen rechnen, denn die angekündigten Maßnahmen würden seitens der Städtischen Werke kontrolliert. Die Stadt Kassel sagt: Alles gelogen. Und hat auch auf Facebook nochmal klargestellt, dass es derartige Beschlüsse nicht gibt. Die Menschen in Kassel sollen das Schreiben ignorieren und in den Papierkorb werfen.

Unklar, wer hinter dem Fake-Schreiben steckt

Derzeit gibt es noch keine Anhaltspunkte darüber, wer dieses Schreiben verfasst und verbreitet haben könnte. Die Verantwortlichen der Stadt Kassel und der Städtischen Werke konnten mittlerweile feststellen, dass das betrügerische Schreiben hauptsächlich rund um die Erzbergerstraße in Kassel Nord-Holland verbreitet wurde.

Die Polizei ermittele bisher nicht, sagt ein Polizeisprecher. Bisher habe sich offiziell noch niemand beim Präsidium über den Brief beschwert hat, es liegt keine Anzeige vor.

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