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Audioseite Leo Weiß hat sich als Wahlhelfer gemeldet

Leo Weiß

Landauf, landab werden zur Zeit in Hessen Helfer für die Kommunalwahl gesucht. Einer, der sich freiwillig dafür gemeldet hat, ist der Kasseler Student Leo Weiß. Es sind vor allem zwei Gründe, die ihn in diesem Jahr dazu bewogen haben.

Am 14. März sind alle Wahlberechtigten in Hessen wieder dazu aufgerufen, die Kommunalparlamente zu wählen. Zusätzlich werden noch die Ausländerbeiräte neu bestimmt und in einigen Städten und Landkreisen stehen auch die Oberbürgermeister und Landräte zur Wahl. In diesem Jahr gibt es aber ein Problem: Es fehlen Wahlhelfer.

Oft sind es ältere Bürgerinnen und Bürger, die gegen eine kleine Aufwandsentschädigung am Wahlsonntag in Schichten von morgens bis zum Wahlschluss um 18:00 Uhr bei der Urne sitzen und die Wahl vor Ort betreuen. Aufgrund der Covid-19-Pandemie gehören aber einige zu Risikogruppen, andere möchten, trotz Schutzmaßnahmen, den Kontakt mit vielen Menschen vermeiden. Also müssen neue und vor allem jüngere Wahlhelfer her.

Audiobeitrag

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Audioseite Welche Aufgaben hat ein Wahlhelfer?

hr4-Moderator Jürgen Scholle
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Hoffentlich wird es nicht langweilig

Mit dabei - nicht zum ersten Mal - ist Leo Weiß. Im Freundeskreis hatte sich der Student darüber unterhalten und schnell war klar, dass sie in diesem Jahr als Wahlhelfer dabei sein wollen. Für Leo gibt es zwei Gründe: Zum einen ist es ein Dienst an der Demokratie, zum anderen möchte er ältere Menschen schützen, indem er diesen Job übernimmt.

Das er schon als Wahlhelfer feststeht, hat Leo seinen Kommilitonen zu verdanken, die seinen Namen auf die Helfer-Liste setzen ließen und jetzt ist er am 14. März dabei. Er findet es auch nicht schlimm, mal einen Sonntag für die Wahl zu opfern. Einen Wunsch hat Leo allerdings: Es sollen schon noch einige Wählerinnen und Wähler ins Wahllokal kommen, damit es nicht zu langweilig wird. Das wird es beim Auszählen definitiv nicht und man ist als Helfer*in live bei der Entscheidung dabei.

Hohe Wahlbeteiligung Leos Wunsch

Im Sinne der Demokratie hofft er auch auf eine hohe Wahlbeteiligung. Wer beispielsweise aufgrund von Corona den Weg zur Urne vermeiden möchte, sollte deshalb seine Stimme per Briefwahl abgeben. Wenn auch bei Ihnen vor Ort noch Menschen fehlen, die bei der Wahl für einen korrekten Ablauf und später für die Auszählung der Stimmen zuständig sind, dann melden Sie sich doch. So kann man, was Leo auch toll findet, neue Leute kennenlernen.

Wählen Sie in Kassel, können Sie ja schauen, ob Sie Leo sehen. Dann können Sie sich vielleicht bei ihm für seine Tätigkeit als Wahlhelfer bedanken. Ansonsten lassen Sie die Wahlhelfer*innen vor Ort wissen, dass sie einen tollen Job für die Allgemeinheit machen.

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