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Audioseite Unbekannter Fisch in der Fulda in Kassel gefunden

Fischkadaver in der Fulda

Durch Zufall entdeckte eine Paddlerin einen großen Fisch am Steg an der Fulda in Kassel. Das Tier war allerdings schon einige Tage tot. Ein Angler hält ihn für einen Stör. Doch ist es wirklich einer?

Als Andrea Sturm nach einer Kanu-Tour auf der Fulda am Steg des Kanusport e. V. in Kassel anlegte, sah sie einen größeren Fisch, der sich dort verheddert hatte. Das Tier war allerdings schon einige Tage tot. Um was für eine Art es sich handelte, war nicht eindeutig erkennbar.

Atlantischer Stör

Aber ein Angler konnte helfen, vielleicht. Michael Diek stammt ursprünglich aus Kasachstan und hat dort auch schon oft geangelt. Er hält den Fischkadaver für die Überreste eines Störs. Die Form passe eindeutig auf den Knochenfisch mit dem markanten Schädel.

Kadaver leider entsorgt

Sollte es wirklich ein Stör sein, wäre das eine Sensation. Experten des Regierungspräsidiums Kassel halten es allerdings für unwahrscheinlich, dass ein Stör in der Fulda hochgewandert ist. Ob es überhaupt ein Stör war, wird ein Geheimnis bleiben, denn die Kanuten haben den Kadaver entsorgt.

Flusshecht

Er habe gestunken und "keine Sushi-Qualität mehr gehabt", so Andrea Sturm. Um das ungestörte Baden in der Fulda wieder zu ermöglichen, haben sie dann die Fischüberreste in die Mülltonne geworfen. So darf man gespannt sein, ob bald wieder ein Stör in der Fulda auftaucht. Vielleicht werden bald auch weitere exotische Tiere gesichtet, wie so oft im Sommer.

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