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Kälbchen im Stall und Foto von Sabrina Kesten

Seit Generationen ist die Familie von Sabrina Kesten aus Nieste in der Landwirtschaft tätig. Allerdings haben sie gegenwärtig ein Problem: Es fehlt Weideland für die Tiere. Doch jetzt sucht sie auf ungewöhnlichem Weg.

Neben dem Gasthaus "Zum Adler" sind die Kestens aus Nieste auch seit Generationen landwirtschaftlich unterwegs. Da das Gasthaus momentan coronabedingt geschlossen ist, kümmert sich Sabrina Kesten verstärkt um ihre Tiere: acht Kühe und acht Pferde. Zusammen mit ihrem Sohn René und Schwiegertochter Jenny arbeitet sie auf dem Hof.

Allerdings gibt es ein Problem: Es fehlen ihnen Weideflächen. Eigentlich sollte man annehmen, dass es auf dem Land genug Wiesen geben müsste. Ist aber nicht so. Viele werden in Bauland umgewandelt oder von größeren landwirtschaftlichen Betrieben aufgekauft oder gepachtet. Da bleibt für kleine Betriebe wie die Kestens wenig übrig.

Hoffnung ruht auf Hilfe über facebook

Nun hofft Sabrina Kesten über die sozialen Netzwerke Hilfe zu bekommen. Mit einem Aufruf bei facebook versucht sie, Weideflächen in der Umgebung von Nieste zu finden. Eine hat sie so schon bekommen, aber das reicht nicht. So muss zur Zeit noch zugefüttert werden. Ein Ballen kostet 45,- Euro.

Deshalb wären entsprechende Weideflächen besser. Außerdem hätten die Tiere so auch Auslauf. Wer also in der Nähe von Nieste ungenutzte Weideflächen hat, darf sich gerne bei Sabrina Kesten melden.

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