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Loca-tag 'teaser_more_audio_sr' not found "Es Magittsche" hört auf

Margit Sponheimer bei ihrem letzten Auftritt bei "Mainz wie es singt und lacht"

Seit über 60 Jahren ist die Mainzer und auch die hessische Fassenacht ohne Margit Sponheimer undenkbar. Doch an Aschermittwoch ist alles vorbei. Als Fastnachterin war es das dann für die 77-Jährige.

Seit 1959 ist Margit Sponheimer Bestandteil der Mainzer Fastnacht, doch jetzt ist Schluss. Ihr Auftritt am letzten Freitag bei dem Klassiker "Mainz wie es singt und lacht" war für sie ein perfekter Zeitpunkt aufzuhören: "Ich habe in meinem Leben gelernt: Wenn man oben ist, sollte man aufhören," sagte Margit Sponheimer im Interview mit hr4-Moderatorin Inka Gluschke.

Allerdings gestand die Fastnachterin auch, dass sie beim Rosenmontagszug schon die eine oder andere Träne verdrückt habe. Die Fassenacht war ja doch ein wichtiger Teil ihres Lebens, aber als Schauspielerin wird sie weiterhin präsent sein.

Margit Sponheimer in den neunziger Jahren

1965 kam der Durchbruch

Bis Mitte der sechziger Jahre spielten Frauen keine tragende Rolle in der Mainzer Fastnacht, doch dann bekam Margit Sponheimer das Lied "Gell, Du hast mich gelle gern" geschrieben. Damit wurde sie quasi über Nacht zu einem Star. Ein weiterer Hit der gebürtigen Frankfurterin war 1969 "Am Rosenmontag bin ich geboren. Mit ihren Auftritten wurde sie zu einem Gesicht der Mainzer Fastnacht und sie zeigte, dass der Karneval keine Männer-Bastion sein muss und Frauen dort auch als Solisten eine tragende Rolle spielen können.

Margit Sponheimer 1971

Nachdem Margit Sponheimer schon ein Star der Mainzer Fastnacht war, wurde sie Sitzungspräsidentin von "Hessen lacht zur Fassenacht" im hr-fernsehen. Außerdem spielte sie in "Dinner for one auf Hessische" die Rolle der "Fräulein Sophie".

Sendung: hr4, hr4 - Mein Morgen in Hessen, 26.02.2020, 06:00 Uhr

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